Folge 4: Bürger*innen im Gespräch
Shownotes
[[[[[[[Linkbeschreibung](https://taz.de/Wirtschaftsweise-fuer-Tempolimit/!6168752/)](https://taz.de/Energiekrise/!6169140/)](https://taz.de/Unverschaemt-hohe-Spritpreise/!6162872/)](https://taz.de/Podcast-Mauerecho/!t6064118/)](https://www.bauerwilli.com/wir-sind/)](https://www.ostwaerts-podcast.com/)](https://www.instagram.com/benberg.er/)](https://taz.de/Produkttaeuschung/!6158787/)](https://taz.de/Energiekrise/!6169140/)](https://taz.de/Unverschaemt-hohe-Spritpreise/!6162872/)](https://taz.de/Podcast-Mauerecho/!t6064118/)](https://www.bauerwilli.com/wir-sind/)](https://www.ostwaerts-podcast.com/)](https://www.instagram.com/benberg.er/))
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00:00:00: Es kommt Gefühl zu rüber bei uns als würde gegen uns gearbeitet werden, zumindest empfinde ich das so.
00:00:06: Ich sag nicht dass es so ist aber da fehlt dann diese klare Kommunikation die Niene sich wünscht in der Politik damit wir mal checken warum gewisse Maßdamm getroffen werden und warum eben dann AfD wenn sie sagt ja mehr Wohnungsraum aussender abschieben dass das schwachsinnige Forderungen sind den nichts bringen.
00:00:39: Hallo und herzlich willkommen zu Mauer.
00:00:42: Echo Ost trifft West dem Einheitspodcast der Tatspander Stiftung.
00:00:45: Heute wird es ein bisschen anders als sonst, weil das hier ist unsere erste Bürgerinnenfolge Politik aus der Perspektive von denen die von Politik betroffen sind.
00:00:55: Wir drehen nämlich heute das Mikro um.
00:00:57: diese Folge gehört euch.
00:00:59: dazu habe ich heute drei Gäste mitgebracht ganz unterschiedliche Blickwinkel, bringen die hier mit und bevor ich euch die Gäste vorstelle.
00:01:08: Hier unsere Wochenrückschau!
00:01:19: Laut der Recherche beschäftigen AfD-Abgeordnete im Schnitt rund sieben Mitarbeitende, deutlich mehr als andere Fraktionen.
00:01:39: Für Personal und Sachkosten stehen ihnen monatlich fünftausend sechshundertvierundfünftig Euro zur Verfügung.
00:01:45: Die Recherchen zeigen jedoch auch, dass Ungereimtheiten nicht nur die AfD betreffen – bei der CDU Abgeordneten Elke Simon Kuch ist das Wahlkreisbüro unter der Adresse eines Unternehmens gemeldet, das sie gemeinsam mit ihrem Mann führt.
00:01:58: Mitarbeiter arbeiten teilweise auch in dieser Firma.
00:02:00: Rechtlich ist das zulässig, würf jedoch Fragen zur Trennung von Mandat und wirtschaftlichen Interessen auf.
00:02:06: Zusätzlich erhalten Abgeordnete eine Kostenpauschale von zwei-tausend dreihundertzehn Euro monatlich, deren Verwendung nicht überprüft wird.
00:02:14: Nicht ausgegebene Mittel dürfen steuerfrei behalten werden.
00:02:18: Vor diesem Hintergrund fordern die Grünen eine Parlamentsreform – unter anderem sollen die Zahlen der Mitarbeitenden gedeckelt werden und ihren Einsatz transparent offengelegt
00:02:26: werden.".
00:02:28: Mecklenburg-Vorpommern.
00:02:30: In Mecklenburg-Vorpommern wächst der Umut in der Windenergiebranche.
00:02:33: Hintergrund sind Pläne der Landesregierung offenbar keine neuen Offshore-Windparks in der Ostsee auszuweisen.
00:02:39: Vertreter der Branche vermuten politische Gründe.
00:02:42: Für uns sieht es so aus, als würde das Land aus Angst vor der AfD kein neuen Windparks zulassen wollen", sagt André Ifländer vom Windenergienetzwerk MV der Ostseezeitung.
00:02:52: Das Schweriner Wirtschaftsministerium bestätigt dem Bericht zufolge, dass im aktuellen Entwurf des Landes Raum-Entwicklungsprogramms keine zusätzlichen Flächen für Offshore Windenergie vorgesehen sind.
00:03:02: Das sorgt auch bei der Industrie und Handelskammer für Irritationen.
00:03:06: Unser Stand war das im Jahr zwanzig vierundzwanzig die Erweiterung um zwei bis drei Flächen diskutiert wurde erklärt Sven Oßen von der Eaker Rostock gegenüber der Ostsee Zeitung Konkret seinen Standorte nordöstlich von Rügen sowie nördlich von Rehrik im Gespräch gewesen.
00:03:20: Warum diese Planung nicht weiter verfolgt werden, bleibt bislang
00:03:23: offen.".
00:03:25: Der Berliner Senat hat das Informationsfreiheitsgesetz IFG im Allverfahren massiv eingeschränkt und pauschale Ausnahmen für kritische Infrastruktur wie Energie-, Verkehr- oder Kultur eingeführt.
00:03:35: Begründung ist ein Brandanschlag auf das Stromnetz im Januar der eine abstrakte Gefährdung rechtfertige – obwohl Experten bestehende Regelungen für ausreichend halten!
