Sonderfolge 52: Mutprobe Demokratie - Engagement dort, wo die AfD stark ist
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00:00:01: Der Bürgermeister ist CDU-Mitglied.
00:00:03: Der Vorsitzende seiner Stadtverordnetenversammlung ist ein Linker und der für Ordnung und Sicherheit, für die Feuerwehr, das ist jemand von der AfD.
00:00:12: Und der Bürgemeister sagt ich kann gar nicht mit dem arbeiten was für dich Merz mir übrig lässt.
00:00:18: Ich muss jetzt einfach zwangsläufig auch mit dem von der AFD zusammenarbeiten und der Linker hat noch ganz andere Gedanken aber er ist der oberste Repräsentant dieser Kommune.
00:00:27: also am Ende entscheidet dort wirklich das Leben.
00:00:32: Wir gucken nicht, wie wir andere Finanzierungen kriegen können.
00:00:35: Wir sind eine schrumpfende Stadt und schauen nicht, ob wir doch Personal mit einer Verwendung zusammenlegen können?
00:00:41: Und wir rennen auf den Abgrund zu bewusst!
00:01:04: Hallo meine Lieben, ich möchte mich noch mal mit einem kurzen Disclaimer Denn eigentlich sollte in dieser Stelle ja die zweite Bürgerinfolge zum Thema Arbeit und Wirtschaft kommen.
00:01:12: Ich bin leider zum Aufnahmetermin erkrankt, deswegen bekommt ihr jetzt erstmal die Folge vom Tutslip wo es darum ging wie das so ist mit einer normalisierten AfD in der Nachbarschaft zu
00:01:25: leben.".
00:01:26: Ja, schreibt uns doch mal wie ihr die Folge fandet.
00:01:29: Und wie geht ihr eigentlich mit AfD?
00:01:31: weder in um?
00:01:31: Geht ihr noch ins Gespräch?
00:01:33: Geht ihr dem eher ausm Weg?
00:01:34: Was können wir als Bürgerin eurer Meinung eigentlich tun, damit wir ganz persönlich die Demokratie verteidigen?
00:01:41: Jetzt hört mal rein!
00:01:42: Ich wünsche euch viel Spaß und lasst es euch gut gehen diese Woche.
00:01:47: Nächste Woche kommt dann die Bürgerinfolge zur Arbeit und Wirtschaft.
00:01:51: Bis dann Hallo und herzlich Willkommen zum Mauer.
00:01:55: Echo Ost trifft West dem einer Spotkast der Tatspanner Stiftung heute zu einer Sonderfolge, denn wir befinden uns hier gerade beim Tutslip und nehmen live auf.
00:02:06: Ich freue mich auch dass das Publikum da ist, dass ihr im Livestream zuhört.
00:02:09: Schön dass ihr alle eingeschalten habt!
00:02:11: Denn ich habe mit diesem Paddel einen Gedanken verbunden.
00:02:15: Ich komme aus der Lausitz, ich bin da groß geworden und sage immer, dass ich Ossi auf Kalla bin.
00:02:19: Und ich lasse mir Begriffe wie Heimat und so nicht wegnehmen.
00:02:21: Ich glaube, wir Lausitzer sind da sehr verbunden!
00:02:23: Und ich dachte mir dieses Wissen, das es auf dem Land gibt, was wir im Osten haben... Das will ich jetzt mal in die große Stadt bringen weil ich für mich hier oft missverstanden, weil ich ein anderes Mindset habe als manchmal andere Leute, die in der Stadt groß geworden sind auch als andere POCs, die unter POCs sozialisiert wurden.
00:02:42: Das ist was anderes, wenn du in den Neunzigerjahren zu den Basebarschlägerjahren groß geworden bist zwischen Nazis alleine warst und das irgendwie.
00:02:51: Katharina Wader sagte mir wir sind überlebende der Neunzeigerjahre.
00:02:54: Und das fühlt sich genau so an!
00:02:56: Weil ich es nicht allein mache und es ja ganz viel Expertise im Osten gibt habe ich zwei wunderbare Gäste mir eingeladen.
00:03:03: Einmal Frank Klim.
00:03:04: Frank Klim ist Vizepräsident der Brandenburgischen Feuerwehr und wohnt noch in meinem wunderschönen Heimat, Bundesland.
00:03:13: Und ist in der nattäglichen Arbeit.
00:03:15: natürlich muss er da den Spagat hinbekommen im Ehrenamt wenn Menschen dort mit der AfD sympathisieren und das aber auch in den eigenen Strukturen aushalten zu können.
00:03:24: oder wie geht man damit um?
00:03:25: Das möchte ich Ihnen heute fragen und darüber diskutieren.
00:03:29: Mein zweiter Gast ist Katja Dietrich.
00:03:31: Du bist Oberbürgermeisterin von Weißwasser.
00:03:35: Als ich dich kennengelernt habe warst du noch Mitglied in der AG Und du kamst gerade aus der Entwicklungshilfe, aus Malawi und dann bist du nebenbei Oberbürgermeisterin geworden.
00:03:46: Als ich dich jetzt wieder getroffen habe bei der Ostbeauftragten da hab' ich mich sehr gefreut und dachte das tüben wir hier ein!
00:03:52: Das wird sehr spannend.
00:03:53: Schön dass ihr beide da seid.
00:03:55: Dankeschön.
00:03:56: Erstmal zwei Fragen an alle und das Publikum Wer hat in den letzten zwei Monaten
00:04:02: mit
00:04:03: AfD-WählerInnen geredet?
00:04:05: Hippen mal die Hand.
00:04:07: Ja, ist so ein Fifty-Fifty Verhältnis.
00:04:10: Also ich hätte gedacht dass es noch ein bisschen anders.
00:04:13: und wer wohnt in einem Wahlkreis wo die AfD die stärkste Kraft ist?
00:04:18: Okay okay ja das ist schon ein bisschen weniger und das ist auch dieses Ziel was wir haben mit dieser Ideen und Gedanken Austausch.
00:04:26: dann möchte ich das direkt an euch weitergeben.
00:04:30: Die Biografie, die Sozialisierung, geprägt uns.
00:04:32: Und was in eurer Biographie hat euch denn besonders geprägt?
00:04:36: Was das Thema Demokratie, Antifaschismus aber auch Vielfalt, was das angeht und warum man sich für die Demokratie einsetzt wie es ja beide in verschiedenen Positionen macht.
00:04:49: Ja dann fange ich gern an!
00:04:51: Ich bin neunzeit fünfundsechzig geboren.
00:04:53: Das heißt ich habe also meine Kindheit, meine Jugend, meiner Ausbildung in der DDR noch genossen Und kann vom großen Glück reden, dass die Wende kamen.
00:05:04: Denn in meiner Familie gab es auch Beziehungen nach Westberlin, die Tanten meines Vaters lebten hier und mein größer Wunsch war es immer meinen Hobby Feuerwehr zu einem Beruf zu machen.
00:05:16: Als ich dann tatsächlich eingestellt werden sollte, gab's das Problem wenn du bei der Berufsfeuerwehr bist in der DDR, dann bist du bei einer deutschen Volkspolizei.
00:05:26: Eine Westverwandtschaft ist da nicht möglich!
00:05:29: Im Prinzip hätte ich mich von meiner gesamten Verwandtschaft von meinen Eltern los sagen müssen, die Kontakte hatten.
00:05:35: Und das hat es dann zum Glück alles nicht mehr gegeben, weil's die politische Wende gab und das hat mich tatsächlich sehr geprägt.
00:05:42: und viele Dinge, die es halt in diesem Sicherheitsapparat der DDR auch bei der Feuerwehr gegeben haben, die haben mich so beeinflusst dass ich mich tatsächlich seitdem immer sehr stark dafür engagiert habe, bei uns kommunale Einrichtungen sind und eben keine staatliche längte Stelle, in dem Sinne wie die Polizei ein Kontrollorgan oder was auch immer.
