Folge 53: Der Kampf um die Betriebe: Rechtsruck in der Werkhalle?
Shownotes
Seid ihr eigentlich Morgenmenschen?
Normalerweise werden die Folgen immer gegen Mittag aufgenommen, doch dieses Mal musste das Team schon früher fit im Kopf sein. Denn die Folge wurde um 7.45 Uhr aufgenommen. Warum? Maike Schollenberger (stellv. Landesbezirksleiterin ver.di BW) musste direkt danach zum DGB-Bundeskongress, wo Friedrich Merz, wie wir heute wissen, ausgebuht wurde. Ob unsere Gäste finden, dass Merz einen guten Job als Kanzler macht, erfahrt ihr im Podcast. Gemeinsam mit Familienunternehmer Christoph Golbeck (Automobil, Mobilitätswende) sprach Moderator Dennis Chiponda über Ost-West-Unterschiede, Tarife, Investitionen, die Koalitionspläne von grün-schwarz in Baden Württemberg und ein Thema das Christoph sehr wichtig war. Betriebe als Orte der Demokratie.
“ In Betriebskollektiven müssen wir diese Gespräche auf Augenhöhe suchen und uns dabei auch öffnen, dann haben wir eine gute Chance den rechten Rand wieder dorthin zurückzudrücken, wo er hingehört. Nämlich weit, weit an den Rand!“
Denn in Betrieben treffen sich die Menschen, jenseits des Bildungssystems. Hier erreichen wir sie, führen Dialoge, decken Ängste auf und bauen Brücken. Maike und Christoph machen klar: Betriebe dürfen sich der AfD nicht öffnen. Sie müssen sie klein halten. Durch Gespräche auf Augenhöhe, Haltung, gelebte Demokratie die Verantwortung und Solidarität neu verbinden.
Gewerkschafter*innen und Unternehmer*innen sind in der Öffentlichkeit eher als Gegensätze bekannt. Gab’s auch bei uns Unstimmigkeiten? Hört rein und erfahrt es.
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00:00:00:
00:00:01: Wenn der Bundeskanzler in der einen Rede das eine und in der nächsten Rede das andere sagt, Stabilität beginnt natürlich gerade auch vor dem Themengebiet Investitionssicherheit mit einer gewissen geraden roten Linie.
00:00:15: Und die ist mir in der Tat aktuell ein bisschen zu schief und krumm.
00:00:19: Mauer-Echo Ost trifft West, wo Geschichten die Grenzen überwinden Wir reißen Mauern
00:00:26: ein Ein Podcast der Tatspanterstiftung
00:00:31: Moderiert
00:00:32: von Dennis Schiponder.
00:00:35: Hallo und herzlich willkommen zum Mauer Echo Ostrift West, dem ein als Podcast der Tatspanta-Schiftung!
00:00:40: Ich freue mich dass ihr wieder eingeschalten habt.
00:00:43: ich bin Dennis Schippander der Hostesshow Und wir haben ja schon vor zwei Wochen über Arbeit und Wirtschaft geredet mit Politikerinnen.
00:00:49: Diese Woche reden wir mit den Leuten die davon betroffen sind und da dachte ich mir ladig so Unternehmer ein und den natürlichen Gegenspielern jemandem aus einer Gewerkschaft.
00:01:03: Ich habe heute hier zwei wunderbare Gäste mir wieder eingeladen und unser erster Gast ist Michael Schommenberger.
00:01:12: Sie ist Landesbezirksleiterin von Verdi in Warnen-Wünberg.
00:01:18: Hallo, Michael!
00:01:18: Schön, dass du da bist.
00:01:22: Und mein zweiter Gast ist Christoph Goldberg, Arbeitgeber aus Berlin, der ein Familienunternehmen im Automobilbereich führt.
00:01:30: Er setzt sich für die Mobilitätswende ein und für verantwortes bewusstes Unternehmertum auch in einem Verein – da können wir später noch darüber reden.
00:01:40: Hallo Christoph!
00:01:43: Es ist ein sogenanntes Super Bayer in Brandenburg, es ist eine neue Regierung gebildet worden.
00:01:49: Die AfD spät sobald im Osten als auch am besten eine größere Rolle und auf Bundesindustrie die Bundesregierung unter friedlichem Herz unter besonderem Druck.
00:01:59: Wir wollen heute darüber nehmen wie diese Entwicklungen auf Arbeit, Löhne Arbeitsbedingungen, Standoptima Wirtschaft, die das alles zusammenwirkt.
00:02:08: Und wir schauen natürlich auch ein bisschen in den Osten und in den Westen.
00:02:13: Als erstes Maike, schön was du da bist!
00:02:19: Ich will erstmal ein bisschen diese Ost-Westerspektive ausmachen.
00:02:24: Die Gewerkschaften haben ja auch... der Wendezeit und danach eine Rolle gespielt, auch wenn wir zwei Posten in den Kindern sind.
00:02:34: Kannst du ein bisschen skizzieren welche Rolle die Gewerkschaften in der Wendezeit so hatten oder auch danach?
00:02:41: Genau ja!
00:02:41: Ich bin Jahrgang-Ninzehnundneunzig.
00:02:43: Das heißt all das was mit der Wände passiert ist habe ich tatsächlich jetzt auf einem gewerkschaftlichen Vontrex nur aus Elzienum erfahren oder in meinem Kenntnis schabts.
00:02:51: Wer die selbst ist, hieß es Jahrvonzwanzig geworden also auch einer wende Kind unsere Zugängerorganisationen aussehen und wer die entstanden ist.
00:02:59: Wir hatten natürlich auch in dieser Zeit große Herausforderungen, weil die Wände natürlich für die Leute im Osten zum Teil eine sehr gute Zeit aber auch eine sehr unsicherer Zeit habe ich auf meinen Arbeitsplatz.
00:03:10: was bedeutet das für mich jetzt?
00:03:12: wie kann ich mein Leben weiter finanzieren?
00:03:14: Wie verändert sich meine Arbeitswelt?
00:03:17: Und da waren Gewerkschaften auch damals wichtig erklär genauso wie heute wenn es darum geht gemeinsam mit den Beschäftigten Bedingungen so zu gestalten, dass einen arbeitenden Leben in Hilde einfach fryzumiert.
00:03:31: Und merkst du denn heute in euren Strukturen immer noch so ein Unterschied zwischen Ost und West?
00:03:37: Also vielleicht auch in eure Aufstellung?
00:03:42: In unserer Ausstellung vielleicht gar nicht so sehr!
00:03:44: Ich bin vielen Austausch mit neuen Kollegen im Osten... Wo wir das natürlich spüren und auch sehen und erkennen, es gibt eine Bordenspielgeber-Megateliefbindung im Osten.
00:03:53: Da auch bei den Spritzen oder bei den betrieblichen Interessensbetretungen kann man da auf jeden Fall auch unterschiedliche Erkennen bis zum besten bedaubar unsinnbaren Württemberg durchgeschauen.
00:04:03: Das ist einfach die viele Betriebsmittel, viele Personalbete.
00:04:06: Da gibt's schon Unterschiede und sie haben immer noch in großen Flächentheorien Verträge betrieben.
00:04:11: Haben wir einfach unterschiedliche Bezahlung Und da gibt es einfach weiterhin einen spürbaren Unterschied zwischen Ost und West.
00:04:18: Und das tatsächlich jetzt, siebenunddreißig Jahre später?
00:04:24: Das ist für uns klar!
00:04:25: Das muss ich ganz dringend fecknen.
00:04:28: Genau, das ist ja auch sozusagen... Auch noch so eine Kontinuität seitdem, weil die Gewerkschaft war ja sozusagen auch ein Gegenspieler von der Treuhand.
00:04:37: Immer wenn sie sozusagen einen Berg schließen wollte haben die Gewerkschaften versucht die Belegschaft zu organisieren und diesen Stand dort zu erhalten.
00:04:45: oder damals ging es ja auch darum damals schon sozusagen Westlöhne auch im Osten zu etablieren.
00:04:51: das ist vielleicht so ein kleiner geschichtlicher Abbruch Christoph, dann möchte ich die Perspektive wechseln.
00:04:59: Ihr habt ja sozusagen ein Autohaus das ihr führt jetzt schon in zweiter Generation?
00:05:04: Wie ist denn die Geschichte eigentlich?
00:05:07: weil damals war man ja eigentlich nicht selbstständig in der DDR.
00:05:11: wie ist deine Familie dazu gekommen?
00:05:14: was gab es dafür Umstände?
00:05:16: Ja danke für die Frage!
00:05:17: Ich war elf Jahre alt die Mauer gefallen ist und damit bin ich eine Dekade älter als Maike.
