Mauerecho – Ost trifft West

„Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, die sich der Überwindung der mentalen Barrieren zwischen Ost- und Westdeutschland widmet. Ziel ist es, durch persönliche Geschichten, aktuelle Bezüge und interaktive Elemente ein tieferes Verständnis füreinander zu schaffen und die „Mauer in den Köpfen“ abzubauen. Der Podcast ist Teil der Stiftungsprojekte, die Nach­wuchs­jour­na­lis­t*in­nen fördern. Dennis Chiponda übernimmt die Moderation und hat bereits beim Ostjugend-Projekt zu den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg mitgewirkt. Bis Mai 2025 ist Ann Toma-Toader im Redaktionsteam. Sie hat bei Projekten wie dem Podcast „Katerfrühstück“ sowie dem YouTube-Kanal „Klarkommen“ mitgewirkt. Ab Mai 2025 beginnt eine Co-Moderatorin, Marie Eisenmann, und damit auch ein neues Format, „Der Nachwendekindertalk“, das alle zwei Wochen ausgestrahlt wird. Sonst: Jede Woche, sonntags erscheint eine neue Podcastfolge von „Mauerecho“ – hier und überall dort, wo es Podcasts gibt.
Weitere Informationen: mauerecho@taz.de, taz.de/mauerecho und taz.de/stiftung

Mauerecho – Ost trifft West

Neueste Episoden

Folge 61: Engagiert, aber nicht unverwundbar - Zivilgesellschaft in Ost und West

Folge 61: Engagiert, aber nicht unverwundbar - Zivilgesellschaft in Ost und West

50m 22s

Ehrenamt kann Sinn stiften, Gemeinschaft schaffen und das Gefühl vermitteln, etwas zu bewirken. Doch was passiert, wenn aus Verantwortung Überforderung wird? Über die Belastungen ländlichen Engagements, Selbstfürsorge und unterschiedliche Erfahrungen in Ost- und Westdeutschland sprechen Ulrike Hähnlein und Felicitas Gerull, die Vorstandsvorsitzenden des Denkwerk Ost e. V., in der neuen Folge von „Mauerecho – Ost trifft West“.
Wie weit die Belastung gehen kann, zeigt der Rücktritt Dirk Neubauers. Der Gründer des Denkwerk Ost kündigte 2024 seinen Rücktritt als Landrat des Landkreises Mittelsachsen an. Zuvor habe sich eine „diffuse Bedrohungslage aus der rechten Ecke“ bis in sein privates Umfeld ausgeweitet, berichtete...

Folge 60: Wer nicht da ist, verliert: Überlassen wir die Jugend den Rechten?

Folge 60: Wer nicht da ist, verliert: Überlassen wir die Jugend den Rechten?

48m 5s

Wer nicht da ist, verliert: Überlassen wir die Jugend den Rechten
Welche Einflussfaktoren entscheiden darüber, ob sich ein frustrierter, wütender Jugendlicher radikalisiert oder seine Wut in etwas Produktives umwandelt?
In einer früheren Folge von Mauerecho sagte Sarah Schröder von der Alten Spitzenfabrik, einem soziokulturellen Verein im sächsischen Grimma: „Es hätte damals nur einige Zufälle gebraucht und ich hätte auch bei den Nazis landen können.“
Christian Weißgerber, Gast der aktuellen Folge und ehemaliger Neonazi, erzählt uns, dass es ihm nicht anders ging. Nur landete er am Ende auf der anderen Seite:
„Aber ich würde auch sagen, in Eisenach gab es keine...

Folge 59: Bildungskrise in Ost und West - Gemeinsam gescheitert?

Folge 59: Bildungskrise in Ost und West - Gemeinsam gescheitert?

57m 24s

2022 sank die Leistung unserer Schüler:innen in Mathematik, den Naturwissenschaften und der Lesekompetenz auf das niedrigste Niveau seit Beginn der Messung der PISA-Studie. Das Bildungspolitik damit längst zu einer gemeinsamen Krisenfrage geworden ist, nehmen auch unsere Gäste Andreas Sturm (CDU) und Louis Krüger (Bündnis 90/Die Grünen), bildungspolitische Sprecher ihrer Landtagsfraktionen in Baden-Württemberg und Berlin, wahr.

Andreas Sturm bringt den Stand der Einheit in der Bildungspolitik auf den Punkt: „Die Mauern, über die wir in der Vergangenheit gesprochen haben, sind jetzt auch Mauern, wenn wir über soziale Herkunft, Sprachdefizite und fehlende Bildungschancen reden.“
Doch ziehen sich die Mauern heute nicht mehr...

Folge 58: Keine Finanzierung , kein Deutschkurs, keine Fachkräfte – Kürzungen bei der Integrationsarbeit

Folge 58: Keine Finanzierung , kein Deutschkurs, keine Fachkräfte – Kürzungen bei der Integrationsarbeit

74m 49s

Gäste sollen wie Könige behandelt werden. Das wünscht sich Eter Hachmann, Vorstandsvorsitzende von DaMOst, dem Dachverband der Mi­gran­t*in­nen­or­ga­ni­sa­tio­nen in Ostdeutschland. Pläne des Innenministeriums unter Alexander Dobrindt (CSU), die Mittel für Integrationskurse drastisch zu kürzen und somit Ukrainer:innen, EU-Bürger:innen, Asylsuchende im laufenden Verfahren sowie Geduldeten die Chance auf einen Sprachkurs zu erschweren, gleichen mehr einem knappen Kopfnicken als einer willkommenheißenden Begrüßungsumarmung.

In der neuen Folge Mauerecho adressiert Hachmann Minister:innen, die nicht wüssten, wie mit Gästen umzugehen sei: „Machen Sie das bitte georgisch. Wenn der Gast kommt, dann muss man das Beste vom Besten rausholen, unabhängig davon, ob der Gast nur für...