00:03:44: Trotz Protesten von vierundreißig Organisationen, zwanzigtausend Unterschriften und einer Expertin-Anhörung drückten CDU und SPD die Änderung am sechsenzwanzigsten März durch.
00:03:54: Das IFG ermöglichte kürzlich die Aufdeckung der CDU Fördergeldaffäre mit drei Komma vier Millionen Euro, die parteipolitisch vergeben wurden.
00:04:02: Künftig könnte Kultur als kritische Infrastruktur solche Anfragen blockieren.
00:04:06: Experten warnen vor einem Rückgang der demokratischen Kontrolle und
00:04:10: Vertrauensverlust.".
00:04:14: Dann kommen wir gleich direkt zu unseren Gästen.
00:04:16: Nina Christine Müller aus Berlin, sie ist in Thüringen geboren.
00:04:19: zum Studium hat sie ihre Heimat verlassen.
00:04:22: wie so viele aus dem Osten war in Istanbul und heute lebt sie in Berlin.
00:04:28: Sie ist eine Kommunikationsexpertin Moderatorinnen und einer Podcast-Kollegin.
00:04:33: Sie hauset nämlich den Podcast Ostwärts indem sie ostdeutsche Geschichten sichtbar macht.
00:04:37: Schön dass du da bist Christine.
00:04:39: Danke für die Einladung.
00:04:40: ich freue mich.
00:04:41: Mein zweiter Gast ist Dr.
00:04:43: Willi Cremachillings, das er bekannt als Bauer-Willi.
00:04:46: Ich würde ihn als einen der ersten Bauerninfluencer Deutschlands bezeichnen bevor es so schön wieder gab.
00:04:51: Er bringt eine westdeutsche Perspektive mit hat seinen Hof an sein Sohn übergeben Ist also ein Bauer in Rente und ist aber auch ein Autor, er hat nämlich das Buch geschrieben Sauerei, Bauer Willi über billiges Essen und unsere Macht als Verbraucher.
00:05:06: Er war aber nicht nur Bauer sondern hat für verschiedene Betriebe in der Agrarberatung gearbeitet Und im Zuge dessen war er In den neunzigern Im zuge der Einheit auch vielen Ostdeutschland unterwegs.
00:05:19: ideal Für unseren podcast.
00:05:20: hallo bauer willy zusammen und mein dritter Gast heute ist ben berger Das achtundzwanzig Jahre alt ist ein bekanntem vierer tischler- und handflex Influencer aus rheinland-falz Der auf Instagram und TikTok mit über hunderttausend Followern Handwerks, Comedy, Fachwissen vermittelt.
00:05:39: Und ein Blecke in seiner eigene Werkstatt.
00:05:42: er begeistert junge Menschen für das Handwerk spricht kritisch über Ausbildungsthemen und setzt sich Firma Offenheit ein in seinem Gewerk.
00:05:48: Hallo Ben!
00:05:49: Moin danke für die Einladung.
00:05:50: Ich freue mich dass ihr alle da seid.
00:05:52: Wenn ihr gerade auf Politik schaut Überwiegt bei euch Hoffnung Frust oder einfach nur Müdigkeit.
00:06:01: Unverständnis, muss ich leider ganz ehrlich sagen.
00:06:03: Aktuell bei uns in Rheinland-Pfalz für mich eher unverständnis.
00:06:07: Inwiefern was meinst du mit Unverständniss?
00:06:09: Ich habe so ein bisschen das Gefühl in den letzten sechs, sieben, acht Jahren dass wir uns zumindest mal landespolitisch aber auch bundespolitische einfach in vielen Themen irgendwie im Kreis drehen anstatt sich wirklich wirklich etwas in gewisse Richtungen verändert.
00:06:21: also seit wieviel jahren Redet man von Bürokratieabbau, reden wir vom Ausbau von gewissen Infrastrukturen.
00:06:28: Wir wissen okay hey!
00:06:30: Wir müssen definitiv auch energietechnisch irgendwas ändern aber irgendwie ich spüre einfach keinen Wandel.
00:06:34: Ich sag nicht dass da nichts passiert, ich sage nur dass ich ihn nicht wirklich wahrnehme.
00:06:38: Ja Nene du wolltest ja gerade auch schon reingehen?
00:06:41: Ich finde es total spannend, weil ich das auch gut nachverziehen kann was du sagst Ben.
00:06:44: Ich glaube bei mir persönlich ist es eher so eine Gespanntheit also gespannt im Sinne von.
00:06:48: ich bin neugierig was vor allem somit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und MacPom was passiert und ja auch schon passiert ist dieses Jahr und aber auch so gespannt weil ich damit Spannung auch hinguck um Sinne von oha!
00:07:00: Ich hoffe es wird in Sachseneinheit nicht den ersten AfD Ministerpräsidenten geben.
00:07:04: Ja ich habe schon auf jeden Fall Respekt davor zu sehen wie sich gerade alles sehr weiter nach rechts rückt.
00:07:11: Und habe da schon irgendwie überlegt, was es für Konsequenzen für mich hat und was für mich auch so eine rote Linie ist?
00:07:16: Und wann.
00:07:17: ich sage, das hat jetzt wirklich einen Einfluss auf mich persönlich als individuelle Person.
00:07:22: Wie gehe ich damit um?