00:06:06: Und das habe ich in den letzten ja bald schürzig Jahren dann auch so hier lebt und umgesetzt.
00:06:12: Und Katja Wie sieht es bei dir aus?
00:06:14: Was hat dich so geprägt in deiner Biografie?
00:06:17: Ja wenn wir jetzt beim Geburtstatum sind Ich bin neunzehntetachzig geboren und im genau inne Unheimlich wahnsinnig große Freiheit dann reinerzogen worden.
00:06:28: Also ich war dann neunzehn, wo die Wende war, die Mauer gefallen ist was mir unglaubliche Möglichkeiten eröffnet hat und auch von meinem Elternhaus dies eben aktiv auf mich zugetragen wurde, was ich dann auch genutzt habe.
00:06:41: Eins Ausland gegangen bin zuerst Malawi, dann bei der UN in Genia und da nochmal drei Jahre beim Wiederaufbau für Deutschland im Irak.
00:06:49: Und diese unheimliche Freiheit die wir haben und mit den internationalen Kollegen aus aller Welt zu tun zu haben.
00:06:57: Das macht uns unheimlich dankbar und gibt ihm eine Demo, dass das eben möglich ist.
00:07:03: Dass sowohl in einer anderen Zeit geboren wird als auch in unserem Land schwieriger geworden, aber eben auch in einem anderen Land geboren zu sein.
00:07:10: Die Vorteile sind nicht alltäglich.
00:07:13: So kommt es auf jeden Menschen an wie er ist und nicht wo er geboren ist.
00:07:17: Denn was wir uns wirklich nicht aussuchen können, ist wo wir geboren sind!
00:07:21: und eben auf jeden Menschen offen zuzugehen, um die Freiheit sehr hochzuhalten.
00:07:26: Das hat mich dann im Laufe dessen schon sehr geprägt.
00:07:33: Ich habe da ja ein Titel von einer normalisierten AfD gesprochen und da zieht sich bei mir natürlich auch was im Bauch zusammen.
00:07:41: Aber wenn wir den Begriff normalisierte AfD nehmen können wir davon eigentlich sprechen?
00:07:47: Wie würdet ihr denn definieren?
00:07:48: Würdet ihr das so sagen aus euren Erfahrungen?
00:07:52: Naja, vielleicht bei mir auf der einen Seite normal weil es eben so eine große Wähler-Anhängerschaft erstmal hat dass man das nicht wegdiskutieren kann.
00:08:02: Dass man sich damit nicht befassen kann was die Wählerschaft bedeutet und was da vielleicht dahinter ist.
00:08:09: Nicht normal in dem Sinne ist es doch noch die Art und Weise was vorgebracht wird der Ton der Inhalt.
00:08:17: Also es gibt manche Sachen, da braucht man sich auch nicht dran zu gewöhnen und da sollte man sich auf nichts dran gewöhnt.
00:08:22: Und ja das ist eigentlich ein tägliches täglicher Balanceakt wobei man eben auch viele Sachen trennen muss.
00:08:28: also ich gehe jetzt nie auf die Straße oder rede mit Bürgern na wer bist du denn?
00:08:32: Bist Du AfD-Wähler und mit dir redig ich jetzt mal sondern wie Menschen drauf sind und was dahinter ist.
00:08:39: Ich glaube dass es auch im ländlichen Raum gibt das noch mal viel mehr Möglichkeiten für uns in Kontakt zu treten, dadurch dass wir uns oft mehr als einmal sehen und ich sehe eben mit der AfD die es ja formal zu tun hat im Ausschuss, im Stadtrat.
00:08:55: Die habe ich auch noch woanders ne?
00:08:57: Die sind noch Trainer im Verein, die sind noch in der Feuerwehr so dass man ein anderes Miteinander Umgehen, lernen muss und weil das einfach zum Alltag dann eben wieder normal dazu gehört dass man miteinander land umzugehen.
00:09:14: Wie siehst du das?
00:09:15: Ja es sehe ich eigentlich genauso.
00:09:17: und wenn ich das jetzt auf die Feuerwehren beziehe Land Brandenburg haben wir circa siebzig tausend Menschen die mit der Feuerwehr zu tun haben in Feuerwehnen angehörig sind.
00:09:26: Das geht einen jünglichen Alter los über den aktiven Dienst bis hin zu Senioren.
00:09:31: Ja und bei siebzigtausend Menschen, das ist der breite Querschnitt der Menschen in unserem Land Brandenburg gibt es natürlich Sympathisanten der AfD.
00:09:41: Sympatien für die AfD weil Sie unter Umständen auch von denen, die im Moment politische Verantwortung tragen ihre eigenen Ziele und Wünsche nicht unbedingt einmal eins zu eins erfüllt sehen und deshalb Sympatin wählen.
00:09:54: und deshalb ist es für mich sehr wohl normal dass sich die AfD inzwischen etabliert hat demokratisch gewählt in den verschiedensten Parlamenten und auch nicht einfach zu niedieren ist und wegzuwischen, sondern dass wir uns mit diesen Themen und Inhalten auseinandersetzen müssen.
00:10:11: Und da sage ich auch ganz ehrlich, ich hege keinerlei Sympathien für die AfD und ich bin eigentlich froh das die AfD auch so offen und ehrlich sagt was sie eigentlich vor hat Und ich an dieser Stelle eben ganz offiziell auch sagen kann, selbst in meiner Funktion, wo mir oftmals sie sagt wird du musst politisch neutral sein und da sage ich hinein.
00:10:32: Ich kann gar nicht politisch-neutral sein weil ich ja eine Gesellschaft lebe und mit Stänien umständen die einfach politisch bedingt sind auch leben muss.
00:10:41: was Obacht gebe ist, dass ich tatsächlich mich möglichst parteipolitisch neutral verhalte und an dieser Stelle niemanden bevorzuge aber auch niemanden komplett ablehne.
00:10:54: Und ablehneh deshalb weil es eben tatig-demokratische wählt ist.
00:10:58: und da gibt's in dieser Anknüpfungspunkte den ich mich tatsächlich auch stelle und weil ich mich der Sache stelle glaube ich auch bin ich einer im Moment noch von wenigen, die diese Konfrontation dann einfach auch mitmachen.
00:11:12: Und viele stellen sich der Ind nicht und sagen ich verhalte mich lieber neutral aber sie erverhalten sich nicht nur drei sondern sie äußern sich bloß nicht.
00:11:20: Sie sagen ich wofür sie tatsächlich am Ende stehen?
00:11:23: Das halte ich wieder für ein Problem.
00:11:26: Neutralität heißt ja eigentlich einer wehrhaften Demokratie auch dass wir nicht parteipolitisch neutral sind aber unsere Demokratie verteidigen.
00:11:36: es gibt keine Neutralität in dem Sinne, bei jeder der beim Staat angestellt ist.
00:11:42: Dafür sorgen muss es unsere Demokratie weiter besteht.
00:11:44: und wer das angreift kann sich nicht auf eine neutrale Position zurückbesinnen.
00:11:50: Der hatte da letztes Jahr einen Podcast auf jeden Fall wo wir auch über Jugendradikalisierung gesprochen hatten mit verschiedenen Organisationen.
00:11:56: die also die Person die damals war hat sich so ein Rage geredet weil sie es nicht mehr hören konnte und meinte Neutralität, die dort herrschen soll.
00:12:09: Da sind wir vor dir eingeklickt und das dürfen wir so nicht weiter durchgehen lassen.
00:12:13: Katja ich überleg mir gerade du bist ja Oberbürgermeisterin oder du bist der Chef in der Verwaltung und musst mit dem Stadtrat zusammenarbeiten?