00:05:23: In dieser Zeit haben meine Eltern ihre Trabantwerkstatt einfach gegründet in der DDR.
00:05:28: Möglich ist das also gewesen, es gab wenige Selbstständige aber es gab Unternehmer im früheren östlichen Bundesgebiet dass es dann später geworden ist.
00:05:38: wir sind also Arbeitgeber seit twohundertzehnundachtzig und die Verbindung aus beiden Systeme selbstständig hier und unternehmerisch tätig da ist glaube ich schon ganz spannend und daraus erklären sich Maike viele von den unterschieden die du gerade auch angesprochen hast dies bis heute gibt.
00:05:58: Die Rolle des Arbeitgebers, das Selbstverständnis des Arbeitnehmers sind Fragestellungen die reichen weit in die Geschichte zurück und dafür haben wir heute morgen keine Zeit.
00:06:09: aber wenn man diesen Ost-West Unterschied aufmacht Dann würde ich sagen, dass es schon einen großen Unterschied macht in der Frage der Sicherheit die als Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber erwarte.
00:06:19: In der Frage auch der Fürsorgepflicht.
00:06:22: das ist alles vielleicht sehr sozialdemokratisch formuliert.
00:06:26: aber letztlich steckt das in dieser Geschichte einer Republik drinnen die zum Teil eben kommunistisch oder zumindest sozialistisch geprägt war.
00:06:35: und dann gibt's aus meiner Sicht auch wieder riesige Gemeinsamkeiten.
00:06:39: unternehmerische Verantwortung Die richtet sich immer ganz stark nach Zeit und Ort aus.
00:06:45: Aber am Ende ist sie letztlich doch sehr identisch, man übernimmt Verantwortung für Wertschöpfung und eben auch für
00:06:52: Arbeitnehmer.".
00:06:54: Und daubst du es gibt so einen Unterschied im Unternehmertum in Ost- und Westdeutschland die immer noch durch die DDR geprägt wird?
00:07:02: Also ist das dann dass du sagst na was ich so aus meinem Umfeld wahrnehme ist es in Ostdeutschen vielleicht mehr... Verantwortung übernommen wird, weil durch diese DDR-Prägung das... Nehmt man ist so gesellschaftlich füreinander da.
00:07:15: oder hast du da auch in den neunzigern einen Schiff gesehen?
00:07:19: Dass sozusagen der Kapitalismus dann auch übergegriffen hat.
00:07:22: Weil wenn dir sagt ja in Ostdeutschland oft so dieses Na ganz schnell war, so diese nachbarliche Solidarität die war ja dann auch schneller weg.
00:07:31: Ich habe zwar noch Primärerfahrungen wie angedeutet aus dieser letzten DDR-Zeit, aber am Ende kann ich diese Frage so nicht aus Sicht der Neunziger beantworten.
00:07:39: Da hab' ich gerade mein Abitur gemacht.
00:07:41: Wir haben hingegen fast schon ein Philosophie Seminar in dieser Frage vor uns wo man sich wirklich fragen muss was bedeutet das eigentlich gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und es gibt ja diese klassische Corporate Citizenship Theorie für die ich sehr sehr brenne.
00:08:00: Ich glaube, wir Unternehmensbürgerinnen müssen wirklich Verantwortung übernehmen und das hat natürlich mit einem Spannungsverhältnis aus Freiheit und Solidarität zu tun.
00:08:11: Und ja ich stimme dazu es wird hier Unterschiede geben.
00:08:15: aus meiner Primärerfahrung als kleiner Junge kann ich da aber nicht sagen wie sich das Anfangsinitial verändert hat aufgrund dieser Systemverschiedenheit was ich aber sehr wohl wahrnehme ein Vierteljahrhundert später total wichtig.
00:08:32: Ich nehme wahr, dass die Idee des Unternehmers in Ostdeutschland sich durchaus auch für Positionen der Render zu öffnen deutlich ausgeprägter
00:08:44: ist
00:08:44: also auf Deutsch.
00:08:46: Der Unternehmer, der Selbstständige den neuen Bundesländern und auch leitende Funktionen der AfD-Innerheit ist aus meiner nicht repräsentativen Überzeugung deutlich weiterverbreitet als zum Beispiel in Baden-Württemberg.
00:09:01: Und das hat Implikation und Ursachen, und ich glaube eine Ursache hat mit Hörigkeit und mit dem Glauben dass der Staat das eigentlich alles organisieren muss zu tun obwohl ja der Unternehmer eigentlich per se aus einer anderen Sektoral im Gesellschaftslogik heraus denkt und arbeitet.
00:09:21: Michael, du hast gerade zugestimmt, sag ich mal.
00:09:24: Ist es auch aus deiner Wahrnehmung?
00:09:26: Hast Du das auf wahrgenommen?
00:09:29: bei mir war er immer so ein gesamtdeutsches wo ich immer so war naja das Unternehmer tun wo ist es denn jetzt im Kampf gegen rechts?
00:09:36: da gab's eins zwei so Aufbäumungen.
00:09:38: und dann kam wieder der Verband der Familienunternehmerinnen, der dann gesagt hat wir wollen jetzt mal uns den AfD gegenüber öffnen.
00:09:46: Ich weiß noch das vor zwei oder drei Jahren die Diversity Challenge moderiert habe und da wurde schon aus diesen kleinen gesagt die Unternehmer müssen sich mehr für die Demokratie einsetzen.
00:09:56: wie ist es aus seiner Perspektive Maike?
00:10:00: Also ich glaube ganz wichtig ist dass wenn Unternehmen was tun muss man sie das wirklich ernst meinen.
00:10:04: warum nicht nickend oder warum ich erkennt auch im Grunde gesagt hab is dass es ja natürlich eine spannende Beobachtung ist.
00:10:10: Also ich krieg das von meinen Kollegen aus im Osten auch mit, dass sich genau da durch nur Unternehmern verändert.
00:10:15: Dass die Positionierung sich irgendwie systemrechtenrand aufzuöffnen und auch für Herausforderungen in unserer Arbeit als Gewerkschaften bringt.
00:10:22: also wir haben einen zielenbeweichenden was so klar ist, da wird Gewerksamkeit in Betrieb ganz schwer weil die Zugänge zu sind, weil man mit einer Kultur konfrontiert wird, die nicht mehr das ist, auch sozialpartnerschaftlich oder dass man mit den Werkschöpfen gemeinsam eine Arbeitswelt gestaltet, sondern das da einfach ja die Grücken eingerissen werden und wie das dann wieder ein großes Gegeneinander großiert.
00:10:48: Ich finde es sitzt gerade hier in Berlin auf dem Bundeskongress von Burschen Gewerkschaftswund und man muss dann in diesem Raum ja doch feststellen, dass eigentlich sind.
00:10:57: die Gemeinsamkeiten der Kolleginnen und Kollegen im Ost- und Westsektor ist eine gleiche Herausforderung.
00:11:01: Hier sind alle konfrontiert mit nahe großen Unsicherheit.
00:11:05: Wir haben mit der Frage reicht man nühen, ist mein Arbeitskauf sicher?
00:11:08: Also wie schaff ich diese Belastung, die Arbeit in den letzten Jahren durchs Verdichtungen auch gebracht hat überhaupt noch zu tragen?
00:11:14: und das sind einfach gemeinsame Herausforderungen, die wir stehen und müssen wir eigentlich immer zusätzlich anwählen.
00:11:20: aber da auch so eine Politisiering von übernehmen macht es dann auch im Ostenschwerbund.
00:11:25: Man putzt er dann immer hin und denkt sich naja da sind wir in Warnblüttenberg noch nicht mit konfrontiert.
00:11:30: Und dann müssen wir uns als Gewerkschaft natürlich auch von ihr wussten, dass wir die Adressaten sind, um so eine tragische und gemeinsame Lebensarbeitsbedingung besser zu hängen.
00:11:40: Frage an euch beide.
00:11:42: Glaubt ihr?
00:11:42: Dann kann man aus dem Inneren heraus also aus der Gewerksamkeit heraus aber auch aus dem Unternehmertum heraus wie kann man dem den entgegentreten?
00:11:49: Also das sich so ne Unternehmer schafft nicht dem rechts außenrand öffnet Aber auch einer arbeiterschaft nicht dem Rechts Außenrand Öffnet weil das was man ja auch gesehen hat in Baden-Württemberg ist Immer mehr Arbeiterinnen, das ist ein anhaltender Trend.
00:12:05: Die AfD wählen.
00:12:07: Das sind wir anfangbar?
00:12:08: Vielleicht Christoph denn haben wir wieder so einen Wechsel.