00:07:23: Okay zu den Konse quenzen kommen wir später nochmal.
00:07:25: Danke für den Einblick!
00:07:27: Ich glaube, wir sind alle gespannt.
00:07:29: wie schaust du denn auf die Landtagswahlen und die Politik Willi?
00:07:34: weil Du hast ja schon eine größere Spannenweite von Politik mitbekommen und Höhen- und Tiefen mitbekommen.
00:07:40: Das ist vielleicht auch noch mal eine spannende Perspektive.
00:07:43: so intergenerational, wird man mit dem Alter gelassen hat?
00:07:46: Gelassener wenn man auf Politik schaut?
00:07:48: Ja gelassen auf jeden Fall was bei mir der Fall ist.
00:07:52: ich sehe ein bisschen besorgt tatsächlich auf die Politik vor allen Dingen als ich jetzt gehört habe dass in den Umfragen gesagt wurde Und da frage ich mich, wir haben ja nun einige Parteien durch in den letzten Jahren.
00:08:10: In der Ampel hatten wir rot-grün-gelb jetzt haben wir wieder schwarz und rot fehlt nur noch blau.
00:08:16: wer soll es denn noch richten?
00:08:18: Also wie schaffen ist unser Vertreter denn das sind ja unsere Abgeordneten wieder eine Politik zu machen wo die Zustimmung zu deren Politik Höhe ist also nur fünfzehn Prozent.
00:08:31: Kommen wir später auch noch hin, weil das habe ich erzählen auch nochmal rein.
00:08:34: Aber danke für den Ausblick.
00:08:36: erstmal Willi!
00:08:36: Weil das ist eine Frage die würde ich gerne mit euch auch später nochmal diskutieren.
00:08:41: Ich möchte jetzt erst mal nochmal so einen kleinen Einblick in die Ost-West Perspektive machen.
00:08:47: Wir kommen nämlich zu unserer Kategorie Ost-West Abgleich.
00:08:52: Ihr kommt aus unterschiedlichen Regionen Ost-, West-, Stadt-, Land.
00:08:56: Spät diese Unterscheidung für euch im Alltag überhaupt noch eine Rolle?
00:09:00: Also wenn ich anfangen darf, nein.
00:09:02: Weil wir leben hier auf dem Dorf in der Nähe von Köln also im äußersten Westen wirklich und wir erleben im Alltag überhaupt nicht dass da irgendwie über Ost-West diskutiert wird.
00:09:16: Ich habe ja in meinem Blog auch sehr viele aus Deutschland Kommentatoren.
00:09:20: das hab' ich aber zum Teil nur durch Zufall mitbekommen Dass sie sich mal irgendwo geoutet haben als aus Deutsch.
00:09:26: Aber in dem, worüber wir reden hat einfach fachliches den absoluten Überhang und da spielt die Parteizugehörigkeit, die Religionszugehörigkeit oder aber auch das Bundesland eigentlich überhaupt keine Rolle.
00:09:41: Also von daher ist es für uns relativ weit weg.
00:09:45: also wir erleben das ganz selten vielleicht politische Diskussionen im Fernsehen aber nicht im Alltag Definitiv nicht.
00:09:54: Ben, du hast ja im Vorgespräch so ähnlich drüber gesprochen ne?
00:09:58: Weil dir ist es auch nicht anders.
00:09:59: Genau also ich bin ja... Also ah, ich wohne ja komplett im Westen fast an der Luxemburger Grenze, an der französischen Grenze und bin nach der Wende geboren.
00:10:06: Also für mich hat das auch eben aufwachsen wie ein Thema gespielt.
00:10:10: Wir hatten Schüler, deren Familien natürlich aus Ostdeutschland kamen und ich bin heute in Deutschland weiter unterwegs in Betrieben auf Veranstaltungen.
00:10:17: Und für mich hat es tatsächlich doch nie irgendwo eine Rolle gespielt – zumindest mal in den Gesprächen, auf den Events im Kongress, wo ich war ist das kein Thema, das gefallen ist.
00:10:26: Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass in meiner Generation je nach der Wende auch erst geboren wurde auch gar nicht mehr groß zwischen Ost und West unterschieden wurde.
00:10:34: Und ich selbst bekomme diese Unterscheidung erst in den letzten Jahren verstärkt medial mit, aber in meiner Lebensrealität... Da hat das wirklich in den vergangenen dreißig jahren nicht wirklich eine Rolle gespielt.
00:10:45: Ach so!
00:10:45: Ich bin übrigens dreißzig by the way, nicht achtundzwanzig.
00:10:47: Entschuldigung.
00:10:49: Nee, nee, ist okay, ist ok.
00:10:51: Nehm' mich.
00:10:51: Also du siehst schöner aus.
00:10:53: Danke, das nehm' ich auch.
00:10:55: Du hast dich letztens zwei Jahre gut gehalten.
00:10:59: Nieder Wir arbeiten ja viel zu Ostdeutschland und auch diesen Ost-Westthemen.
00:11:05: Das kennen wir so ein bisschen die Perspektive, ne?
00:11:08: Wie ist das bei dir?
00:11:10: Mich wundert es nicht dass Personen, die im Westen sozialisiert sind und dort leben, das nicht wahrnehmen oder das kein Teil des Alltags ist für mich was es auch total lange überhaupt nicht.
