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Folge 48: Baden-Württemberg hat gewählt. Was bedeutet das für die Wahl  in Rheinland-Pfalz?

Folge 48: Baden-Württemberg hat gewählt. Was bedeutet das für die Wahl in Rheinland-Pfalz?

56m 35s

Dennis Chiponda spricht mit Misbah Khan, stellvertretender Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, über Cem Özdemirs Wahlsieg in Baden-Württemberg, den Aufstieg der AfD in Ost und West, die Rolle des Klimaschutzes nach der Ahrflut, strukturelle Probleme im ländlichen Raum und die Frage, was politische Teilhabe trotz Frust über „die da oben“ bringen kann.

„Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz panterstiftung. Neue Folgen erscheinen jeden zweiten Donnerstag auf taz.de/mauerecho sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Wir freuen uns auch weiterhin über eure Kritik, euer Lob und eure Fragen, die wir unseren Gästen stellen können.

Schickt sie uns gerne per...

Folge 47: Superwahljahr 2026 – Wo steht der Osten, Frau Kaiser?

Folge 47: Superwahljahr 2026 – Wo steht der Osten, Frau Kaiser?

48m 2s

In der neuen Folge von „Mauerecho – Ost trifft West“ startet Moderator Dennis Chiponda die zweite Staffel des Podcasts. Mit neuem Konzept und einem Fokus auf das Superwahljahr 2026. Zu Gast ist Elisabeth Kaiser, SPD- Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland. Mit ihr verschafft sich Dennis Chiponda zum Beginn der Staffel einen Überblick zur Lage in Ostdeutschland vor den Landtagswahlen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wo Ostdeutschland 35 Jahre nach dem Beitritt steht, ob die Landtagswahlen die Bundesregierung zum Wanken bringen könnten und was der neue Deutschlandmonitor 2025 über Einstellungen zu Demokratie oder Veränderungsbereitschaft aussagt.

Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen...

Folge 42: Mauerecho-Weihnachtsspecial – Familienfest im Stresstest?

Folge 42: Mauerecho-Weihnachtsspecial – Familienfest im Stresstest?

66m 48s

In der letzten Folge dieses Jahres wird es im Podcast weihnachtlich. Zu Gast ist die „Ostfluencerin“ Olivia Schneider, die auf ihrem Instagram-Account @tvmvlt ostdeutsches Essen und ostdeutsche Kultur vorstellt. Außerdem dabei: Ana Romas, die auf Social Media als @russischraclette bekannt ist. Ihre kasachisch-deutsche Prägung beeinflusst maßgeblich ihre kulinarischen Ideen.

Gemeinsam mit Host Dennis Chiponda sprechen Olivia und Ana über Weihnachtstraditionen in Ost und West, familiären Weihnachtsstress und ungleich verteilte Care-Arbeit. Dabei testen sie sich durch das Weihnachtssüßigkeitensortiment des Landes. Im Quiz stellt Dennis zudem das Wissen der beiden über deutsche Weihnachtstraditionen auf die Probe: Woher stammt der Brauch des Christbaumlobens?...

Diese Woche keine Mauerecho-Folge

Diese Woche keine Mauerecho-Folge

2m 22s

Diese Woche gibt es leider keine neue Mauerecho-Folge – Podcast-Host Dennis Chiponda ist krank. Dafür könnt ihr euch umso mehr auf die nächste Woche freuen: Unsere letzte Folge des Jahres wird ganz besonders weihnachtlich.

Zu Gast sind die Ostfluencerin Olivia Schneider (@tvmvlt), die sich auf ihrem Instagram-Kanal intensiv mit ostdeutscher Küche beschäftigt, und die Foodfluencerin Ana Romas (@russischraclette), bekannt als „Gewürzgurken-Gourmand“.

Gemeinsam probieren und bewerten sie weihnachtliche Süßigkeiten und sprechen darüber, wie Weihnachten in Ost und West gefeiert wird. Wie unterscheiden sich die Traditionen in beiden Landesteilen? Und wie wird Essen als Kulturgut in (binationalen) Familien weitergetragen?

Außerdem verraten sie...

Folge 41: Ausverkauf des Ostens oder ökonomische Realität - Das emotionale Echo der Treuhand

Folge 41: Ausverkauf des Ostens oder ökonomische Realität - Das emotionale Echo der Treuhand

63m 36s

In der aktuellen Folge von Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Andrea Diekmann und Sonja Leinkauf über die Treuhandanstalt und die tiefgreifenden Transformationsprozesse im Osten Deutschlands in den 1990er-Jahren.
Andrea Diekmann, Juristin, kam als junge Frau aus Bielefeld nach Berlin und arbeitete dort für die Treuhandanstalt. Sie war im Bereich Umwelt und Altlasten tätig und hatte die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass durch Bodenkontaminationen niemand zu Schaden kam. Sonja Leinkauf, in der DDR als Soziologin im Institut für sozialistische Wirtschaftsführung tätig, sah sich nach der Wende in der Wissenschaft für sich wenig Chancen. Deshalb orientierte sie sich beruflich neu und wurde...