00:12:20: Und bei dir im Stadtrat gibt es eine AfD Mehrheit.
00:12:24: wie geht das so vonstatten?
00:12:25: kannst du da auf so klar Position beziehen?
00:12:30: Ist das für dich eigentlich so ein schmaler Grad?
00:12:32: denn, weil du brauchst die Fraktion ja auch um Sachen durchzubringen oder nicht?
00:12:37: Also genau nochmal zur Klarstellung.
00:12:39: Ich glaube es gibt keinen Stadtrat, kein Stadtparlament was ich wüsste wo der AfD eine Mehrheit hat also fünfzig Prozent plus X. bei uns ist er die größte Fraktion.
00:12:49: Das geht
00:12:50: zu dem Punkt hier unten.
00:12:51: Es ist natürlich ein wichtiger Unterschied und dass eben auch der wichtige Unterschied den Demokratie ausmacht Denn diese Partei oder eine Partei alleine kann heutzutage oft bei dem Zersplittertengrad auf Stadtebene und Gemeindebene eigentlich nichts mehr durchbringen, weil es so zersplittert ist.
00:13:08: Also ich habe bei mir sieben Fraktionen im Stadtrat – bei zweiundzwanzig-Stadtratsmitgliedern – sodass es ja auch auf die anderen ankommt.
00:13:15: Sodass es auf mich ankommt wie ich Themen einführe, wie ich thema kläre, wie Ich verteidige was die Stadt braucht, warum ich denke dass Sie brauchen guten Argumenten Und dann eben die Anderen auch alle ihre Rolle haben und sich ihre Meinung kilden müssen.
00:13:31: Und ich rede auch, ich gebe die Hand.
00:13:33: Ich rede ganz normal mit meinen AfD-Stadtratsmitgliedern.
00:13:38: Man muss einen Weg finden aber wir sind bei kommunalpolitischen Themen ist die Hälfte das sind Sachthemen da geht es nicht wirklich um ganz hochpolitische Sachen.
00:13:48: aber man sieht immer wieder punktuell dass natürlich wir reden ja von einer Partei die sehr konservativ ist Und das merkt man dann schon mehr.
00:13:58: Also ich habe in meinem Stadtrat einen Genderverbot erlassen gekriegt für die Verwaltung und da haben mehr als die AfD abgestimmt, weil sonst hätte es ja keine Mehrheit gegeben.
00:14:07: also ich hab auch eine sehr konservative Stadtrat und dass ist nochmal zusätzlich eine Herausforderung und am meisten geht es muss sich immer wieder sagen um den Ton um die Art und Weise der Diskussion, um die art-und-weise des Austausches von Argumenten.
00:14:25: Und nicht so sehr um das Argument selber – man kann ganz viele Meinungen haben!
00:14:29: Es geht immer dabei darum wie man diskutiert und was eine Diskussionskultur man hat.
00:14:34: Das finde ich ist arg schlechter geworden, muss ich auch zustimmen bis wir reden überhaupt nicht mehr.
00:14:40: Dabei hätten wir gerade sehr viel zu besprechen.
00:14:44: Wir haben ja auch ganz oft diese Bandmauer-Debatte im kleinen, auf kommunaler Ebene.
00:14:49: Funktioniert es dann überhaupt?
00:14:52: Oder wie siehst du das eigentlich als Oberbürgermeisterin wenn's jetzt zum Beispiel um die Straße geht und die AfD das eingebracht hat Wenn man dann extra nochmal einen anderen Antrag schreibt um sozusagen nicht mit der AfD mitzustimmen macht das für dich Sinn oder nicht?
00:15:08: ist es wichtiger, am Ende bei der Sachpolitik zu bleiben.
00:15:10: Wenn Sie auf diesen höheren politischen Ebenen nicht mitzusprechen haben und sagen okay dann kriegen wir aber da den Antrag jetzt durch.
00:15:17: oder wäre denn für dich die Arbeit?
00:15:19: also würdet ihr euch dann lahmlegen auch?
00:15:22: Also ein Quatsch mache ich nicht!
00:15:24: Also muss ganz ehrlich sagen Wir haben Sachanträge von der AfD, muss man auch sagen größtenteils Von anderen Fraktionen sind bei mir sehr leise und zurückhaltend im Stadtrat was mir eher Sorgen macht wo meine andere Seite ist.
00:15:38: Und da geht es um Sachaugumente und da geht das dann auch mit meinen Mitarbeitern aus der Verwaltung dort ordentlich in die Sache zu gucken, ob das richtig argumentiert ist?
00:15:47: Ob das noch so der Sachstand ist?
00:15:49: Und was ich eben auch oft sagen muss ist... Die Sache ist manchmal gar nicht so falsch wo ich auch sagen muss, dass tut weh!
00:15:57: Also wenn eben der AfD sagt etwas Falsches und es ist tatsächlich falsch, das tut echt weh.
00:16:04: Wenn Sie was Falsches
00:16:05: sagen, ist das tatsächlich
00:16:06: falsch?
00:16:08: Wenn Sie etwas sagen, was stimmt und es also stimmt tatsächlich.
00:16:11: Tatsächlich was wo wir irgendeinen Fehler gemacht haben und das tut echt weh.
00:16:16: Von daher habe ich schon sehr hohen Anspruch auch mit meiner Verwaltung bestimmte Sachen vorzutragen, was für die Verwaltungen neu ist.
00:16:23: Also man denkt immer so Politik-Stadtrat dahinter steht eine Verwältung, die bestimmte Sache abarbeiten muss, die auch die Vorwürfe ja abkriegt Und das macht auch was mit den ganzen Verwaltungsangestellten.
00:16:35: Die Arbeit, also das hört man ja auch... Das ist nicht zu unterschätzen, was das auch in der Verwaltung für Dynamiken auslöst.
00:16:42: Also sie durch noch weniger Angriffsfläche bieten?
00:16:45: Na ja!
00:16:47: Man muss schon sehr ehrlich dieser Tage zu sich selber sein vielleicht doch zu Sachen, zu Fehler und Vorher oder Dinge haben sich einfach geändert und die müssen jetzt anders werden.
00:16:57: Und es bedarf eine ganz schön große Ehrlichkeit zu sich selber, zu seiner Arbeit.
00:17:03: Das glaube ich auch ungewöhnlich ist was die letzten Jahre vielleicht eben nicht so im Vordergrund stand.
00:17:07: aber es bietet eben immer Angriffsfläche wenn man so eine Flanken offen lässt und das ist ein sehr hoher Anspruch den wir auch gerade an unsere Verwaltungen an die Änderungsprozesse haben, die wir alle durchgehen
00:17:18: müssen.".
00:17:19: Und hat dir das geholfen eigentlich für die UN zu arbeiten?
00:17:24: jetzt auch wenn du sagst Kommunikation?
00:17:25: Ich habe letztens Ich weiß gar nicht, ob das das Panel war bei der Ostbauauftragten wurde und auch drüber gesprochen wurde.
00:17:31: Dass so als OberbürgermeisterInnen also Frauen da auf einer anderen Ton haben und eine Verwaltung auch dann anders zusammenhalten können hilft dir das oder musst du eigentlich komplett umdenken wie du jetzt arbeitest?
00:17:45: Also ich glaube es hilft mir dass ich mal was anderes kennengelernt habe um auch Strukturen zu hinterfragen was eben gerade die Zeichen der Zeit sind.
00:17:54: Aber es hilft mir natürlich auch nicht, weil ich bestimmte deutsche Verwaltungsstrukturen einfach rüber haben gerne und andere angewiesen bin.
00:18:01: Und das ist schon noch für mich eine Herausforderung und auch für meine Mitarbeiter manchmal eine Herausforderungen.