00:12:11: Wir sind in einem Bezirk tätig mit einem unserer Standorte wo die AfD über ein Drittel der Mandate in der letzten Bundestagswahl gewonnen hat.
00:12:22: und wenn ich dann mit unseren Kollegen und Kolleginnen ins Gespräch komme Dann kommen so Antworten wie Christoph Ich weiß ja dass du Genosse bist Aber ich wähle die AfD, weil ich möchte dass die Atomkraftwerke wieder angeschaltet werden.
00:12:36: Und so ist eine auch wieder fast philosophische Spannungsbogen da der aber hier glaube ich nicht hilft in der Beantwortung dieser Frage sondern es muss ganz lokal ganz präzise auf die Bedürfnisse auf die vielleicht auch Ängste der Menschen runtergebrochen werden was wir Unternehmerinnen und Unternehmer tun können, um Antworten aus meiner Sicht riesige Rechte Gefahr zu geben.
00:13:02: Ich muss also fragen, was sind es denn für Gründe die hinter dem Aktenkraftwerk legen?
00:13:07: Die du in der Wahlkabine für die AfD als Kreuzchen.
00:13:11: Für Gründe anführst?
00:13:12: das ist am Ende passiert dass die AfD deinen Kreuz bekommt.
00:13:16: Also wirklich darüber zu sprechen Was ich hatte ja vorher schon weil die Worte Premiererfahrung angesprochen was die eigentlichen Bedürfnisse meiner Kollegen und Kolleginnen sind Und die Ängste Das ist glaube ich der entscheidende Punkt und dafür müssen wir Unternehmer und das ist nicht unsere Königsdisziplin, Verletzlichkeit zeigen.
00:13:35: Wir müssen zeigen dass auch wir nur Menschen sind das Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der vor uns liegenden Phase nicht nur eine Tarifgemeinschaft.
00:13:44: vielleicht ist es das falsche Wort Maike aber am Ende eben einer Gemeinschaft bei der Frage wie hoch die Entgelte für abhängige Erwerbsarbeitsverhältnisse sind bilden sondern wir bilden natürlich auch eine Gemeinsschaft der Staatsbürger Und darüber muss gesprochen werden.
00:14:01: und Betriebskolektive sind der ideale Ort, weil sie vielleicht langsam einzigen Orte noch sind.
00:14:07: An dem eine Blase durchstochen werden kann, die es an so vielen anderen Orten inzwischen gibt.
00:14:13: In Betriebskollektiven müssen wir diese Gespräche auf Augenhöhe suchen und uns dabei auch öffnen.
00:14:19: Dann haben wir eine gute Chance den rechten Rand wieder dorthin zurückzudrücken.
00:14:23: wohin gehört?
00:14:24: weit am Rand?
00:14:26: Ich finde es auch wichtig, weil wir arbeiten ja auch in einem Kollektiv wo wir Menschen beraten.
00:14:31: Und in den Zuge habe ich mir auch gedacht, na eigentlich sind Betriebe die eigentliche Möglichkeit Menschen über fünfundreißig die nicht mehr oder dreißig im Bildungssystem stecken irgendwie zu erreichen.
00:14:42: Auch auf einer demokratischen Ebene.
00:14:44: Eigentlich müssten wir da viel größere Anstrengungen nehmen das UnternehmerInnen zum Beispiel sagen Wir machen hier auch es ist der zweite Ort wo wir unser Leben verbringen Die Arbeit.
00:14:54: Da müssen wir eigentlich reingehen um dort auch demokratisch menschenweiter zu bilden.
00:14:59: Michael wie sich so denn dass aus der Arbeit
00:15:01: Der perfekte Schulterschluss, liebe Maiko.
00:15:04: Ja tatsächlich, das kann mich da anschließen weil ich finde schon auch also der Betrieb ist einfach ein Rauben.
00:15:09: Schauen wir zur Klinik an und schauen wie uns eine Werkshalle beim Daimler an so kommen so unterschiedliche Menschen zusammen aus jeglicher politischen Richtung.
00:15:19: sie kommen aus unterschiedlichen Ländern Sie haben unterschiedliche sexuelle Regierungen sie kommen zusammen und arbeiten zusammen und verbringen ganz schön viel Zeit.
00:15:27: wenn die ja Wärtsloschen will in Zukunft, dass wir noch mehr Zeit im Betrieb verbringen.
00:15:32: Das würden wir jetzt als Gewerkschaft gerne abwehren.
00:15:34: Aber ja die Kolleginnen und Kollegen lernen aber auch in gewerkschaften demokratische Prozesse.
00:15:40: Also wenn ich die Möglichkeit habe einen Betriebsrat zu wählen der meine Interessen vertritt gegenüber dem Arbeitgeber dann lerne ich dort auch wie ich Gemeinschaft mit anderen Dinge so besser machen kann.
00:15:51: Und Ich glaube das ist an vielen Stellen das was den Leuten gerade auch ja fehlt.
00:15:56: Das herrscht eine total große Unmächtigkeit unter den Kolleginnen und Kollegen oder unter den Menschen.
00:16:03: War der aktuell egal, ob in Ost- oder West sich nicht mehr abgeholt fühlen?
00:16:07: Nicht mehr das Gefühl haben man kann hartet zitieren an den politischen Entschreibungen, die da getroffen werden.
00:16:13: Es passiert sich über Beköpfung weg und es macht unsicher, dass macht sauer und deshalb möchten wir als Gewerkschaft auch wieder noch deutlicher Raum geben um Debatten auf Augenhöhe zu führen, um gemeinsam sich zu positionieren.
00:16:28: Das ist eine bessere Herausforderung wie der Philosoph.
00:16:32: Ja Christoph?
00:16:34: Im Prinzip sehen wir ja die AfD mit zum Teil aus meiner Sicht wirklich perfiden aber sehr wirksamen Mitteln.
00:16:41: Die Idee der linken Parteien okupiert und behauptet sie würden Arbeitnehmerinteressen vertreten.
00:16:50: Wir können hier natürlich radikal reingehen, einfach offen ehrlich und direkt.
00:16:55: Und Mike's Vorschlag aufnehmen und diese Stimmenanteile durch kluge Gespräche wieder zurückholen und dabei vielleicht auch aufdecken dass wir die eigentlichen sozialen Interessen vertreten und nicht die anderen.
00:17:13: Findest du mal schlimm, wenn ich so Medienberichte höre?
00:17:16: Ja die AfD ist so stark und ne ne ne und keine Ahnung.
00:17:20: Wir reden viel zu selten darüber dass die AfD eigentlich bis jetzt kein Bürgermeisteramt keine kommunale Wahl eigentlich in der ganze Zeit Wahlen aneinander verliert.
00:17:32: klar sie nehmen vielleicht ein paar Prozette zu aber eigentlich haben Sie die Ziele diese sich gesetzt habe oft dann doch nicht erreicht.
00:17:38: Wenn wir Die uns jetzt Sonneberg und Pürner anschauen zum Beispiel, das sind ja sehr konkrete Beispiele.
00:17:45: Naja in Sonneburg hat der Sessebahn komplett verkackt eigentlich das Krankenhausessune die Kita-Gebühren wollte eigentlich abschaffen.
00:17:52: das hat auch nicht funktioniert.
00:17:53: im Pürna muss man halt sagen berg geht überhaupt nichts voran Es ist jetzt nicht auch krass runtergeworfen, aber es geht überhaupt nichts voran.
00:18:00: Also die Änderung, die sich den Menschen wünschen, passiert ja gar nicht!
00:18:04: Aber was hat denn aus eurer Perspektive wenn der AfD stärker wird?
00:18:08: Was hat das mit Arbeit und Wirtschaft zu
00:18:10: tun?!
00:18:11: Wie seht ihr das?
00:18:12: Wie verändert sich das Klima in dem Bereich?
00:18:14: Also bei uns in Baden-Württemberg kann ich jetzt noch nicht so viel darüber berichten, welche krassen Auswirkungen AfD-Politik länger im Konsequenz auf legionale Politik hat.
00:18:23: Was wir wahrnehmen, vor allen Dingen auch die zugespitze Geratte oder die zugespitze Situation und die Kommunalfinanzen, Haushaltsberatungen – das ist dort natürlich immer wichtiger wird, Mehrheiten zu schaffen.
00:18:37: gewisse Dinge voranzutreiben, um Entscheidungen zu treffen.
00:18:40: Und finanziert sich eine Kommune?
00:18:41: Welche Dinge werden finanzieren?
00:18:43: und da braucht es Einigkeit in Krimien und das wird halt mit einem starken AfD, die wir an vielen Stellen auch verschenst, wird das an vielen Ställen ein sehr großer Herausforderung für Gemeinde, wie der Bürgermeister Bünftig, da auch einen Charatrum se blöken.