00:11:22: und ich würde auch sagen, dass es im Alltag nicht so eine konkrete Rolle spielt.
00:11:26: Aber es ist tatsächlich eine Identitätsfassette von mir aus Deutsch zu sein, so wie es auch eine ist Thüringerin und Europäerin zu sein.
00:11:34: Und auch vom Land zu sein!
00:11:36: Also ich merke auch schon dass das auch eine Identitätfassett ist die anders ist.
00:11:41: also nicht bin so richtig im ländlichen aufgewachsen wohne jetzt aber seit knapp zwanzig Jahren im städtischen und bin da auch immer ein so einem interessanten dazwischen Also genauso, wie ich neun-achtziger Jahrgang bin und quasi im Revolution sehr geboren.
00:11:55: Und dann so in den Neunzigern groß geworden bin.
00:11:57: in Deutschland, im Bundesdeutschland habe ich trotzdem eine Prägung die einfach Ostdeutsches ist.
00:12:02: So ist es auch dass ich achtzehn Jahre im ländlichen Groß geworden bin und jetzt aber schon genau solange urbanen lebe und man da halt irgendwie immer ein Sonnen dazwischen ist und irgendwie beide Welten kennt.
00:12:12: Ich finde das großartig.
00:12:13: Wir haben voll die Dialogfunktionen können prücken sein und können irgendwie sagen Wir kennen verschiedene Welten und es muss nichts trennendes sein im Sinne von wir wollen anders sein, sondern eher, hey, wir kennen einfach verschiedene Erfahrungsräume.
00:12:26: Und bringen die gerne immer mal einen in Gesprächen oder in Räume
00:12:30: quasi.".
00:12:31: Letzte Woche hatte Maja Wellstein, die Abgeordnete der SPD auch gesagt dass sie erst in Westdeutschland als ihr dort gelebt hat ihre ostdeutsche Identität gefunden hat oder wahrgenommen hat.
00:12:42: zwar bei mir auch so ich weiß nicht wie das bei dir war Nina aber als sich in Ostdeutschen gelebt haben das für mich auch keine Perspektive gehabt weil ich war ja eine von allen und was man immer selbst so als Norm sieht da denkt man jetzt nicht viel glaube ich drüber nach.
00:12:57: Ja, das ist halt auch eine sehr abstrakte Perspektive finde ich.
00:13:00: Also ich weiß... Ich hatte so einen Erweckungsmoment.
00:13:02: Ich habe ein Zeitartikel gelesen.
00:13:03: da ging es um unter Repräsentationen von ostdeutschen Führungskräften.
00:13:07: und ich hab das gelesen und dachte so ach krass!
00:13:09: Ich dachte immer das ist was weil ich aus einer ländlichen Region komme und ich deswegen wenig Leute kenne die in Führungsposition sind Machtposition haben.
00:13:17: und dann zu sehen dass es eine sehr strukturelle politische Kategorie ist war für mich auf jeden Fall auch nochmal spannend und kam definitiv auch erst mit Auslandsaufenthalten Und in Berlin wohnend zu sehen, dass wenn ich manchen Leuten gesagt habe, dass ich aus Thüringen komme.
00:13:31: Dass jemand mir echt gesagt hat du Arme und ich so schockiere schon geht was ich dachte.
00:13:36: Ich konnte gar nichts sagen.
00:13:37: Und jetzt denke ich so ja sagt er mehr über die andere Personen aus, wenn man da irgendwie mit so einem mit so eine echt doben Aussage konfrontiert wird.
00:13:46: Und in euren Berufen habt ihr da so Unterschiede wahrgenommen mal?
00:13:53: Ich frag mich dann halt immer zum Beispiel, gibt es Unterschiede zwischen Bauern in Ostdeutschland und Westdeutscher?
00:13:58: hat sich das angeglichen.
00:13:59: Gibt's da Strukturen Willi?
00:14:01: Weil du warst auch in Ost-Deutschlands unterwegs was hast du denn wahrgenommen?
00:14:04: so nach der Wende also erst mal vielleicht was hast Du da gemacht?
00:14:08: und dann kannst Du sagen was Du wahrgenommen hast als du rüberkommst.
00:14:11: Also das erste Mal war ich glaube ich am fünftigsten Februar nineteenhundneunzig also zehn Wochen nach der wende oder nach der Öffnung der Mauer schon Neubrandenburg und habe da auch einen Vortrag gehalten vor landwirtschaftlichen Beratern, die von mir was wissen wollten.
00:14:30: Und was ich da wahrgenommen hab war das in dem Saal, in dem ich saß, zuhundert Vertreter von LPG'en damals noch waren.
00:14:38: Die vertraten ... Ich hab dann gefragt, es war glaube ich das Pflanzenschutzamt Neubandenburg, die hatten eingeladen, die vertratent insgesamt so etwa acht hundert tausend bis eine Million Hektar.
00:14:49: Ich hoffe, jeder weiß was ein Hektar ist.
00:14:51: Unser Betrieb ist vierzig Hektare groß und da wurde mir erst mal klar wie riesig die landwirtschaftliche Betriebe damals in Ostdeutschland waren.
00:15:02: Quer durch Ostdeutchen bin also von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Sachsen auch gereist und das war natürlich der Hauptunverschied.
00:15:09: daran hat sich eigentlich bis heute im Wesentlichen nichts geändert.