00:18:06: aber mich hat's auch muss ich ganz ehrlich sagen zwölf Jahre im Ausland lebend in Umständen die alle sich sagt man ja herausfordernder sind als in Deutschland gibt dem auch ne unheimliche
00:18:19: Uhr
00:18:20: ne Gelassenheit mit Dingen umzugehen, wenn dann irgendwas passiert.
00:18:24: Dann denkst du naja ich sag immer bei uns stirbt keiner außer bei meiner Feuerwehr.
00:18:28: da sage ich das nicht mehr.
00:18:30: Mein Gott ne?
00:18:31: Das ist nur Papier der werden wir uns jetzt noch darum kümmern.
00:18:33: und das hilft schon unheimlich.
00:18:35: und es hilft unheimig auf Leute zuzugehen weil man nie weiß wer der ist derjenige der reinkommt und im Ausland ist es dann eben sieht anders aus und am Ende stellt man vielmehr Gemeinsamkeiten fest und bei uns weiß man halt auch nie wie die einzelnen Menschen drauf sind.
00:18:48: es kommt auf den einzelne Menschen an.
00:18:52: Frank, wenn wir jetzt auf die Feuerwehr schauen.
00:18:54: Du hast ja auch gesagt... also du hast es hier gerade auch schon so anscheinend lassen dass du ja dagegen bist das eine Feuerwehr so ein Staatsapparat wird.
00:19:01: und da habe ich auch nie darüber nachgedacht, dass du gesagt hast Die Feuerwehr hat ja auch ihre Rolle in deinem Esszeit.
00:19:07: Magst du vielleicht nochmal für die Zuhörer erklären was da damals eigentlich die Rolle war?
00:19:12: Und warum du da auch vorsichtig bist?
00:19:15: Ja also würd's lieber von hinten anfangen wollen.
00:19:19: Ich sehe tatsächlich in der jetzigen Entwicklung gewisse Parallelen in Richtung der Weimar Republik, die so lange zurück sind das von uns gar keiner mehr dabei war und deshalb diese persönlichen Erfahrungen überhaupt nicht rüberbringen kann.
00:19:34: Aber ich sehe halt ein gewisses Risiko dass Dinge wie sie sich in der Weimer Republik entwickelt haben und dann während den Esszeit quasi auch umgesetzt wurden durchaus wieder möglich wären Und während den Anfängen, dass so etwas gar nicht erst vorkommt.
00:19:51: In der NS-Zeit also die Feuerwehrverbände, die gab es tatsächlich schon relativ lange gerade die Freien Feuerwehren sind deutschlandweit auch eine wiegelle Demokratie gewesen das heißt weit über zweihundert Jahre.
00:20:03: Die Feuerwehr Verbände haben sich auch relativ schnell gebildet.
00:20:07: nächstes Jahr feiern wir uns auch hundertfünfzig jähris bestehen.
00:20:10: Das heißt also über Generation und auch über Gesellschaftsordnung hinweg.
00:20:15: und mit der Machtergreifung war eines der ersten Dinge, dass genau diese Feuerwehrverbände auch verboten wurden.
00:20:24: So wie viele andere Vereineverbände in Deutschland insgesamt.
00:20:28: Und dann gab es ganz schnell eine Gleichschaltung das quasi die freiwilligen Feuerwehren eine Hilfspolizei wohnen und am Ende dem Reichsführer SS unterstanden haben als eine Polizeieinheit Rheinoptisch auch nicht mehr rot, sondern die waren dann alle grün.
00:20:48: Das ist vielleicht noch das kleinste Problem hier gewesen.
00:20:51: Das Allerschlimmste war es gab sogenannte Feuerschutzregimenter.
00:20:55: Das waren Polizeieinheiten aus Feuerwehrleuten, die auch in der Ukraine, in Polen und anderen Staaten als Polizeieinhalten eingesetzt waren und dort auch für Völkermord verantwortlich waren.
00:21:10: Diejenigen, die Flammenwerfer eingesetzt haben, das waren ausgebildete Feuerwehrleute.
00:21:16: Also sie haben eigentlich das gemacht, wofür sie nicht mal ausgebildet wurden.
00:21:19: Sie sollten ja Feuer löschen.
00:21:21: Die haben die Rede bedient mit denen ganz so Orte und Menschen dort tatsächlich regelrecht vernichtet worden.
00:21:28: Und dass ist etwas was vollkommen auch aus der Geschichte der Feuerwehren ausgeblendet wurde viele Jahre im Osten wie im Westen.
00:21:37: Und ich will ausdrücklich auch sagen, dass natürlich die Feuerwehren in der DDR nicht zu vergleichen sind gewesen mit denen im Dritten Reich.
00:21:47: Aber – ich hatte das ja schon angesagt – die Feuerwehrinnen in der DDR unterstanden auch der deutschen Volkspolizei und es gab genügend Ausplanung.
00:21:55: was passiert mal am Tag X?
00:21:58: Das ist wie gesagt ein großes Risiko!
00:22:01: Ich möchte einfach daran erinnern Und ich war heute früh beispielsweise noch in der Uckermark, in der Nähe von Prenzlau, weil dort die Feuerwehrhistoriker tagen aus den fünf neuen Bundesländern.
00:22:13: Da geht es tatsächlich auch um die Aufarbeitung der Schichte der Feuerwehren während der NS-Zeit und auch während der DDR.
00:22:20: Wir sitzen uns wirklich kritisch mit unserer eigenen Vergangenheit auseinander, weil wir insgesamt ein sehr positive Lobby in einer Bevölkerung haben.
00:22:29: Von der Berufsgruppe her werden wir immer ganz oben angesiedelt Und genau das ist aus meiner Sicht auch der Punkt, wo die AfD nämlich versucht bei uns auf Fuß zu fassen.
00:22:38: Weil sie mit dieser positiven Lobby eigentlich für sich auch eine gute Ausgangsbasis schaffen möchte um das zu normalisieren was sie jetzt schon an durchaus radikalen Gedanken hat und die eben so step by step und dass mit einem positiven Image versehen eigentlich versucht in einer Gesellschaft ganz breit zur Normalität werden zu lassen
00:22:58: Das ist ja auf ne Ebene.
00:23:00: also ich finde es auch ganz spannend weil Sie haben mir im Vorgespräch auch gesagt, na die Polizei und die Feuerwehr das ist immer so ein Querschnitt der Gesellschaft.
00:23:10: Und dieser Quersnitt, der ist eigentlich in beiden Institutionen derselbe.
00:23:14: aber wenn ich ihn jetzt zuhöre es ist halt genau das was ich mir von einer Polizei wünsche dass man reflektiert, dass man aufarbeitet, dass wahrnimmt und dann sagt okay, was machen wir denn jetzt mit den Strukturen?
00:23:28: Und wir haben hier eine Verantwortung dass es nicht vereinamt wird.
00:23:31: Es gibt ja dieses Strategie-Papier von der AfD wo sie halt darüber sprechen den Gang durch die oder Marsch durch die Institutionen und damit wollen Sie halt Vereine befeuern werden verschiedene Strukture sozusagen infiltrieren.
00:23:46: und Sie haben auch gesagt da machen Sie nicht mit wie schaffen Sie das denn?
00:23:50: Ja, da eigentlich sich als Struktur auch zu wehren aus ihren Strukturen heraus.
00:23:55: Also wir waren schon beim Du?
00:23:56: Das war ja schön, weil ich rutschande war.
00:23:59: Aber um jetzt keinen falschen Eindruck erwecken zu lassen die Polizei in Brandenburg ist ein ganz ganz wichtiger Partner für uns und die ticken auch genauso wie wir.