00:18:57: Und für uns als Begleitschef ist klar, wer das politisch tut.
00:19:00: Beschäftigte gegeneinander ausspüren möchte aufgrund der Herdbund und irgendwie die Probleme im Vielfalt sind nicht geschwächt am Ende.
00:19:07: Ja dann tatsächlich einfach nur seine Arbeitswelt und auch mal kommunale Arbeitswelt.
00:19:11: Deswegen ja es ist ein Problem dass sie als DDR vor Ort einfach immer aggressiver auftraucht.
00:19:18: Nur sechzig Kilometer von unserem Standort in Berliner Speckgürtel entfernt hat gestern Abend einen AfD-Kandidat, die Bürgermeisterwahl in Zetenick gewonnen.
00:19:29: Insofern hat die Realität deine Frage schon überholt und ich kann mich da nur an der lieben Maika anschließen.
00:19:35: wir haben eine Situation in der die Spannungen in unserem Team heute schon deutlich größer sind als ich die noch vor zehn Jahren wahrgenommen habe einfach nur aufgrund von der Polarisierung.
00:19:49: So würde ich das im Falle als Politikwissenschaftler auf der sekundären Ebene einschätzen und als Arbeitgeber bestätigen, weil die Spannungen in der Gesellschaft sich direkt in unsere Teams übertragen.
00:20:01: Das ist das eine und das andere ist wirklich die Beobachtung von Maike aus dem Alltag in den Gremien – ob jetzt konkret schon in Zedenig als Bürgermeister in ein bestimmtes repräsentatives Amt gewählt oder einfach nur eine quertreibende Kraft in den verschiedenen Ausschüssen und anderen Orten unserer Gemeinden.
00:20:23: Das ist eigentlich nur noch das Abschließen einer katastrophalen Entwicklung, ob ich dann da auch gewählt wurde oder nicht?
00:20:30: Die Probleme entstehen deutlich früher und sind überall im Bundesgebiet heute schon da.
00:20:35: In einer Gemeinde mit der ich sehr viel zu tun habe hier in den östlichen Bundesländern.
00:20:39: es ist zum Beispiel so dass die AfD-Kandidaten annähernd jede produktive Entscheidung des Bürgermeisters atropidieren, bereits zweimal seine Abwahl betrieben haben.
00:20:50: Zweimal hat die Gemeinde alle Menschen in dem Dorf sich gegen die Abwahlen ausgesprochen und trotzdem wird jedes Mal wieder von vorne angefangen.
00:20:59: also als Unternehmer kann ich wirklich nur fragen wie wollen wir denn Werte schöpfen wenn wir uns nun noch in Kleinkämpfen zerreiben?
00:21:07: Wir müssen hier wirklich aufpassen dass der nächste Schritt wieder einer zurückgenehm Mitte ist.
00:21:13: Ja, ich würde noch mal sagen zu dem Bürgermeisterwahlgrad in Cedinik ist ja heute rausgekommen.
00:21:19: Da haben Sie jetzt mal gewonnen und trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass es ganz viele andere Brathäuser gibt die sie nicht gewonnen haben.
00:21:26: Ich möchte da den Fokus drauflegen und nicht das sie dann so ein Ausrutscher ist passiert.
00:21:30: wir sollten das nicht außer Acht lassen und dass sie so nah dran kommen Das ist wichtig.
00:21:34: aber wir müssen auch zeigen dass sie Wahlen verlieren.
00:21:36: Wir müssen uns die Kandidatinnen anschauen die dagegen kandidiert haben Und auch aufzeigen warum haben wir gewonnen?
00:21:44: Was machen die vielleicht anders als Jetzt vielleicht auf Bundesebene oder auf einer Landesebene oder eine allgemein Kandidaten.
00:21:50: Wir müssen voneinander lernen, wie wir da weiter
00:21:53: vorgehen.".
00:21:54: Auf der primären Ebene ist das sicher ein schöner Gedankengang auf der eigentlichen dahinterliegenden... man kann es dann vielleicht auch umtauschen im sekundernen Diskussionsebenen.
00:22:04: Da müssen wir uns aber überlegen warum sie erst in die kommunale Konstellation kommen.
00:22:09: und dass sind wir wieder bei der Arbeitswelt, bei der sozialen Infrastruktur, bei Sicherheit von Beschäftigten, aber auch bei meiner Verantwortung als Unternehmer.
00:22:18: Dass es überhaupt dazu kommt das wir darüber diskutieren dass Menschen ohne Konzept in ihren Wahlprogrammen direkte Wahlen gewinnen könnten in den meisten Fällen noch konjunktiv.
00:22:29: Wir müssen uns also wirklich über die Verteilung von Arm und Reich über das Verhältnis von Sicherheit und von Solidarität und im je Fallen weitere Spannungsverhältnisse ein unterhalten Und dann auch ehrlich machen, was das in einer Welt im Wandel für uns alle bedeutet.
00:22:46: Egal ob wir auf der einen Seite vom Tisch sitzen oder auf der anderen Seite
00:22:50: Genau und da gehen wir nämlich gleich weiter.
00:22:53: Wir haben jetzt genug über die AfD geredet.
00:22:59: Hier kommen wir zum Wochengrüppblick.
00:23:01: Diese Woche zeigt einmal mehr wie stark sich politische Dynamiken gerade auf kommunaler Ebene verschieben können.
00:23:07: In Sachsen-Anhalt wächst vor der Landtagswahl an September die Sorge über gesellschaftliche Polarisierung.
00:23:13: Das katholische Bistum Magdeburg ruft deshalb gemeinsam mit Partnerorganisationen zur Initiative Bewusstwählen auf.
00:23:20: Der Appell genauer hinschauen, Parteiprogramme lesen und christliche Wertestärke in politische Debatten einbringen.
00:23:26: Die Kirche positioniert sich dabei nicht parteipolitisch macht aber deutlich dass Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeiten sind.
00:23:36: Nach Baden-Württemberg, dort ist der Weg frei für eine Neuauflage von grünen Schwarz.
00:23:41: CDU und Grüne haben ihren Koalitionsvertrag gebelicht.
00:23:44: Künftig soll Jamels sie Ministerpräsident werden – ein bundespolitisch bemerkenswitter Schritt für die Grünen!
00:23:50: CDU-Landesschef Manuel Hagel übernimmt das Innenministerium und wird viel zur Regierungschef.
00:23:55: Die Koalition setzt damit auf Kontinuität aber auch auf einen sichtbaren personellen Wechsel an der Spitze.
00:24:02: Und dann nach Brandenburg.
00:24:04: In Zedinik hat die AfD erstmals einen Bürgermeisterwahl im Land gewonnen.
00:24:07: René Stadtgewitz erreichte fifty-fünfzigundwarvier Prozent, bereits im ersten Wahlgang.
00:24:13: Für die Partei ist das ein symbolisch wichtiger Erfolg.
00:24:16: Gleichzeitig zeigt der Blick auf andere Kommunen in Ostdeutschland – die AfD scheitert viele Orts weiterhin bei Bürgemeisterwahlen oft auch deutlich!
00:24:24: Die kommenden Stichwahlen werden deshalb genau beobachtet.
00:24:27: Die zentrale Frage lautet?
00:24:28: Verfestigt sich der Trend oder bleibt Zedinnick die Ausnahme?
00:24:33: Und damit nach Berlin.
00:24:34: Dort kämpft die FDP wieder um den Wiedereinzug in den Senat und fordert einen radikalen Umbau der Verwaltung.
00:24:40: Künftig sollen die Bezirke öffentlich miteinander verglichen werden, etwa bei Sauberkeit, Ordnung oder Geschwindigkeit der Verweitung.
00:24:47: Wer dauerhaft schlecht abschneidet könnte Kompetenzen vergeben.
00:24:50: Leistungsstarke BezIRKE sollen belohnt werden!
00:24:53: Die Idee dahinter?
00:24:54: Mehr Wettbewerb im föderal kleinen Kleinen der Hauptstadt Auch bundespolitisch lohnt – Der Blick zurück.
00:25:03: Die Bilanz fällt gemischt aus.
00:25:04: Einige Formen wurden angeschoben, anderes blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück – Erwartung die die Regierung teilweise selbst geweckt hatte.
00:25:13: und damit stellt sich zunehmend die Frage Kann Friedrich Merz Kanzler?
00:25:16: Genau darüber sprechen wir später noch mit unseren Gästen!
00:25:22: Ich möchte mit euch jetzt an einem konkreten Fall, nämlich den Koalitionsvertrag der am fünften Mai in Baden-Württemberg vorgestellt wurde von einer neuen grünen schwarzen Regierung.