00:15:13: Die Betrieben in Osten sind immer noch um Längen, zum Teil um das Achtzig oder Hundertfache größer als hier in Westdeutschland.
00:15:21: Ich habe da auch eine Zahl zu.
00:15:22: Es sind im Schnitt zweihundzwanzig Hektar in Ostdeutschen und im Wesentlich eher siebundvierzig Hekte pro Betrieb.
00:15:30: Das hat sich also bis heute weitergezogen.
00:15:32: Genau!
00:15:32: Aber wie gesagt es gibt auch Krisenbetriebe in Ost-Deutschern mit dreitausend viertausend fünftausenden Hektare auch heutzutage.
00:15:38: Und das macht natürlich aus dass die Betriebsführung vollkommen anders ist.
00:15:44: Hier in Westdeutschland ist es so, da ist der Bauer mit seiner Familie auf dem Hof, wie bei uns hier.
00:15:50: Wir haben drei Generationen im Haus wohnen und alle packen mit an.
00:15:54: Und der Bauern oder die Bäuerinnen mittlerweile auch viele BäuerInnen, die den Betrieb führen sind verantwortlich für wirklich alles also vom ja Alles und von der Buchhaltung über die Arbeit im Feld, dem Stahl.
00:16:09: Und das ist natürlich in den Ostdeutschen Betrieben, in den großen Betrieben vollkommen anders.
00:16:14: Da gibt es eine Arbeitsteilung, da gibt's einen Chef und da gibt es Mitarbeiter, angestellte Mitarbeiter.
00:16:21: Die haben auch ein geregelten Arbeitstag, der beginnt um eine Uhrzeit oder endet um eine Urzeit.
00:16:26: Das ist auf einem familiengeführten Bauernhof in Westdeutschland nicht der Fall.
00:16:31: Du beginnst zu arbeiten wenn du aufgestanden bist und arbeitest so gut fast wenn wir ins Bett gehen.
00:16:37: Weil der Kopf immer um den Betrieb kreist und das macht einfach aus, dass da Unterschiede sind.
00:16:45: Die Familienbetriebe in Ostdeutschland die sind allerdings genauso gestrukturiert und funktionieren auch genau so wie die westdeutschen Familienbetrieben weil da hat Die gleiche Arbeitszahlung ist wie bei uns auch.
00:16:57: Ja, das war ziemlich kurz eine Frage weil es muss ja trotzdem irgendwann mal dieser Punkt gekommen sein dass die Betriebe in Ostdeutschland generell wesentlich größer wurden.
00:17:05: Aber wenn ich mich rieche erinnere so ist es bei uns landwirtschaftliche Regionen.
00:17:08: Es kommt ein bisschen darauf an ob sie protestantisch oder katholisch geprägt war Weil die andere Erbrechte hatten.
00:17:12: also früher glaube bei den Protestanten wurde der bei drei Söhnen aufgeteilt und bei den Katholiken an den Ältesten weitergegeben.
00:17:18: Deswegen sind in katholischen Regionen, die bei uns auch immer so ein bisschen größer.
00:17:21: So habe ich das Erinnerung.
00:17:23: Woher kommt es, dass in Ostdeutschland dann doch sehr viele Betriebe wirklich dermaßen viel größer sind?
00:17:28: Während sie bei uns über die Generationen immer kleiner geworden sind?
00:17:32: Der eine ist, dass mit dem Katholiker übergehlich und dem Erdrecht – das kenne ich nicht so!
00:17:36: Also da ist eine regionale Geschichte ob Realteilung war oder Nicht-Realteilung Aber das hat, glaube ich nichts mit der Konfession zu tun als Zwein.
00:17:45: Das zweite ist die Erklärung, weil man in Ostdeutschland anders ist.
00:17:48: Kurz nachdem es russische Besatzungszonen geworden ist, hat man im Prinzip... Die Bauern dazu aufgefordert sich in eine LPG, in eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft zu integrieren mehr oder weniger freiwillig und das hat dazu geführt dass die vielen kleinen Landwirte sich Produktionsgenossenschaft eben in der LPG zusammengefunden haben.
00:18:13: Viele der Eigentümer, die in dieser LPG ihre Fläche mit eingebracht haben waren keine Landwirte mehr sondern haben das an ihre Nachkommen weitergegeben, die aber gar keinen Interesse daran hatten dass selber zu bewirtschaften Und haben das halt eben in der LPG gelassen und kriegen dafür heute eine Pacht.
00:18:32: Ich würde da neu hinzufügen, dass es nicht nur diese LPGs gab also diese landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und... ...das ist quasi ein anderer Struktur war sondern es gab wirklich richtige Zwangskollektivierung.
00:18:44: Das heißt, das Bauen auch wirklich gezwungen wurden unter massiven Druck und strafenhaft Ausschluss ihre Güte aufzugeben und es gab ja quasi in der DDR keinen Privateigentum, sondern es wurde alles... für den sozialistischen, kommunistischen... ...für die Gesellschaft quasi, die alles zusammen besitzen sollen.
00:19:05: Also für viele eine absolute Vollkatastrophe!
00:19:07: Ich wollte das nicht so krass sagen aber es war wirklich so.
00:19:09: Es waren nicht freiwillig sondern es war zwang zum Schuchten.
00:19:13: Und es gibt auch noch mehr Folgen davon.
00:19:15: zB Im Westdeutschland hat man eher auch viel Zucht was man in Ostdeutschen zum Beispiel weniger haben.