00:24:07: Es gibt also gar nicht den Gedanken der Polizei, außer heute in Sicht uns für ihre Zwecke einspannen zu wollen.
00:24:14: Ganz im Gegenteil ich habe schon ganz oft gehört ihr seid genau an einer richtigen Stelle.
00:24:18: wir haben diese Trennung zum gegenseitigen Vorteil und das ist an dieser Stelle auch gut so.
00:24:23: Wir haben in Brandenburg in den Feuerwehren inzwischen schon fast zwanzig Jahre ein System.
00:24:29: das nennt sich ohne Blaulicht.
00:24:31: Ohne Blaulicht ist eigentlich ein Beratungssystem, was dann zum Einsatz kommt wenn es Konfliktparteien also in Benschen gibt.
00:24:39: Die innerhalb der Feuerwehren nicht mehr miteinander reden diskutieren können und einfach die Aufgabe nicht gerecht werden können weil die Kommunikation unternahmlich klappt.
00:24:47: das kann durchaus mal zwischen Bürgermeistern und seiner Feuerwehr sein Das ist aber viel viel öfter die Generationen innerhalb der Feuerwehren wo jung und alt Probleme hat, wo sie nicht mehr klarkommen.
00:24:58: Und hier sind wir dabei dann mediativ zu unterstützen und zu helfen um an der Stelle eben gemeinsames Zusammenarbeiten wieder zu ermöglichen.
00:25:08: Und das ist eben nicht nur zwischenmenschlich manchmal, sondern hier kommen dann genauso diese unterschiedlichen Interessen, Konflikte und Diskussionen aufeinander.
00:25:16: Die ja durchaus auch zum gewissen Konfliktpotenzialen in so einer Feuerwehr führen können.
00:25:21: Wir müssen uns im Einsatz aufeinander verlassen können.
00:25:23: Wenn wir eine Einsat-Situation haben, jemandem retten wollen Dann können wir nicht groß gucken Wer sitzt jetzt gerade neben mir?
00:25:28: Ist der mir ein Genehm oder nicht?
00:25:30: Sondern geht es um die Sache und muss gemeinsam an einem Strang gezogen werden.
00:25:36: Aber es macht natürlich schwerer wenn man Probleme haben.
00:25:39: Und deshalb gibt es dieses Beratungssystem und das funktioniert ganz gut, und wir haben zum Glück nicht nur zwischenmenschliche Probleme sondern wir haben tatsächlich auch diese Themen die dann aufploppen wenn es darum geht was ist in unserer Gesellschaft eigentlich gut?
00:25:54: Wo sind denn die unterschiedlichen... gesellschaftlichen Standpunkte.
00:25:59: Und hier versuchen wir eben dann aneinander wieder heranzukommen und hier arbeiten wir ganz eng zusammen mit dem toleranten Brandenburg, werden darüber auch viel finanziert.
00:26:09: in Brandenbruch klappt das noch ganz gut auf Bundesebene klappt es schon schlechter.
00:26:14: da gibt's im Bundesinnenministerium ein Projekt Zusammenhalt durch Teilhabe.
00:26:18: die finanzieren das eigentlich ganz gut.
00:26:21: Aber wir warten seit zwei Jahren auf die Fördermittel zu sagen und können an dieser Stelle mit den Strukturen, die wir zum Teil auch im Hauptamt dann haben nicht arbeiten, weil uns einfach das Geld fehlt.
00:26:32: Und das macht es uns viel, viel schwerer so dass jetzt im Moment an dieser Schiene alles nur am Ehrenamt läuft.
00:26:38: Da habe ich auch direkt eine Nachfolge, weil das ist ja auch ein Argument von Karin Prien zu sagen.
00:26:43: Demokratie leben zum Beispiel umzugestalten und dann mehr Geld in die... mehr dieser Aufgaben, die eigentlich von NGOs auf anderer Ebene übernommen werden, dass das z.B.
00:26:54: die freiwillige Feuerwehr mitmacht oder dass man da noch irgendwie mehr in Schulen geht oder solche Strukturen.
00:27:01: Hätten sie dafür überhaupt die Kapazitäten eigentlich?
00:27:04: Macht das Sinn, was die Bundesfamilienministerin davor hat?
00:27:10: Mit den Kapaziten ist immer so eine Sache.
00:27:12: Ich würde vielmehr sagen haben wir den Bedarf dafür?
00:27:16: und wenn ich sage Wir haben dem bedarf dafür dann finden wir auch einen Weg dafür.
00:27:19: Also bei der Feuerwehr gibt es auch so ein Spruch geht nicht gibts nicht.
00:27:22: Wir müssen uns einfach hier danken machen.
00:27:23: wir müssen mit der Situation leben.
00:27:25: Die war vorfindem Einsatz Und deshalb heißt ja unser Projekt auch ohne Blaulicht.
00:27:30: Das heißt also nicht nur am Einsatz, sondern auch alles was ringsrum dazu gehört.
00:27:34: und wenn der Bedarf dafür existiert dann muss ich auch Mittel-und Wege finden das quasi präventiv an dieser Stelle mitzubegleiten.
00:27:43: und das ist für mich eigentlich viel wichtiger.
00:27:45: und Feuerwehr lebt deutschlandweit vom Ehrenamt so siebzig tausend Leute im Land Brandenburg.
00:28:09: Wir arbeiten hier an der Stelle, zum Beispiel auch zusammen und machen dann nochmal so ein Workshop.
00:28:13: Ein Thema diesen Kommunikation in Teams... Das ist ja auch etwas aus diesen Gedanken entstanden, dass ich dem Osten wieder was zurückgeben will von dem, was ich so gelernt habe.
00:28:22: Und sind es dann genau solche Mittel die sie da brauchen eigentlich um so weiter Bildungsangebote zu machen?
00:28:28: Glauben Sie das an der Stelle wie ihr eigentlich mehr diese Bildungsprogramme brauchen?
00:28:34: oder was musst du eigentlich greifen damit deine Struktur sich auch schützen kann?
00:28:38: weil da gibt's ja auch andere Punkte die ich zum Beispiel sehe in Verbänden Berichte, dass AfD-Leute sich zum Beispiel in Demokratievereine einschleusen.
00:28:51: Die dann versuchen dort nach und nach sozusagen das Mindset zu verschieben.
00:28:56: Und dann Vereine zB sagen ja wir prüfen jetzt genau wer eintritt und behalten uns halt vor auch Leute wieder rauszuschmeißen wenn es nicht unseren Werten entspricht.
00:29:05: Habt ihr da so auch Vorkehrungen getroffen?
00:29:08: In der Hinsicht?
00:29:09: Vielleicht muss ich an der Stelle auch nochmal ganz deutlich sagen, natürlich reden wir über die AfD und zum Glück liefert mir die AfD so viele Argumente aus ihren eigenen Programmen heraus dass sie sage das sind nicht unsere Werte.
00:29:21: Also das funktioniert schon ganz gut.
00:29:23: was sich die AfD in meines Erachtens nachzunutze macht dass sich ja viel mehr inzwischen normalisiert und das heißt Beispielsweise auch zu einem ganz konkreten aktuellen Thema bei uns, im Moment eigentlich mehr mit ganz konsertiven Leuten aus der CDU CSU zu tun.
00:29:40: Die quasi Worte oder auch Inhalte inzwischen mit übernähmten zum eigenen Programm machen und an dieser Stelle eben zeigen dass sie selber mit dem Thema gar nicht klar kommen und am Ende bedienen Sie die AfD.
00:29:53: aber also ich gucke schon über den Tellerrand hinaus und sehe eigentlich immer das diese Leute Problem lösen, sondern am Ende lediglich der AfD noch zuarbeiten.
00:30:04: So und ich darf auch tatsächlich gar nicht und will das gar nicht wie ein Profit durchs Land oder durch unsere Feuerwehren ziehen mit dem Thema wir arbeiten gegen die AfD.