00:25:33: Über dem möchte ich jetzt reden.
00:25:35: Maike wie siehst du denn aus der Gewerkschaftssicht auf diesen Koalationsvertrag?
00:25:51: ist ein schwarzer Koalitionsvertrag, der auf jeden Fall in den Foto stellt, dass wir in Baden-Württemberg zur gewaltigen Transparenaxelos nicht ausfordert sind.
00:26:01: Also das ist klar.
00:26:03: und da so viele Dinge beginnen wenn ich dann meine Kolleginnen von der Digitalwahlen würde was wieder zu sagen, dann würden sie sagen, dass die bestimmt auch es eine oder andere geht können, dass jetzt aber halt eben umweißen wird und dann auch tragen muss.
00:26:15: Und wenn ich den jetzt aus wer die Sicht anschau Dann würde ich sagen, das tut ganz, ganz viel.
00:26:20: Die Finderzeit alles irgendwie immer noch einfach finanziell und überall steht.
00:26:23: also es sind viele Überschriften wie unsere Organisationsbereichen anschlauern, wenn sich auf den öffentlichen Bildschau wo die Politik ganz konkret auch in der verantwortlichen Bäre auch als Arbeitlieder dann steht da zu wenig drin auch schon gar nichts drin.
00:26:37: Dann stellen wir uns die Frage was wird sich wirklich verdessern für die Kolleginnen und Kollegen?
00:26:41: Wir wollen sie herausfordern, wie wir auch ausklinieren und zukommen damit wagen und das macht Betroffen, weil wenn wir die nächsten Jahre auf eine Demokratie sterben werden, was ja oft dann auch als Satz immer wieder fällt.
00:26:56: Dann ist für mich klar, soziale Sicherheit bis da einfach das A und O in die Leute spüren eben ganz konkret vor Ort ob ihre Community so zu nett, ob ich ein Futterwechsel habe, ob sie wissen fährt, ob sich die Bücherei hat, ob es einen Schwimmbad gibt wo man nicht hinbekommen kann.
00:27:11: Und wenn das alle Dinge sind, die wir uns nicht mehr leisten können und mich rekassieren können, weil deswegen ist Personal da ist.
00:27:33: Also stehen ja gerade industriepolitisch, wie gesagt, also sie wollen sich auf Schüsste technologien produzieren.
00:27:40: Wir wollen diese Hightech-Strategie fahren die im Wirtschaftsministerium angesetzt sind.
00:27:47: Den Förder-Drunkel, also eine Bürokratieabbau so wie wir es überall auch sonst kennen.
00:27:52: Sie denken an das Auto der Zukunft aus Baden-Württemberg kommen soll, Innovationen sollen da reinkommen.
00:27:58: Aber tatsächlich wenn man sich das anschaut was vielleicht positiv zu sehen ist ja dass sie mehr Frauen in die Erwerbsarbeit bringen wollen Und da einen Fokus drauf haben.
00:28:09: Sie wollen ausländische Abschlüsse leichter anerkennen lassen und dass die Kompetenz dabei beim Arbeitgeber liegt, der muss gucken ob jemand qualifiziert ist bei ihnen zu arbeiten oder nicht?
00:28:19: Und nicht sozusagen von staatlicher Stelle!
00:28:21: Bei Jungen wollen sie sehr auf Qualifizierung setzen auch wenn Leute das Schulsystem ohne Schulabschluss verlassen, dass da was rausgeht.
00:28:29: Für dich Christoph, wenn du dir das anhörst so aus Unternehmerinsicht dieses Bürokratie abbauen ist alles aber nicht so wirklich mit Zahlen unterlegt.
00:28:40: Das ist auch nicht ausfinanziert, sondern es ist eher ein bisschen wie eine Wunschvorstellung dieser Koalitionsvertrag.
00:28:47: Glaubst du wir können uns sowas heute noch leisten oder brauchst du als Unternehmer auch ne konkrete Richtschnur wo du sagen kannst wenn ich sowas lese muss ich wissen wie richtig mein Unternehmen in Zukunft aus?
00:28:59: Da sind ja Fragen für einen weiteren Podcast von forty-fünf Minuten drin und das wäre nur meine Antwort.
00:29:06: Gleichwohl sehe ich, dass im Bereich Bildung und Inneres Schulen gestärkt werden sollen.
00:29:11: hier sollen angeblich durch Andreas Jung im Kultusbereich Neujahr Akzente in Baden-Württemberg gesetzt werden.
00:29:17: aber was mich natürlich auch besonders begeistert ist, dass die Klimaneutralität bis zwei Tausendvierzig hier weiter im Zentrum steht.
00:29:25: Die Transformation zur E-Mobilität wird scheinbar wirklich ernsthaft zumindest jetzt erst mal im Koalitionsvertrag erwähnt.
00:29:33: Und das ist zumindest dann auch die Verbindung zu deiner abschließenden Frage, wir brauchen als Unternehmer Investitionssicherheit.
00:29:41: und wenn ich mein Autohaus in der ostdeutschen Provinz in Richtung Verkehrswende- und neue Mobilitätskulturen umbaue, wo wir wirklich aus Autohäusern Transformationsagenturen für ein anderes Mobilitäksverständnis machen möchten?
00:29:56: Dann kann ich nicht investieren, wenn ich gefühlt drei Tage nach den entscheidenden Entscheidungen auf europäischer Ebene zum Verbrennerverbot, in Deutschland dann schon wieder die Abkehr sehe.
00:30:09: Da kann ich als Politikwissenschaftler, der von Haus aus bin total begeistert, dialektisch diskutieren, warum man sich diese Ideen auf die Fahnen schreibt – als CDU
00:30:21: z.B.,
00:30:22: Aber das passt dann irgendwie nicht zu dem, was ich als Unternehmer leisten muss.
00:30:27: Und deswegen ist mir die Bürokratieabbauperspektive schon auch wichtig.
00:30:31: aber als ostdeutscher Inhaberunternehmer möchte ich auf die Bedeutung von Subventionen und staatlichen Investitionen an dieser Stelle weil wir dann eben doch nicht forty-fünf Minuten Zeit für den zweiten Podcast haben Hinweisen.
00:30:47: Wir müssen als Unternehmer mit staatlichen Mitteln dabei unterstützt werden, auf Augenhöhe mit unseren Mitarbeitern, Arbeitnehmerinnen und anderen Beschäftigten zu diskutieren über die Herausforderung einer Welt, die vor einer großen Transformation steht.
00:31:03: Und da sehe ich in Baden-Württemberg im Koalitionsvertrag viele gute Ansätze zum Beispiel Die Stabilität durch Partnerschaft.
00:31:12: Es soll angeblich ein grundsolides Schaffen, ich zitiere.
00:31:16: Das passt ja vom Werbherr und vom Substantiv total gut nach Baden-Württemberg.
00:31:22: Ein Grundsolides-Schaffen mit Partnerschaften auf Augenhöhe im Zentrum stehen.
00:31:28: Schauen wir mal was bei rauskommt!
00:31:31: Fühlt ihr euch in Baden-Württemberg als Partner auf Augenhöhe?
00:31:35: Weil es steht ja sozusagen ein Satz drin, dass man an der Tarifgemeinschaft festhalten möchte.
00:31:42: Wenn ich mir jetzt den Koalitionsvertrag zum Beispiel im Rheinland-Pfalz anschaue, dann steht da auch drinnen, das man an die Tariftreue festhält.
00:31:49: Da ist man so bisschen konkreter!
00:31:51: Also ist das der Unterschied.
00:31:52: SPD regiert mit und die Grüne hat da vielleicht nicht so einen Auge für die Abernehmerintern schafft...
00:32:01: Mit einer neuen Landesregierung, einem neuen Koalitionsverstrahlung auf viele Wechsel unter den Köpfen liegen wir zu uns.
00:32:07: Wir sind natürlich zuversichtlich, dass wir uns da künftig auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam die Themen bewegen.
00:32:14: In dem Beispiel jetzt zum Beispiel zur Riefbindung, arbeite ich in Pfeffigshafen so oder nebe da.
00:32:20: Schaut meine Stadt danach das öffentliche Aufträge auch an tarifgebundene Unternehmen gehen.
00:32:25: Gehe ich über die Brücke rüber nach Mannheim sieht es nicht mehr so aus.
00:32:28: Wir würden uns natürlich wünschen dass das konsequent verfolgt wird weil klar ist also wir möchten doch alle, dass die Steuergelder, die wir bezahlen, dass da irgendwie gute Arbeit hintersteckt und daher hat man natürlich eine hante Möglichkeit auch dafür zu sorgen, dass es gute Arbeit gibt Und das könnte sie mit diesen Regelungen auch tun.