00:19:23: Sondern da ist mein eher aufpflanzliche Anbau ausgelegt, was auch dazu führt dass zum Beispiel Landschaften eher auf so monokulturell beackert sind und deswegen anfälliger sind.
00:19:32: Zum Beispiel für Klimaprobleme und sowas habe ich nämlich auch nachgelesen.
00:19:36: Vielleicht ist das auch eine Folge von deiner Beratung Willi weil du hast ja damals auch in der Pflanze drin geschlecht.
00:19:42: Sag nur Dennis unser Googlebauer!
00:19:44: Aber praktisch wenn kennst... Hast Du denn irgendwie so Perspektiven aus dem Handwerk wo du sagen würdest, vielleicht gibt es doch noch Unterschiede zwischen Ost- und West?
00:19:52: Es gibt teilweise Ricken und Unterschiede in den Lohnniveaus, es gibt Bereiche in Ostdeutschland wo zum Beispiel auch Tischler einfach mehr verdienen.
00:19:59: Wobei man das für Barbara sagen muss... Das ist dann um Berlin rum!
00:20:02: Also sie haben den großen Vorteil im Brandenburg dass natürlich Berlin ein riesen Einzugsgebiet ist.
00:20:07: was tatsächlich einen Unterschied macht ist dass die Betriebsgröße in den meisten Gewerken in Ost Deutschland größer ist also mehr angestellte pro Betrieb als bei uns in West-Deutschlands zum Beispiel.
00:20:16: Was ich überhaupt nicht merke, ist ein menschlicher Unterschied zwischen Ost und West.
00:20:19: Also ich bin extrem viel auf den Messen wie Dach- und Holz-Holz-Handwerk unterwegs das wirklich wurde.
00:20:24: dann die Handwerker aus ganz Deutschland zusammenkommen.
00:20:27: Das ist eigentlich mehr Community Event als dass es klassische Fachmesse ist.
00:20:31: da wird getrunken In erster Linie kommen die Leute dazu trinken hin.
00:20:35: Ich merke dann immer wieder, dass es völlig egal ist ob ich ein Tischler am Dachdecker aus Bayern unterwegs bin und mit einem aus Schleswig-Holstein.
00:20:42: Wir sind trotzdem irgendwie ein sehr ähnlicher Schlachmensch.
00:20:45: Einzige um was man wirklich merkt das die Leute aus verschiedenen Bundesländern kommen ist halt einfach der Dialekt.
00:20:50: Das ist ganz klar weil im Handwerk wird Dialekt geredet Und dass die Sachsen dazu Schmiege sagen!
00:20:57: Das akzeptiere ich nicht, das ist ein Meter Aber ansonsten sehe ich da kaum Unterschiede.
00:21:02: Ich habe genau das Gegenteil gefunden, bei gleicher Qualifikation verdienen Handwerker im Osten vierzehn bis siebzehn Prozent weniger.
00:21:09: Es gibt auch eine geringere Tarifbindung, die ist am Osten halt bei fünfvierzig Prozent im Westen ungefähr bei sechszig Prozent.
00:21:17: und was ich auch gefunden hab' ist so dass die Betriebe hier ein bisschen kleiner sind.
00:21:22: also es sind oft drei bis vier Personen.
00:21:25: Und in Westdeutschland hat man da längere Traditionen einfach drin, deswegen konnten die sich besser entwickeln sozusagen.
00:21:31: Weil ich sage mal es gibt für Westdeutcher so einen Zins-Zins-Effekt den der Osten nicht so einfach aufholen kann weil so vierzig Jahre mehr Erfahrung sozusagen im Wirtschaftssystem das macht natürlich einen Effekt und wenn jemand schon ein Unternehmen hat länger dann hat man auch bessere Netzwerke, bessere Strukturen, besseres Kapital um das dann vielleicht auch auszubauen.
00:21:51: Das muss man erstmal aufholern sozusagen aus unserer Perspektive.
00:21:55: Aber was ich wichtig dabei finde, ist dass du auch noch mal betont hast es menschlich sozusagen in der Zupfte keinen Unterschied gibt und das du merkst als Handwerker hat man da.
00:22:05: So eine gewisse Mentalität und da hat man sich schon angeglichen.
00:22:08: Und das ist ja auch die Basis, auf der wir diese Einheit auch bauen müssen.
00:22:11: weiter.
00:22:12: Was man dazu natürlich auch noch mal kurz sagen muss... Ich bin natürlich auch was das anbelangt sehr verbabbelt!
00:22:17: Also ich bin in meiner Holzblase drin.
00:22:19: Ich habe die Dachdecker, die Zimmerer, die Tischler.
00:22:20: klar, da bin ich super vernetzt.
00:22:22: Wenn wir über das Handwerk reden darf man nie vergessen Wir reden über einhundertfünfundsechzig verschiedene Berufe also auch die SAK-Land, die KF Zettler.
00:22:29: Die sind natürlich extrem unterschiedlich von uns.
00:22:32: Ich kann wirklich nur die Perspektive zeigen, wie ich es jetzt aus meiner Holzwelt raussehe.
00:22:37: Weil dafür ist die Handwerksbranche einfach viel zu groß!
00:22:40: Und ich glaube was da aber auch immer wichtig ist so wie du's halt sagst... Der Osten ist nicht gleich der Osten und wenn du sagst rund um Berlin verdienen die Leute mehr dann ist das natürlich auch so.