00:30:15: also dass ich gegen die afd bin das kann ich ganz offen sagen das ist meine Meinung das erlaubt mir auch das Grundgesetz dass sich meine freie meinung äußern darf was ich natürlich an der Stelle nicht machen darf, eine Parteipolitik betreiben und sagen sich arbeite gegen die AfD.
00:30:31: Ich kann sagen dass sie mir so viel Argument liefert das ich sagen kann das passt nicht für unseren Werten zusammen.
00:30:36: aber diese anderen Dinge sind eigentlich viel wichtiger und wir möchten eigentlich Anregungen und Hinweise geben dass genau wenn solche Probleme irgendwo auftauchen darüber offen und ehrlich bei uns Es wird gesprochen, dass es eine Problemlösung stattfindet und das am Ende wir wirklich sagen können.
00:30:54: Wir sind eine Vereinigung von Menschen die den demokratischen Grundwerten unserer Gesellschaft zutiefst verpflichtet sind.
00:31:02: Und da ist es vollkommen egal ob derjenige gerade Parteibuch der AfD trägt oder ob er im Bereich von konservativen Kräften anderer Parteien unterwegs ist.
00:31:13: Ich finde in dem Zuge von dem was du gerade gesagt hast hat er vielleicht zu dir nochmal Es gibt überhaupt eine Brandmauer, weil ich an ganz vielen Stellen das in Frage stelle.
00:31:24: Weil wenn die Politik, wenn die Inhalte die Sprache übernommen wird und das ist nicht nur die CDU sondern es geht ja noch weiter ins demokratische Spektrum hinein dann setzen wir ja teilweise schon deren Politik um.
00:31:35: also was ist diese Brandmau?
00:31:37: Also für mich ist es einfach nur noch ne hohle Phrase wenn wir die Politik von denen selbst umsetzen weil dann bringt das halt nichts.
00:31:42: Das haben auch verschiedene Studien gesehen.
00:31:44: und glaubst du dass es auch so ein Staat ist?
00:31:46: eigentlich?
00:31:47: Weil du hast ja auch gesagt, die anderen Fraktionen sind dir zu leise.
00:31:52: Ist die AfD eigentlich gar nicht stark?
00:31:53: Sondern sind die anderen gerade zu leiser und zu schwach?
00:31:57: Machen ihre Arbeit nicht genug?
00:32:01: Als immer noch SPD-Mitglied!
00:32:05: Aber nicht auf den Ebenen arbeiten in dieser Bundeshaustadt ist das ein Teil der Herausforderung.
00:32:13: Die Wählerschaft sammelt sich ja auch im gewissen Teil bei dieser Partei, weil Probleme nicht gelöst sind.
00:32:21: Und die Problemlösung liegt im Moment bei allen möglichen anderen Parteien, die seit sehr langer Zeit an der Regierung, an den verschiedensten Regierungen sind.
00:32:32: und wenn ich Probleme in die löse und mich da vorwegt ducke dann brauche ich mich irgendwann nie zu wundern.
00:32:37: Dann hat das Ausweicheffekte.
00:32:39: Das hat Ausweicheffekte andere, die wir schon kennen.
00:32:41: Ich gehe überhaupt nie mehr zur Wahl.
00:32:43: Ich trete nie mehr an Parteien ein und engagiere mich dar gehe auf Proteste oder ich wähle mal etwas anderes.
00:32:52: Und das ist mindestens die Hälfte der Geschichte, dass die andere Seite natürlich auch ein anderes Angebot eine andere Lösung als Angebot bringen muss.
00:33:02: und was für uns auch mit Ehrlichkeit im Selbe meine... Bedarfe unheimlich für Ehrlichkeit, der traditionellen Parteien die schon sehr lange da sind um auch so eine Lücken einfach entstehen zu lassen wie bei mir in der Stadtverwaltung.
00:33:15: Also wenn wir Fehler machen und das sieht jemand ist es in erster Linie unser Fehler gewesen und wenn dann jemand diesen aufgreift dann ... Dann ist das ebenso Bei uns.
00:33:26: in meiner Stadt Verwaltung kann ich Ihnen sagen dass Wir sind seit einem Jahr pleite Und da sind wir jetzt als Kommunen nicht die einzigsten vielleicht.
00:33:35: Aber das hat bei uns eine Vorgeschichte.
00:33:39: Wir wussten, dass wir in drei Jahren pleite sind und wir passen unseren Service nicht an.
00:33:44: Wir gucken nicht wie wir andere Finanzierungen kriegen können.
00:33:47: Wir sind eine schrumpfende Stadt.
00:33:49: Wir schauen nicht ob wir doch Personal mal mit einer Verwendung zusammenlegen können.
00:33:53: Und wir rennen auf den Abgrund zu bewusst!
00:33:59: Öffnet man natürlich Tür und Tor jedem, nicht nur der AfD sondern jedem anderen Kritiker weil es gibt ja auch noch mehr.
00:34:05: Also es sammelt sich auch gerade in Städten nie alles in der AfD-Fraktion.
00:34:08: Es gibt ja noch wie gesagt bei mir sehr viel mehr Fraktionen Und das gehört auch zur Ehrlichkeit dazu.
00:34:14: und dann wiederum ist es einfach Das sehen wir auch bei uns.
00:34:18: also die Problemansprache.
00:34:21: Also ich meine, es kann sich wahrscheinlich jetzt jeder auf den Platz unten hinstellen und sagen die Renten sind nicht sicher.
00:34:26: Ja also da sind wir globaler einer Meinung das macht halt die AfD vielleicht am lautesten aber die Problemlösung ist halt auch nieder und dass es eigentlich wieder für uns eine Chance da was anzubieten.
00:34:37: und dann muss aber auch etwas kommen sowie bei mir auf der kommunalen Ebene als auf allen anderen Ebenen Und das ist gerade im Moment ne unheimliche Arbeit.
00:34:46: Die haben dann sich aber stellen muss
00:34:49: Darf ich mal zur Bank oder noch was fragen?
00:34:52: Wie interpretieren Sie und Ihr denn das Thema Brandmauer?
00:34:55: Ich glaube, wenn wir die Frage jetzt hier mit Antworten versehen wollen, würden wir wahrscheinlich vielleicht zehn, fünfzehn verschiedene Antworten bekommen wie Brandmauern interpretiert wird.
00:35:06: Und vielleicht machen wir es uns auch wieder zu einfach, dass wir von der Brandmower reden sondern wie distanziert sich jeder selbst von diesen Inhalten, wenn man jetzt gerade über die AfD wirklich konkret dreht Wie distanziert sich jeder in seinem konkreten Umfeld, Arbeits- und Aufgaben- und Verantwortungsbereich von den Themen und Inhalten der AfD?
00:35:26: Das ist doch, glaube ich viel wichtiger an dieser Stelle darüber zu reden.
00:35:30: Und natürlich hat die Landesemde also das Landesparlament und wieder auch das Bundesparlamente eine ganz andere Bedeutung.
00:35:37: Also wenn dort eben Gesetze verabschiedet werden dann sind hier auf Dauer gültig.
00:35:42: bevor ein Gesetz zurückgenommen wird vergehen wahrscheinlich mehrere Legislaturperioden.
00:35:48: Also dass dort natürlich eine politische Abgrenzung auch begründet ist, das ist mir vollkommen klar.
00:35:54: Aber auf dieser kommunalen Ebene wo tatsächlich die Parteipolitik vielleicht noch nur untergeordnete Rolle spielt da ist es dann tatsächlich wieder ganz anders zu sehen.
00:36:04: und ich habe vor kurzem Gespräch mit dem Bürgermeister gehabt weil ich schon wusste dass ich hierher fahre.