00:32:47: Ja, es wäre wünschenswert und es werde vor allen Dingen glaube ich auch wichtig wenn.
00:32:51: Politik kann hier mit Beispielen auch vorangehen und kann auch wieder in der Unternehmerin und Unternebler ein positives Eklat ersetzt, indem Sie sagen wir achten darauf dass man von Arbeit geht wie die kann.
00:33:02: Das wär schon was wir sehen sonst?
00:33:05: Dass Beschäftigte gewerkt werden und dass die Qualität öffentliche Leistung einfach weiter massiv abnehmen wird.
00:33:11: Wenn Geschlechter geputzt wird Denn du nimmst nicht mehr so oft ab, weil ich höre.
00:33:17: Und Christoph, wenn wir jetzt nochmal auf die Arbeitgeberseite schauen... Du redest ja auch von Unternehmergeschafferantwortung!
00:33:26: Ist es wirklich so schwer für dich gerade Tariflöne zu zahlen?
00:33:30: Würde dich das in den Ruin treiben wie ist ja manche Unternehmerinnen immer wieder betonen oder wie ist da deine Perspektive drauf bzw was brauchst du damit du das eigentlich einhalten
00:33:40: kannst?!
00:33:42: Als Unternehmer mit nur rund vierzig Angestellten bin ich nicht tarifgebunden unterwegs und es ist sicher eine wichtige Ausgangsüberlegung, wenn ich jetzt antworte.
00:33:53: Gleichwohl ist es so dass ich davon überzeugt bin und das spiegelt auch die Koalitionsverhandlung wie sie aus Brandenburg in Stuttgart beobachten konnte wieder, dass wir zwischen wirtschaftlichen ökologischen und sozialen Interessen ein Ausgleich finden Und das wird gerade im Bereich Arbeitnehmer, Arbeitgeber auch immer mit dem Arbeitsendgeld zu tun haben.
00:34:18: Es ist zugleich die Brücke zu meinem Plädoyer von EEMD dass wir unterstützt werden müssen auf dem Weg von staatlicher Seite.
00:34:26: Das kann durch ESF Fördermittel passieren wenn sie auf unseren Wirtschafts- und Unternehmenszweck runter gebrochen werden.
00:34:34: Das kann through Kooperation vor Ort mit der Handwerkskammer passieren.
00:34:37: Wenn ich im Bereich Flüchtlingsintegration viele Ausbilder, dann bin ich auf Verantwortungsgemeinschaften angewiesen.
00:34:44: Ich kann Bereiche im Bereich Deutsch lernen oder auch Sekundärtungen nicht immer selber vermitteln in einem kleinen mittelständischen
00:34:51: Unternehmen.".
00:34:52: Die Frage die hier auch mit unserer Verdi-Kollegin am Tisch diskutiert wird ob die tarifgebundenen Löhne von mir bezahlt werden könnten ist wichtig.
00:35:02: ganz konkrete Antwort ich könnte auf Tariffniveau nicht zahlen und wäre ich insolvent nach einigen Monaten.
00:35:08: Aber es ist meiner Meinung nach immer eine von vielen Fragen.
00:35:12: Viel wichtiger ist, dass wir Verantwortungsgemeinschaften und Stakeholder-Netzwerke für die vor uns liegende Transformation gründen, die zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und anderen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen produktive Ausgleiche und Gemeinschaftslösungen mit Kompromissen finden.
00:35:31: Maike Wischer hast du da drauf?
00:35:34: Naja der Tarifvertrag ist unser Ring!
00:35:38: Ich finde, wir haben vorher über demokratische Prozesse gesprochen.
00:35:42: Und ich finde genau das ist eine der Dinge, wo Kolleginnen und Kollegen übrigens auch immer wieder sagen, ob sie sich noch erfahren.
00:35:51: Deswegen sind wir auf Lehrregeln irgendeine Stütte im Ebenen über den Prozess in einem längeren Zeitraum auch entscheidend mitzutragen und sie nicht zu verstalten.
00:35:59: Das würde natürlich mir wünschen, dass hier auch im Osby mehr Betriebe haben die Tarnif gebunden sind.
00:36:06: Und wenn man das mit gemeinsamen beschäftigsten Aushandeln kann, auch mit seinen Gegnern und Herrn Nehmer.
00:36:11: Wenn Sie sagen was ist denn Militist?
00:36:13: Wie können wir uns aneinander reiben?
00:36:14: Wir sind ja aufeinander angewiesen als Herr Nehmeer und als Beschäftigteil, wenn wir einander funktionieren werden.
00:36:21: Deswegen würde ich mir natürlich umschliegen, dass mehr Kolleginnen und Kollegen diesen Genuss eines demokratischen Prozesses auf den Weg zu einem Bibel-Tabletvertrag hin erfahren dürfen, egal ob in Westen
00:36:34: oder in Russland.
00:36:35: Ein Tabivvertrag ist ja auch nochmal das eine, aber mich interessiert immer weil wenn man sich die Unterhaltung anhört im Große und Ganzen dann klingt es immer so als könnten Unternehmer das auf gar keinen Fall tun.
00:36:48: Also ich bin jetzt in einem ganz anderen Bereich den Medienbereich Und da wird uns auch einmal gesagt Ja man kann das und dass nicht zahlen.
00:36:54: Ich weiß aber auf anderen Ebenen Da wird dies und jenes gezahlt und ich bin immer ein bisschen skeptisch ob das wirklich nicht geht oder Tatsächlich weiß nicht, wie das in deiner Erfahrung ist und deine Arbeitserfahrung.
00:37:06: Was du so mitbekommen hat oder ob dann halt doch in die eigene Tasche lieber gewirtschaftet wird als zum Beispiel den die Arbeit leisten mehr zu zahlen?
00:37:15: Also jetzt nicht Christoph auf deinem Beispiel gesehen.
00:37:18: aber Wie ist denn das denn so?
00:37:19: im Allgemeinen so Michael.
00:37:21: also ich glaube wir haben die Debatte ja bei jeder Taglichen Verhandlung dass dann Polinus da ist und Endeffekt einigen wir uns an einem vom Handriechstisch irgendwie seitens Auseinandersetzung auf Bedingungen, die für beide Parteien tragbar sind.
00:37:37: Und natürlich sehen wir auch es gibt Flächentier-Richtverträge, es gibt Forschung-Tier- rief Verträge, das ist das andere.
00:37:44: Nimm jetzt mal bei uns ein Beispiel aus Warnen-Württemberg.
00:37:47: Wir haben vor vielen Jahren einen allgemeinzerpläntischen Trier- rietvertrag der Exkursorhänd-Berbsingenie.
00:37:53: und ich sage aber wer diesen Tier- rieswohn gar nicht bezahlen konnte, Mitarbeiter auch kein guter Chef oder karriktischer Chefin sein, der auch keinen guten Unternehmer.
00:38:04: Wer seine Leuchte so ausbeutet und dann in der Fondssequenz vielleicht auch diese in den Bereichen immer noch sehr niedrig, nicht herriefmündig bezahlen kann, wer muss sich dann vielleicht einfach eher die Fragen stellen?
00:38:15: Ist es okay dass gewisse Unternehmen vielleicht da nicht überlegen wenn sie gut und mindestens was Hinderte nicht glitt gehen können, was im Seelmen Tarifberg dann auch direkt steht?
00:38:27: Wir haben das Schwicht ja kein Interesse daran unternehmen, ausgleichen zu lassen.
00:38:30: Das ist jetzt gerade eben gesagt, dass die Zusammenspiele existieren als Arbeitnehmerinnen gemeinsam mit Arbeitgeberwünnung und braucht man einander, wenn man sie sagen
00:38:39: möchte.".
00:38:40: Aber wer will uns zum Beispiel die Deutsche Bahn angucken?
00:38:42: Also das ist ja zum Beispiel so ein Beispiel, dass ich nie verstehe wie kann es sein, dass da oben Millionen Gehälter ausgezahlt werden.
00:38:49: oder bei VW war's ja genau das gleiche Dieba und die Scheiße!
00:38:51: Das waren Unternehmerische... Und am Ende sollen die Arbeiterinnen immer dafür bluten.
00:38:58: Ich glaube, da können viele Menschen nicht verstehen wie kann das gerecht sein in dieser Gesellschaft?
00:39:04: Ja und ich glaub es ist halt einfach ein Unterschied ob ich einen Unternehmen oder einen Laden habe wie Christoph den hat mit vierzig Leute oder ob ich ein Unternehmen füge mit vierzichttausend Leuten und im Unternehmen mit vierzehntausend Leuten.