Folge 40: Im Schatten des Kalten Krieges - Zwei verfeindete Spione erzählen

Folge 40: Im Schatten des Kalten Krieges - Zwei verfeindete Spione erzählen

72m 59s

Berlin galt im Kalten Krieg als Hauptstadt der Spione. In der aktuellen Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit zwei Menschen, die damals auf unterschiedlichen Seiten standen: Christopher McLarren, ehemaliger US-Nachrichtenanalytiker und Mitarbeiter der Abhörstation auf dem Teufelsberg, sowie Günter Gräßer, einst Führungsoffizier der Hauptverwaltung A des Ministeriums für Staatssicherheit, dem Auslandsgeheimdienst der DDR.
Wer „Geheimdienst“ und „Spionage“ hört, denkt schnell an James Bond oder an neuere Serien wie 1983 oder Kleo. Doch wie nah kommen solche Darstellungen der Realität? Wie gelangte man damals überhaupt zum Geheimdienst? Welche Bedeutung hatte Spionage im Kalten Krieg? Und wie wahrscheinlich ist heute ein Kriegsausbruch...

Folge 39: Vom Stadtbild zum Streitbild - CDU zwischen Haltung und Spaltung

Folge 39: Vom Stadtbild zum Streitbild - CDU zwischen Haltung und Spaltung

82m 1s

Was heißt es heute, konservativ zu denken? Um dieser Frage nachzugehen, hat sich Dennis Chiponda zwei Gäste eingeladen: Nora Zabel und Ruprecht Polenz.

Zabel ist 29 Jahre alt, stammt aus Ostdeutschland und engagiert sich in der Kommunalpolitik der CDU. Sie hostete außerdem selbst einen Podcast („Womensplaining“), schreibt für Die Zeit und Cicero und hat in diesem Jahr ihr erstes Buch veröffentlicht.
Polenz wurde 1946 im sächsischen Großpostwitz geboren; seine Familie verließ jedoch in seiner Kindheit die DDR. Er war langjähriger Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Generalsekretär der CDU. Mit Compass Mitte hat er kürzlich eine Plattform innerhalb der CDU...

Folge 38: Brüche, Erinnerung, Zukunft - Jüdisches Leben im geteilten Deutschland

Folge 38: Brüche, Erinnerung, Zukunft - Jüdisches Leben im geteilten Deutschland

59m 18s

In der aktuellen Folge des Podcasts „Mauerecho“ spricht Dennis Chiponda mit seinen Gästen über jüdisches Leben in Ost und West. Zu Gast sind diesmal die Schriftstellerin und Radioautorin Marion Brasch sowie der Historiker und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank Meron Mendel.

Marion Brasch wuchs in der DDR in einer jüdischen Familie auf, Meron Mendel in einem israelischen Kibbuz. Im Jahr 2001 kam er als Student nach Deutschland. Gemeinsam sprechen sie über das jüdische Leben im Deutschland der Nachkriegszeit und über das Verhältnis der beiden deutschen Staaten zum Judentum.

Wie erlebten jüdische Menschen den Mauerfall 1989? Und welche Bedeutung hat das...

Folge 37: HIV, Repression und der Kampf um Sichtbarkeit - Schwule Geschichte im Schatten der Mauer

Folge 37: HIV, Repression und der Kampf um Sichtbarkeit - Schwule Geschichte im Schatten der Mauer

69m 14s

Wie lebte es sich als schwuler Mann in der DDR oder der BRD in der Nachkriegszeit? In der aktuellen Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Rainer Herrn, Medizinhistoriker und Experte für die Geschichte sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Deutschland, sowie mit Detlef Mücke, einem der Pioniere der Schwulenbewegung, Lehrer und seit den 1970er-Jahren engagierten Aktivisten für die Rechte queerer Menschen. Im Podcast sprechen sie über das queere Leben in Ost und West, über Kriminalisierung und juristische Verfolgung und die AIDS-Epidemie in den 80er-Jahren. Aber es geht auch um politischen Kampf, Selbstermächtigung und den Aufbau einer queeren Kultur.

Folge 36: Tripperburgen, Terror, Trauma: Frauen zwischen sexueller Gewalt und Anerkennung

Folge 36: Tripperburgen, Terror, Trauma: Frauen zwischen sexueller Gewalt und Anerkennung

60m 35s

In der aktuellen Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Martina Blankenfeld und Claudia Igney über Gewalt gegen Frauen in Ost und West. Claudia Igney ist Sozialwissenschaftlerin und Referentin beim Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Sie ist seit über 20 Jahren in der Beratung gewaltbetroffener Menschen tätig.

Martina Blankenfeld ist Zeitzeugin der sogenannten „Tripperburgen“ in der DDR und setzt sich als Aktivistin heute für die Aufklärung dieses unbekannten Kapitels der DDR-Geschichte ein. Tripperburgen waren geschlossenen Stationen in Kliniken, in denen Frauen zwangseingewiesen wurden, die nicht der sozialen Norm entsprachen. Sie galten als „Herumtreiberinnen“, „Arbeitsbummelantinnen“ oder „Asoziale“. Ihre Zwangseinweisungen wurden mit unbehandelten Geschlechtskrankheiten...