00:22:53: Das ist in Ost und West wahrscheinlich überall dort von Metropolen sind.
00:22:56: Ist das Lohnniveau ein bisschen höher als halt auf dem Plattenland, sage ich jetzt mal?
00:23:00: Und so wie es jetzt Ostdeutschland immer als strukturschwache Regionen gilt gibt's das auch jetzt neuerdings sozusagen im Westen in manchen Regionen und das ist ja auch eine Form von Angleichung und Weitritten nur eine negative Perspektive.
00:23:14: Kann ich noch was hinzufügen?
00:23:15: Ja, natürlich!
00:23:16: Was eben die Sodomie wo angeht weil ich möchte auch mal die Angleichung nochmal Plastisch dachten, da war ich mir so denke wir reden immer so viel über Ost und West aber Ich denke auch dass sich wahnsinnig viel angeklüchten hat.
00:23:25: Ich bin in Berlin das ist irgendwie das ist eh ne interessante Stadt die so nichts von beiden zu sein scheint.
00:23:31: Und ich glaube ich denke auch und ich weiß auch dass durch die Anhälbung des Mindestlohns total viele Unterschiede sich schon so nivelliert haben.
00:23:41: Für vier Euro fünfzig gearbeitet habe im Einzelhandel, während ich dann natürlich immer versucht habe in den Semesterferien irgendwo im Süden oder Westen des Landes ein Hostestjob oder so zu machen auf den Messen.
00:23:53: auch so Handwerksmessen und so, weil da einfach der treifere Lohn ausgezahlt wurde was echt total irre ist wenn man sich das mal vorstellt.
00:23:59: Und dass hat sich jetzt zum Beispiel zum Glück auch total angeglichen diese krassen Unterschiede zumindest bei so geringfügigen Geschäftigungen und sowas, dass es einfach nicht mehr so krass ist.
00:24:07: um nochmal eine Lanze zu brechen für... Es ist schon total viel passiert und ist total schön, dass in den letzten fünfzehn Jahren auch schon so viel passiert ist.
00:24:16: Danke für die Perspektive Nina!
00:24:19: Jetzt gehen wir mal kurz weg von der Politik, weil ich finde es immer interessant ein bisschen auch was über eure Region zu erfahren.
00:24:25: Und wenn wir jetzt zu euch zu Gast kommen würden gibt das so eine regionale Speise wo ihr sagen würdet?
00:24:30: Das würde ich euch credenzen damit ihr das einmal ausprobiert.
00:24:35: Also fürs Rheinland hier Köln ist es natürlich reinig und sauber braten Ursprünglich übrigens als Pferdefleisch gemacht.
00:24:43: Und dann was auch ne sehr leckere Geschichte ist sind dicke Bohnen mit Speck.
00:24:48: Also bei dicke Bohnen mit Speck da scheiden sich dann die Geister absolut.
00:24:53: Die einen sagen owiequlich und die anderen sagen ovilecker.
00:24:57: Okay, spannend!
00:24:57: Es ist natürlich sehr, sehr deftig weil den dicken Bohnen mit einer Mehlschwitze und den Speck also das trieft vor Kalorien.
00:25:05: Okay danke dir Willi.
00:25:08: Ben was würdest du uns denn grad essen?
00:25:10: Also bei uns in Rheinland-Pfalz wird's wahrscheinlich nicht weniger kalorisch.
00:25:12: ich würde es genauso machen wie Helmut Kohl Saumagen, sauer Kraut.
00:25:16: Weil wenn man schon der Pfalz ist dann Kommst du im Saumag und guten Ristingsscholle nicht drumherum?
00:25:22: Und Nina was würdest du denn aus deiner...weiß ich jetzt nicht ob du Thüring nimmst oder Berlin.
00:25:27: Was für ein Thüringer nehme ich für mich primär als Thürikerin Roster auf jeden Fall die Thüringe Rossbratwurst.
00:25:35: Die echten Thüriger sagen Roster Niemals mit Ketchup geht gar nichts sondern natürlich mit Senf und gerne auch mit dem Lokal sind.
00:25:42: und Turinga Klöse ist ja so ein Ding, das ist so halb gar halb gekocht.
00:25:47: Obwohl meine Familie sehr schlässisch geprägt ist durch die Großeltern und bei uns gab es die Seidenklöse also mit hundert Prozent gekochtenen Kartoffeln, das noch mal so ein bisschen anders.
00:25:56: Das ist ja auch immer interessant.
00:25:57: je weiter man reinsumt in die Region desto komplexer wird es dann was so Identitäten und so angeht und ich würde sehr geprägte tatsächlich durch meine schläsischen Großelter.
00:26:06: und da gibt's ganz viele Gerichte die ich kredenzen würde wenn Leute vorbeikommen.
00:26:11: Buttersoße ist auch sehr wichtig.
00:26:12: Wann?
00:26:13: Das war auch das erste tatsächlich in Thüringen, wo ich da meinen ersten Auftrag hab.
00:26:17: Da habe ich mich in so ein thüringisch Wirtshaus gesetzt und wir dann genau die Klöße gegeben auf jeden Fall.
00:26:23: War gut?
00:26:24: War richtig gut!