00:36:09: Der Bürgermeister ist CDU-Mitglied.
00:36:11: Der Vorsitzende seiner Stadtverordnetenversammlung ist ein Linker und der für Ordnung und Sicherheit, für die Feuerwehr, das ist jemand von der AfD.
00:36:20: Und der Bürgemeister sagt ich kann gar nicht mit dem arbeiten was Friedrich Merz mir übrig lässt Und ich muss jetzt einfach zwangsläufig auch mit dem von der AfD zusammenarbeiten.
00:36:30: Der Linke hat noch ganz andere Gedanken und ist aber der oberste Repräsentant dieser Kommune, also am Ende entscheidet dort wirklich das Leben.
00:36:39: Wie gehe ich persönlich damit um?
00:36:41: Natürlich werden oder tragen auch wir Themen an die AfD heran weil unsere Fragen und unsere Themen richten wir an alle Parteien der Landesregierung im Land Brandenburg.
00:36:52: so.
00:36:53: Natürlich suchen wir auch den persönlichen Kontakt, aber nur zu denen die unseren Werten entsprechen.
00:36:58: Und ich sage ganz ehrlich es gibt aus unserem Präsidium also sprich die die wir dem Feuerwehren hier vorstehen im Land Brandenburg keine persönlichen Kontakte zur AfD.
00:37:08: nicht weil was nicht wollen sondern weil wir im Prinzip nicht in die Gefahr gehen wollen von denen aus hinutzuweren.
00:37:15: und wenn sie am Ende nur ein gemeinsames Foto ist Sondern ich setze mich mit denen nicht zusammen sondern beantwortet die Fragen schriftlich Und damit gibt es keine Möglichkeit der Interpretation.
00:37:27: nochmal.
00:37:27: Wenn Sie gerne noch eine Rückfrage haben wollen, kriegen wir sie widerschriftlich und wir antworten auch schriftlich.
00:37:32: Aber ich setze mich natürlich gern mit den anderen zusammen und habe hier auch ein vertrauensvolles und konstruktives Zusammenarbeiten.
00:37:39: Das hab' ich mit der AfD nicht.
00:37:41: beispielsweise gerade in unserem Jugend- und Demokratiebereich explizit fordert dass der Landesjugendrink eben keine öffentlichen Mittel mehr bekommt, weil sie Demokratiemaßnahmen fördern wollen.
00:37:52: Die wir für unsere Jungfeier werden auch nutzen und weil die AfD das so sagt und diesen Landesjugendrenger auflösen möchte im Land Brandenburg sagen, ihr entspricht nicht unseren Werten und deshalb wären wir auch keine persönlichen Kontakte mit euch pflegen an dieser Stelle.
00:38:06: Und damit gehen wir denen ganz konkret aus dem Weg.
00:38:08: beispielsweise
00:38:11: Ich finde es spannend in dieser Diskussion, weil ich glaube gerade wenn wir so in der linken Bubble genau darüber diskutieren dann läuft das meistens nicht in so einem ruhigen Ton ab.
00:38:18: Da wird schon gesagt ja aber da ist eine Brandmauer und wir dürfen da nicht mit zusammenarbeiten egal an welcher Stelle.
00:38:24: man geht nicht auf die zu, man gibt dir nicht die Hand und man glaub ich sieht in diesem Panel auch nett ist ihr ganz andere Umgangsformen dafür gefunden habt.
00:38:33: Also du bist ja klar in deiner Linie, aber du verurteilt jetzt auch niemanden von vornherein ne?
00:38:38: Du sagst in deinen Strukturen klar wo deine Position ist und wo auch eine Grenze ist.
00:38:42: Aber du sagst auch nicht zu einem... also es gibt nicht nur schwarz oder weiß Ich finde das gerade sehr schön auf dem Panel dass vielleicht doch mal wieder diese Grautöne rauskommen Dass es nicht so einfach ist wie man sich manchmal vielleicht macht.
00:38:54: Was gibt euch denn Hoffnung, wenn ihr jetzt in die Zukunft schaut?
00:38:57: Danach kommen wir nämlich zu euren Zuschauerfragen.
00:38:59: So was macht euch denn hoffnungen, wenn Ihr jetzt auf diese Thematik guckt und auch die Zukunft der Demokratie in den Bereichen wo ihr arbeitet?
00:39:12: Also Hoffnung ist für mich eine erstaline.
00:39:14: Motivation.
00:39:15: Hoffnung ist ja ein Wunsch, aber ich bin hoch motiviert und ich weiß eben in diesen ganzen vielen Diskussionen und Herausforderungen auch ganz viele Leute hinter mir.
00:39:26: Und spätestens dann wenn einer zu mir wieder sagt Aha!
00:39:30: Das ist eine Sichtweise die bisher noch gar nicht hatte und dieses Ahach ist doch eigentlich schon der Moment.
00:39:36: Ich war eigentlich von etwas anderem bisher überzeugt und jetzt kommt jemand anders mit einem Thema Und wenn der AHA-Effekt da ist, dann sind wir doch schon auf einem guten Weg.
00:39:49: Das heißt auch ein Pläneuier dafür dass wir selbst wieder bei vielleicht vor allen Dingen auch AfD-Bählerinnen für AHA Momente sorgen mit dem was wir so machen.
00:39:57: ganz persönlich kann jeder sich beteiligen an dieser Demokratieaktion sag ich mal nicht
00:40:01: nur den AfD Bählern sondern allen anderen die einfach kritisch uns und durch den Strukturen die wir haben gegenüberstehen.
00:40:09: also selbst Kritik ist ja auch nichts Schirmes im ganzen Gegenteil sie können es doch voranbringen Gerade in Richtung AfD, die Geschichte jetzt auch noch einen Namen hat.
00:40:17: Das ist ja was ganz anderes!
00:40:19: Aber wir haben auch selbst ehrlicherweise Kritikern unseren eigenen Reihen und wenn das nicht wäre dann würde uns das ja nicht voranbringen.
00:40:27: Also wenn wir eigentlich viele da wo wir nünundachtzig hier endet haben...
00:40:32: Katja, wie sieht es bei dir aus?
00:40:35: Ich bin seit anderthalb Jahren Oberbürgermeisterin und seit anderhalb Jahren haben wir auch den neuen Stadtrat weil die Wahlen ungefähr zur gleichen Zeit waren Unheimlich starke demokratische Prozesse bei uns dadurch, dass wir neu verhandeln müssen mit der Stadtgesellschaft.
00:40:52: Mit den gewählten aber auch mit der Stadtsgesellschaft direkt und bei uns im Stadtrat sehr viel Sachen die angelaufen sind neue Mehrheiten und Neu besprechen müssen.
00:41:02: und Wir haben es bei fast allem immer geschafft neue Kompromisse zu finden und das ist eben auch Demokratie.
00:41:08: Demokratie ist Kompromiss ist immer Kompromis weil sonst wäre eine Diktatur.
00:41:14: Das funktioniert bei uns gerade gut.
00:41:17: Wir mussten Beschlüsse abändern, da gab es einen Bürgerbegehren dagegen und das ist gut!
00:41:21: Das ist gut, dass Bürger auch verstehen, welche Instrumente es gibt und sich für Sachen, die ihnen wirklich wichtig sind einsetzen und dass es dazu Diskussionen und Austausch gibt, die nicht mehr viel mehr wünschen würde.
00:41:32: Und Mut macht mir auch, wenn wir noch mal zu Wahlen gehen... Bei Brandenburg die letzten Monate irgendwie hieß es ja immer, na wir gucken mal welcher Landkreis zuerst fällt.
00:41:42: Welche Landkreise zuerst an die AfD geht oder welche Stadt?