00:39:15: dann gibt's natürlich Leute die unendlich viel Geld verdienen und da sag' ich, dass steht ihnen was zu Sie weiter in diesen Positionen sind, wo sie sich diese Gehältnisse nicht sprechen und sagen das ist das was ich verdiene.
00:39:28: Dann kann ich durchaus verstehen auch wenn die Kolleginnen und Kollegen sagen Ich verdiene aber auch mehr Geld ja?
00:39:32: Und da sind wir dann in einer ganz anderen Situation.
00:39:36: Da würde ich sagen politisch müssen wir an den Punkt kommen wer in solchen Unternehmen so viel Geld verdient mit seinen Job und damit ein unendliches Vermögen anwölfen kann, dass er eine normale Arbeitnehmerin niemals in Leben auch nur ansatzweise erreichen kann.
00:39:52: Ja?
00:39:52: Und aber Teil dessen ist, indem sie eben mit ihrer Arbeitskraft dafür besorgt haben, was jemand auch sehr viel verdient darf.
00:39:58: Wir müssen dafür sorgen, dass die politischen Entscheidungsfigurinnen sich damit kümmern, dass es Regelungen gibt Gesetze, die auch viele Verkinderinnen... Das gezwählen Sie sich an unserem Gemeinwohl zu beteiligen!
00:40:09: Die Lebenswelt besser ist, wenn es die Arbeitswelt an vielen Stellen nicht
00:40:13: mehr ist.
00:40:13: Grissop, ich gebe die Frage mal an dich weiter.
00:40:16: Was ich gerne noch verstehen würde, ist du hast ja gesagt, dass du keine Tariflöhne zahlst?
00:40:21: Hat das was mit der Ost-West-Struktur zu tun oder was fehlt damit das möglich wäre?
00:40:26: Ist auch einfach gerade in die schlechte Konjunkturnage... Ich bin jetzt wirklich kein wirtschaftlich befüllsender Mensch aber ich möchte gerne besser verstehen warum das manchmal nicht funktionabel ist.
00:40:38: Wir diskutieren jetzt schon einen beträchtlichen Teil unserer Podcast-Zeit hier über die Lohnstruktur und das ist Micah wirklich ein entscheidender Punkt für Mehrgerechtigkeit.
00:40:50: Es ist aber, das wurde schon angedeutet ich packe das mal in zwei Überschriften eine Shareholder und eine Stakeholder Diskussion.
00:40:58: Das machten Riesenunterschied was für ne Ökonomiesituation wir gerade haben.
00:41:03: Und es ist auch schon darauf hingewiesen worden dass Ich als Inhaberunternehmer viel mehr den Anspruchsgruppen um mich herum verpflichtet bin als das in größeren Konzernen, die an der Shareholder-Logik unterliegen.
00:41:16: Der Fall ist gleichzeitig... Möchte ich mich der Frage Dennis auch gar nicht entziehen und ich beantworte sie auch gleich.
00:41:23: aber ich möchte euch nun mal vier Themenbereiche, die man miteinander verknüpfen kann Aber die eben auch riesengroße gesellschaftliche Herausforderungen mit sich bringen andeuten.
00:41:32: Das is KI Digitalisierung im All meinen der Umbau unserer Medienstruktur in Richtung sozialer Medien im Speziellen und dann natürlich die Frage, ob wir es schaffen.
00:41:43: In angemessener Zeit den netto-null zu erreichenen Bereich Verbrauch fossiler Rohstoffe.
00:41:50: diese vier riesigen Themenbereiche KI Netto Zero Soziale Medien Digitalisierung das ist eine so große Aufgabe dass wir als Unternehmen es schaffen dem nächsten Schritt zu gehen den Anschluss nicht zu verlieren dass ich ohne Frage bei einer gerechten Bezahlung einen Schwerpunkt nach wie vor sehe, aber das ist anders als vor einigen Jahrzehnten in der alten bundesrepublikanischen Wirklichkeit der sozialen Marktwirtschaft nicht mehr die einzige oder eine von zwei oder drei Herausforderungen.
00:42:25: Wir stehen jetzt vor Herausforderungen, die wir nur im Schulterschluss schaffen werden und daher würde Zum Teil die Tariflöhne hier vor Ort nicht zahlen, weil ich in Ostdeutschland zu Hause in meiner Freien KFZ-Meisterwerkstatt.
00:42:45: Wir sind als Autohausen nicht an einen großen Hersteller gebunden, weil Ich da gar nicht die Stunden Verrechnungssätze gegenüber dem Kunden aufrufen kann der auf der anderen Straßenseite aufgerufen wird.
00:42:57: Sie passen nicht zusammen.
00:42:59: Angebot und Nachfrage Die Voraussetzung die ich brauche um anders bezahlen zu können.
00:43:05: Also heißt es in Ostdeutsch und fehlt so ein bisschen die finanzielle Stärke auch einfach der BürgerInnen, die ja wiederum mit einem Mindestlohn ja auch wieder angehoben werden würde damit du dann am Ende sagen kannst das kann ich von den Leuten auch verlangen und das finde ich auch interessant weil meine Mutter ist Friseurin und sie erzählt dass auch ihre Probleme ist halt dass sie vor allen ältere Menschen hat und seit Corona müssen Sie halt immer die Preise anheben, was dazu führt dass weniger Leute kommen und auch nicht mehr so oft zum Friseur kommen.
00:43:34: Und wie das wiederum als Friseurebetrieb belastet ist eine Schwierigkeit.
00:43:39: also es ist nicht so.
00:43:39: dieses ganz oder gar nicht schwarz oder weißes gibt es ja sogar nicht.
00:43:44: und wenn wir jetzt mal von der landesebene auf die bundesebene schauen Was braucht ihr denn eigentlich da?
00:43:54: Der ist jetzt ein Jahr in der Regierung, hat uns versprochen.
00:43:57: Alles wird sich ändern!
00:43:58: Die Wirtschaft wird ansteigen und er halbiert die AfD.
00:44:01: Irgendwie ist ja nichts wirklich davon eingetroffen.
00:44:04: Besser gemacht hat das noch nicht.
00:44:06: Ich bin auch immer dafür, dass wir ein bisschen nachsichtweiten lassen und gucken... Wir sind hier noch ein paar Jahre... Was da passiert?
00:44:13: Aber wie schaut ihr denn auf die Bundesebene, was Wirtschaft und Arbeit zu tun hat.
00:44:17: Was fehlt euch da eigentlich?
00:44:19: Was müsste da jetzt vorangeschoben werden?
00:44:22: Boah!
00:44:22: Da gibt es tausend Punkte, die jetzt vorangeschoben werden sollten... Was
00:44:25: sind deine
00:44:25: wichtigsten?!
00:44:27: Also ich glaube allen Dingen geht's darum.
00:44:31: also wenn ich aus gewerkschaftlicher Perspektive gerade draufschaube die beschäftigten Sie leiden und erschleigen an Freisen.
00:44:36: Wir haben hohe Mieten, Zukunftsansprüche oder Formationen.
00:44:39: Also da sind so viele Dinge die gerade eine sehr große Unsicherheit schaffen.
00:44:43: Da ziehen wir mal Druck am Arbeitsplatz und für uns ist klar, es bräuchte jetzt eigentlich nicht.
00:44:49: Und das wäre dann ein wirklich wichtiges Signal, dass unsere soziale Sicherheit in den Kippel stellt.
00:44:54: Dass klar ist, herrschbar trägt uns!
00:44:56: Wir kümmern uns darum, dass du zur Arbeit gehen kannst, dass mehr Frauen arbeiten können und dass es möglich ist... dass Familien sich ein gutes Einkommen auch nach Hause bringen können, weil der Kita-Platz nicht kostet.
00:45:11: Zum Beispiel über den man sich sein Gedanken machen muss, wie man dem jetzt bezahlt oder ob man zu Hause bleibt.
00:45:16: Dass klar ist, dass sie dann wirklich gut Platz haben und dass wir keine Sorgen machen müssen.
00:45:21: Wie komme ich zur Arbeit?
00:45:21: Weil ich weiß es fährt einen Bus auf wenn ich mir kein Auto bei Christoph kaufen kann.
00:45:26: aber Ich weiß ich komme zur Arbeit.
00:45:28: also das sind ja die Dinge wo ich sage Es müsste jetzt einfach massibel Investitionen in die öffentliche Infrastruktur geben und nicht das, was da gerade blüht.
00:45:37: Nämlich eine massige Abbau in diesen Bereichen der den Leuten noch ein größeres Unsicherheitsgefühl eben wird, der sie ja auch vielleicht sogar noch weiter das Vertrauen in die Qualität verlieren lässt.
