Mauerecho – Ost trifft West

„Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung, die sich der Überwindung der mentalen Barrieren zwischen Ost- und Westdeutschland widmet. Ziel ist es, durch persönliche Geschichten, aktuelle Bezüge und interaktive Elemente ein tieferes Verständnis füreinander zu schaffen und die „Mauer in den Köpfen“ abzubauen. Der Podcast ist Teil der Stiftungsprojekte, die Nach­wuchs­jour­na­lis­t*in­nen fördern. Dennis Chiponda übernimmt die Moderation und hat bereits beim Ostjugend-Projekt zu den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg mitgewirkt. Bis Mai 2025 ist Ann Toma-Toader im Redaktionsteam. Sie hat bei Projekten wie dem Podcast „Katerfrühstück“ sowie dem YouTube-Kanal „Klarkommen“ mitgewirkt. Ab Mai 2025 beginnt eine Co-Moderatorin, Marie Eisenmann, und damit auch ein neues Format, „Der Nachwendekindertalk“, das alle zwei Wochen ausgestrahlt wird. Sonst: Jede Woche, sonntags erscheint eine neue Podcastfolge von „Mauerecho“ – hier und überall dort, wo es Podcasts gibt.
Weitere Informationen: mauerecho@taz.de, taz.de/mauerecho und taz.de/stiftung

Mauerecho – Ost trifft West

Neueste Episoden

Folge 63: Die Braunen, die Roten und der Frust - Die Jugend scheißt auf die Mitte!

Folge 63: Die Braunen, die Roten und der Frust - Die Jugend scheißt auf die Mitte!

‧ 74m 56s

Die Mitte verliert die Jugend. Und sie sollte sich nicht einreden, das liege bloß an einem schlechten Social-Media-Auftritt im Wahlkampf.

Das Wahljahr 2026 war kein Jahr der Gleichgültigkeit. Im Gegenteil: Die Wahlbeteiligung stieg in allen fünf Ländern. In Sachsen-Anhalt um 17,5 Punkte auf 77,8 Prozent, in Berlin um 11,3 Punkte, in Mecklenburg-Vorpommern um 7,3 Punkte. Menschen sind nicht politikmüde. Sie treffen nur andere Entscheidungen, als die Mitte gehofft hatte.

Woher soll die Zuwendung junger Menschen zur Mitte auch kommen? Die Trendstudie „Jugend in Deutschland“ hat herausgefunden, dass ein Drittel der 14- bis 29-Jährigen psychologische Behandlung benötigt. Ein Fünftel denkt darüber...

Folge 62: Kultur nur mit Bekenntnis? Sachsen-Anhalt nach der Wahl

Folge 62: Kultur nur mit Bekenntnis? Sachsen-Anhalt nach der Wahl

‧ 52m 0s

„Um uns wieder ein gesundes Selbstbewusstsein zu geben, werden wir u. a. […] die Kulturförderung an ein Bekenntnis zu unserem Land binden.“ Das steht auf Seite 8 des Kurzwahlprogramms der AfD Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl 2026. Doch wie genau würde ein solches Bekenntnis aussehen? Und welche Folgen hätte es für die Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt? Für die neue Sonderfolge von „Mauerecho“, aufgenommen beim Osten-Festival in Bitterfeld-Wolfen, kamen Vertreter:innen der Kulturbranche miteinander ins Gespräch.

Alle Gesprächspartner:innen betonen, dass freie Kulturangebote auf eine verlässliche Finanzierung angewiesen sind. Bei der Frage, wie diese Finanzierung organisiert werden sollte, unterscheiden sich ihre Positionen jedoch.

Wolfgang Aldag, Landtagsabgeordneter...

Folge 61: Engagiert, aber nicht unverwundbar - Zivilgesellschaft in Ost und West

Folge 61: Engagiert, aber nicht unverwundbar - Zivilgesellschaft in Ost und West

‧ 50m 22s

Ehrenamt kann Sinn stiften, Gemeinschaft schaffen und das Gefühl vermitteln, etwas zu bewirken. Doch was passiert, wenn aus Verantwortung Überforderung wird? Über die Belastungen ländlichen Engagements, Selbstfürsorge und unterschiedliche Erfahrungen in Ost- und Westdeutschland sprechen Ulrike Hähnlein und Felicitas Gerull, die Vorstandsvorsitzenden des Denkwerk Ost e. V., in der neuen Folge von „Mauerecho – Ost trifft West“.
Wie weit die Belastung gehen kann, zeigt der Rücktritt Dirk Neubauers. Der Gründer des Denkwerk Ost kündigte 2024 seinen Rücktritt als Landrat des Landkreises Mittelsachsen an. Zuvor habe sich eine „diffuse Bedrohungslage aus der rechten Ecke“ bis in sein privates Umfeld ausgeweitet, berichtete...

Folge 60: Wer nicht da ist, verliert: Überlassen wir die Jugend den Rechten?

Folge 60: Wer nicht da ist, verliert: Überlassen wir die Jugend den Rechten?

‧ 48m 5s

Wer nicht da ist, verliert: Überlassen wir die Jugend den Rechten
Welche Einflussfaktoren entscheiden darüber, ob sich ein frustrierter, wütender Jugendlicher radikalisiert oder seine Wut in etwas Produktives umwandelt?
In einer früheren Folge von Mauerecho sagte Sarah Schröder von der Alten Spitzenfabrik, einem soziokulturellen Verein im sächsischen Grimma: „Es hätte damals nur einige Zufälle gebraucht und ich hätte auch bei den Nazis landen können.“
Christian Weißgerber, Gast der aktuellen Folge und ehemaliger Neonazi, erzählt uns, dass es ihm nicht anders ging. Nur landete er am Ende auf der anderen Seite:
„Aber ich würde auch sagen, in Eisenach gab es keine...