00:41:45: Wir hatten sehr viele Wahlen für Bürgermeisterkollegen gerade und das ist bei keinem einzigen so gewesen.
00:41:51: Es war knapp jetzt bei USAL aber es ist eben am Ende bei keinm einzig so gewesen.
00:41:58: und ich muss doch sagen meine eigene Wahl hat auch nicht nur wegen, also wegen mir sondern hat auch überrascht wie wichtig es auf die Person ankommt und wie wichtig ist ich sich mit Sachen auseinanderzusetzen.
00:42:11: Mein Wahltermin war zur Landtagswahl Sachsen am ersten September war der gleiche Waldtermin von Oberbürgermeister Und es haben in Weißwasser achtunddreisig Prozent AfD gewählt.
00:42:23: Auch im Kreistag war er ja auch und bei uns hat der AfD-Kandidat zweimal verloren In den Ersten Und im zweiten Wahlgang gegen zwei Frauen, die jeweils beide Male davor waren und beide Male nicht von der AfD aufgestellt wurden.
00:42:39: Es kommt eben doch auf die Person an am Ende und es kommt ein bisschen Inhalt an.
00:42:45: Das gibt mir Mut immer wieder andere dazu zu motivieren ihre Meinung zu sagen, aufzustellen mitzumachen weil es eben doch was ändert.
00:43:01: Wir haben jetzt noch Zeit für eine kurze Frage!
00:43:04: Hallo, und zwar wollte ich fragen wegen diesem Begriff der Brandmauern was sie darunter verstehen weil als ich zum Beispiel auf diesen Gerusthemus hier in Berlin war.
00:43:12: Da wurde mir ziemlich klar gemacht das es sehr selektiv ist für wen man sich einsetzt.
00:43:15: also auch bei den Reden dann hieß es wir sind hier für Frauen für die Queers usw.
00:43:19: Und ich habe vergeblich darauf gewartet dass Migras Ausländer oder so erwähnt werden.
00:43:24: Das hat man dort zu spüren bekommen.
00:43:25: also ich hab wieder sicher noch willkommen gefühlt.
00:43:29: Da würde mich interessieren, wie das jetzt bei Ihnen ist.
00:43:30: Ob jetzt als Überbürgermeisterin oder auch innerhalb der Feuerwehr wird Fremdenfeindlichkeit dann überhaupt thematisiert?
00:43:39: Auf jeden Fall!
00:43:40: Also die internationalen Wochen gegen Rassismus, die wohnen ja.
00:43:44: beispielsweise war es noch im Februar oder Anfang März in Potsdam an einer Filmhochschule im Babelsberg auch bundesweit offiziell eröffnet und da waren wir als Feuerwehren genauso vertreten als den Jugendfeuerwehren.
00:43:58: Und so wie inzwischen viele Schulen auf kleinen Dörfern davon profitieren, dass ganz viele Menschen eigentlich aus ihrer Heimat flüchten mussten und hier eine neue Heimat gefunden haben.
00:44:10: So profitieren wir selbst unseren Feuerwehren davon.
00:44:13: also es gibt in unseren Jungfeuerwehren unwahrscheinlich viele Kinder die quasi den Weg auch zu uns gefunden haben und das sehen wir als ein ganz großen Schritt zur Integration an.
00:44:24: Das Schöne ist wirklich, dass wir mit unseren Kindern das ganz praktisch leben können.
00:44:28: Also unsere Jungfeuer werden... Da habe ich eine ganz große Hoffnung und Motivation, dass die tatsächlich von der Qualität her da überhaupt nicht mehr drauf schauen sondern wirklich sagen Wir leben gemeinsam und wir arbeiten gemeinsam an unsern Themen.
00:44:42: Und dahinter ist jetzt überhaupt nicht wer welche Nationalität es woher kommt.
00:44:47: Ganz im Gegenteil und ich sage auch ganz ehrlich Hätte den Termin hier heute nicht gegeben dann wäre ich jetzt in Schwed.
00:44:55: Ich habe nämlich heute früh gehört im Radio, dass heute der erste CSC in Schweds stattfindet und weil ich fast dort oben auf der Ecke gewesen bin hätte ich dann gesagt bei dem schönen Wetter bleibe ich dann ins Schwed um einfach den CSD auch dort zu erleben.
00:45:08: und der CSD ist für mich auch so ein tatsächlichen Ergebnis dessen wie vielfältig wir sind und da fühle ich mich als Feuerwehr genauso wohl wie wieder andere auch.
00:45:20: Das ist ja bei euch sogar strukturell.
00:45:23: Ihr habt ja auch Beauftragte für Jugend, für Diversity, für Vielfalt, für verschiedene... Also es ist nicht nur gequatscht wie in einigen anderen Organisationen sage ich mal sondern auch festgehalten und hat Konsequenzen.
00:45:35: Wie noch schnell du?
00:45:36: Dann sind wir nämlich schon am Ende!
00:45:39: Von der politischen Anfrage kann ich nochmal den CSD aufgreifen und Sie, wenn sie alle aus der Hauptstadt kommen auch sehr, sehr dafür motivieren mal ins Umland zu fahren.
00:45:49: Wenn Sie hier CSDs in ihren kleineren Umlandsstätten haben wo man vielleicht einfach mit dem ÖPNV hinkommt Denn dort brauchen die Menschen ihre Unterstützung denn es ist einfach in Berlin beim CSD mitzulaufen Und das ist doch mit Sicherheit sehr schön und eine fette Party und macht sehr viel Spaß.
00:46:05: Aber es ist noch einmal was anderes Mit Sicherheit in Schwed In Weißwasser hatten wir zwei CSDs.
00:46:11: Da sind vierzig Menschen mitgelaufen, das müssen sie sich auch.
00:46:17: Also da sieht man dann wirklich jeden.
00:46:18: Man kennt sich ja bei uns auch und es waren faszinierende Weise fast ausschließlich Gymnasiasten oder Schülers sehr jung.
00:46:27: Es war also ich hätte niemals geklaubt und ein paar Wachse Und dass bedarf einen ganz anderen Mutes was mir vielleicht auch Herrn Bautzen nochmal gesehen hat noch beim anderen Szenen.
00:46:40: Aber wenn Sie für diesen Sommer noch nichts vorhaben an Ihren Wochenenden, gucken Sie mal, gibt es mit Sicherheit Brandenburg CSD-Kalender?
00:46:47: Gucken Sie mal ob sie rausfahren in die kleineren Städte und unterstützen sich da die Zivilgesellschaft und damit die Demokratie!
00:46:58: Dann bedanke ich mich ganz herzlich, dass ihr heute hier beim Tutslap warb.
00:47:02: Dass ihr bei unserem Panel wart über unsere Podcastaufnahme.
00:47:05: Danke, dass Ihr zwei eure Perspektive mit uns geteilt habt und ich hoffe, Ihr konntet daraus so ein bisschen was mitnehmen und vielleicht auch eine andere Perspektiverei nehmen.
00:47:13: das mache ich dann wieder mal ganz gerne und dann verabschiede Ich mich wie jede Woche.
00:47:17: in zwei Wochen kommt dann wieder unsere Bürgerinfolge raus von den regulären Folgen.
00:47:21: also Ich rede immer im Podcast eine Woche mit Politikerinnen und nächste Woche mit BürgerInnen, die sich darauf beziehen dürfen.
00:47:28: Die gerade im Wahlkampf sind.
00:47:29: also hört er auch gerne wieder rein Und dann bedanke mich für die Technik bei Sebastian Jautschus der dann wieder das alles schön zusammenschneiden wird und bei euch dass ihr zugehört habt und dann verabschiede ich mich.
00:47:42: wie immer macht es nicht nur gut macht die Welt ein kleines bisschen besser.
00:47:45: schönen Tag.
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