00:45:51: Christoph, die Gleichfrage an dich!
00:45:53: Die Voraussetzungen sind nicht schlecht.
00:45:57: wir haben jetzt einen Jahr der Koalition etwa hinter uns.
00:46:02: Ich nenne sie mal große Koalition als Realität unserer aktuellen Gegenwart.
00:46:08: Wir müssen jetzt aber eben auch wirklich effektiv gemeinsame Sache machen und dabei dürfen wir nicht vergessen, dass wir vor riesigen Herausforderungen stehen.
00:46:17: viele von denen haben wir jetzt inzwischen skizziert gerade auch die globalen Herausforderungen und da plädiere ich als Unternehmer für Investitionssicherheit für das Einhalten der Voraussetzungen unter den gleich am Anfang der Koalition vor etwa einem Jahr die großen Sondervermögen aufgenommen wurden, es darf in den Haushalten nicht umgeschichtet werden.
00:46:41: Wir dürfen nicht dass eine Haushaltsloch mit dem anderen stopfen sondern müssen wirklich die Tausenden Brücken in Deutschland reparieren, die Schulen entstanden und das sind nur die zwei ersten Punkte die mir einfallen auf einer langen Liste.
00:46:55: wenn wir das tun Dann vermitteln wir in alle Bereiche der Gesellschaft eine gewisse erste zumindestens Stabilität, die notwendig sein wird um ein anfangsgesetztes Thema des Zurückdrängens der Ränder an den Rand auch wirklich umsetzen zu können.
00:47:13: Und hier ist es natürlich – das ist schon angedeutet worden – schwierig wenn der Bundeskanzler in der Einrede das Eine und in der nächsten Rede das Andere sagt.
00:47:22: Stabilitet beginnt natürlich Gerade auch vor dem Themengebiet Investitionssicherheit mit einer gewissen geraden roten Linie.
00:47:30: Und die ist mir in der Tat aktuell ein bisschen zu schief und
00:47:33: krumm.".
00:47:35: Ist Friedrich Merz den wichtigen Kanzler für diese Situation?
00:47:38: gerade, wenn man sich anschaut?
00:47:41: Dass er ja immer wieder... sich unnötig Ärgerein handelt mit der Bevölkerung, wenn er sie als Zv bezeichnet.
00:47:49: Wenn er eine krebskranke Frau sehr harsh zurechtweist ohne ein Fünktchen Empathie zu zeigen dafür dass die sagt Sie kann sich ihre Beerdigung nicht leisten und die Bundesregierung würde sich größere Gehäter sozusagen geben lassen schafft man so den Zusammenhalt denen es eigentlich in der Gesellschaft gerade braucht um durch diese schwierige Zeit durchzukommen?
00:48:13: Ich habe als Genosse und Unternehmer, im Jahr zwei Tausendfünfundzwanzig als genosseintensiv Wahlkampf für Robert Habeck gemacht.
00:48:22: Weil ich glaube er wäre der ideale Bundeskanzler in der heutigen Zeit.
00:48:26: Und das könnte ich jetzt hier in einem weiteren Podcast detailliert begründen weil wir uns unseren Bundeskantler aber nicht backen können.
00:48:33: und wenn nun mal Friedrich Merz heißt bin ich davon überzeugt er ist ja Richtiger.
00:48:37: Auch hier könnte man einen weiteren Podcast machen, um zu validieren ob das richtig oder falsch ist.
00:48:42: Aber Stand der Dinge isst er erst der Bundeskanzler, der Bundesrepublik Deutschland und wenn es heute Neuwahlen geben würde dann würde die AfD stärkste Kraft werden.
00:48:51: wir müssen jetzt die Wertschöpfung den sozialen Zusammenhalt und die ökologische Transformation nach vorne treiben mit dem Personal dass wir heute haben und nicht im Wolken-Kurrucksheim oder im Elfenweinturm nach neuen idealen Lösungen suchen.
00:49:07: Michael, wirst du dann drauf?
00:49:09: Also ich kann mich da anschließen!
00:49:11: Ich glaube, Friedrich Merz hätte als Bundeskanzler jede Menge Müllfischkeiten der richtige Bundeskantler für die Leute zu sein wenn er sehen würde und anerkennen würde welche Leistung die Menschen getaktiklich auf dieses Land liefern und wenn er erkennen würde was sie jetzt brauchen.
00:49:32: Ich glaube, wenn es schon nirgends einfach für den Politik widersprüchlich wird und das passiert gerade an vielen Stellen.
00:49:38: Und ich glaube er hätte die Optionen in die Möglichkeit.
00:49:41: Er ist morgen zu Gast bei uns hier aufliegen DGB-Bundeskongress.
00:49:45: Ich bin sehr gespannt welche Themen er mitkriegt und ob er es schafft, die Kolleginnen und Kollegen Gewerkschaftsmitglieder wie viel zusammen im Raum sind mit klaren Linien und mit dem Erkennen ihrer Lebens- und Arbeitsrealitäten vor sich zu gewinnen.
00:50:00: Es wäre eine Chance!
00:50:02: Da bin ich auch gespannt.
00:50:03: und dann noch meine allerletzte Frage an euch.
00:50:05: Wir kommen jetzt auf die Schlussgrade, wir kommen nämlich in die Kategorie Frasendrescher.
00:50:11: Habt ihr eine Phrase mitgebracht aus Wahlkämpfen außer Politik, die ihr nicht mehr hören könnt?
00:50:18: Christoph!
00:50:19: Wir müssen jetzt gemeinsam stark sein.
00:50:22: das wird in der einen oder anderen Weise immer wieder formuliert Das ist richtig Aber wir müssen es dann auch mal tun und als Unternehmer bin ich der Meinung, wir sollten's einfach anpacken.
00:50:32: Anstatt immer nur drüber zu sprechen.
00:50:35: Weike?
00:50:35: Ich hatte über den ähnlichen Punkt nachgedacht allerdings hätte ich eine andere Schlussfolgerung gehabt.
00:50:40: aber für mich also weil ich finde die Leute packen schon ordentlich an ja viel schnell sind sie das auch über ihre Maße hinaus.
00:50:48: aber ich finde Es wird viel darüber gesprochen dass wir jetzt unsere Demokratie stärken müssen Und das höre ich jetzt schon sehr lange und wir erkennen, was da an den rechten Rändern passiert.
00:51:00: Deshalb für mich ist klar, die Politik muss jetzt wegweisende Investitionen oder wegweisenden Scheidungsstreffen und auch investieren.
00:51:09: Du hast ja falls auch schon gesagt in Schulen, in Krankenhäuser im Verkehr.
00:51:12: Sie müssen dafür sorgen dass Menschen erkennen ihre demokratische Wahlen sie getroffen haben sorgt dafür Dass sie ein gutes Leben haben.
00:51:25: Und deshalb muss die Politik ja jetzt einfach liefern und darf nicht immer diese Frage brechen.
00:51:31: Okay, dann danke ich euch beiden für das Interview.
00:51:34: Danke, dass ihr euch so früh heute und du vor dem DGW-Bundeskongress noch zur Verfügung gestellt habt!
00:51:41: Ich wünsche euch ein erfolgreiches Jahr – wir sehen uns bestimmt mal wieder auf der einen oder anderen Veranstaltung.
00:51:48: Ja, habt auch eine schöne Zeit heute.
00:51:50: Dankeschön
00:51:53: Ja, das war's auch schon wieder mit Mauerecho.
00:51:55: Ich hoffe ihr könntet euch einiges neues mitnehmen.
00:51:59: Ich auf jeden Fall und wir reden in zwei Wochen dann über Soziales und Demografie.
00:52:07: Ich glaube es ist ein ganz wichtiges Thema in Zeiten wo ja die Regierung genau den Sozialstaat an vielen Stellen angreift.
00:52:17: wenn ihr dazu Fragen habt für die Bürger in Fragestunde, dann schickt sie uns gerne per Nachricht oder per Sprachmemo an die Null-Eins-Fünf-Sieben.
00:52:29: Fünf-Acht-Sieben-Fünf-Drei-Seven-Dreih Oder schreibt uns an mauerechoetats.de.
00:52:35: Wir sind wieder in zwei Wochen am Donnerstag draußen!
00:52:39: Schickt uns auch gerne Kritik und Feedback.
00:52:42: Ich bedanke mich wie immer bei unserem Zauber dieser Einlase Bastian Jocius.
00:52:46: Dann bleibt mir nichts anderes übrig als
00:52:49: zu sagen,
00:52:50: macht sich noch gut?
00:52:51: Macht die Welt ein kleines bisschen besser.
00:52:54: Bis zum nächsten Mal!
00:52:54: Tschüss!
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