00:26:26: Okay, dann kommen jetzt vom kulinarischen zur Politik zurück... Wir haben ja jetzt ein paar Wahlkämpfe schon hinter uns in Rainer-Pfalz und Wagen-Württemberg.
00:26:35: Ben, du hast ja schon angefangen vom Rheinland-Pfälzischen Wahlkampf zu erzählen.
00:26:39: Wie hast Du den denn wahrgenommen?
00:26:41: Traurig!
00:26:42: muss ich eigentlich gestehen.
00:26:43: Ich habe bei diesem Wahlkampf relativ eng mit der Landtagsfraktion SPD zusammengearbeitet, nicht weil ich zu den SPD einen speziellen Draht hab sondern Alexander Schweizer also unser jetzt leider ehemaliger Ministerpräsidenten.
00:26:54: nicht hier kommen wir gleich in Kleinstadt.
00:26:55: Wir kennen uns tatsächlich persönlich auch ganz gut und ich mochte ihn einfach sehr und er hat gesagt hey wenn ich da ein bisschen supporten kann dann mache ich natürlich super super gerne.
00:27:03: Und auch die SPD und die Grünen haben ja einen sehr inhaltlichen Wahlkampf geführt.
00:27:09: Mir geht es jetzt gar nicht mal darum, wofür sie irgendwie stehen?
00:27:12: Wofür Sie sich einsetzen wollen wirklich?
00:27:14: Nur die Art wie sie Wahlkampf gemacht haben... Es ging wirklich darum viel Heimatverbundenheit wurde gezeigt auch so ein bisschen Lokalpatriotismus der bei uns gerade in den Südpfeils also die Pfälzer sind nicht weniger lokalpatriotic als die Bayern.
00:27:26: zum Beispiel muss man einfach was sagen.
00:27:28: und das stand bei uns aber nicht so unangenehm auf.
00:27:31: Nee, wir sind sympathischer.
00:27:32: Wir sind da definitiv einfach sympathischer!
00:27:35: Sag ich jetzt einfach mal... Und das stand sehr im Vordergrund.
00:27:38: Es stand sehr am Vorderkund.
00:27:39: Rheinland-Pfalz als kulturelles Land, als offenes Land, Tourismus und Landwirtschaft ist bei uns ganz weit vorne.
00:27:44: Während die FDP ähnlich wie in Baden-Württemberg, auch wie in Bayern beim Kommunalwahlen dann zum Beispiel doch sehr auf marginalisierte Gruppen und sehr stark rechte Narrative aufgegriffen hat.
00:27:57: Beziehungsweise sind nicht Rechte-Narrative, sondern wirklich am Rand des Rechtsextremismus sitzende Narrative bedient hat.
00:28:03: also hier hingen dann wirklich Wahlplakate mit Deutsch als kein Wahlpflichtfach und einem Türken darauf abgebildet wo ich ihn wirklich denke.
00:28:08: so ey!
00:28:09: Also als liberale Partei die sich in der Mitte positioniert ist das wirklich ein Wahlkampf den ich machen möchte weiß ich ja nicht ist bei mir ein bisschen sauer aufgestoßen und die CDU auch so ein bisschen ähnlich, deren größte Stärke war einfach nur zu zeigen hey wir sind nicht Rot-Rot-Grün.
00:28:23: Weil wir hatten dann riesige Plakate von Alexander Schweizer mit seinem sympathischen Lächeln wenn man ihn sympathisch findet weil wir nur standen aus Liebe zu unserer Heimat neben dran.
00:28:32: Riesengroßes CDU-Plakat kein Gesicht kein gar nichts nur rotrotgrün verhindern.
00:28:36: Und das war bei uns der Wahlkampf.
00:28:38: man hat wirklich starke Sehen dass manche Parteien weiterhin Wahlkampf für etwas machen Und andere Parteien lieber Wahlkampf gegen etwas machen.
00:28:47: Obwohl sie komischerweise in ihren Inhalten sich ja gar nicht so weit voneinander entfernt haben, weil irgendwie da wo wir hin wollen sowohl CDU als auch die FDP jetzt keine Rolle mehr spielt bei uns SPD und Grüne.
00:28:58: Sie wollen reinerfalls alle in die gleiche Richtung schieben mit verschiedenen Ansätzen aber die einen stehen im Wahlkampf für etwas und die anderen kämpfen haben ihren Wahlkumpf gegen etwas gerichtet.
00:29:08: Ja also würdest du als Bürger auch sagen Du möchtest wieder mehr Wahlkämpfe und Politik die sich positiv darstellt und für etwas kämpft, anstatt sich immer nur abgrenzen von anderen Sachen.
00:29:18: Und ich will noch mal für Ben kurz in die Presse springen... Ich habe in der Recherche gesehen du hast schon mit verschiedenen Parteien zusammengearbeitet mit den Grünen!
00:29:26: Du warst auch bei der FDP.
00:29:28: Hast du früher auch mal Sachen gemacht?
00:29:30: Habe ich gesehen.
00:29:31: also du entscheidest dich immer nach so wer ist dir gerade am nächsten?
00:29:36: oder nach den Inhalten?
00:29:37: Nein, ich schließe keine Zusammenarbeit mit irgendeiner Partei aus außer AfD tatsächlich von der Bundesfraktion habe ich abgelehnt.
00:29:45: Kann nicht bringen, so nicht wofür ich irgendwie stehe findet in dieser Partei Platz.
00:29:49: aber ich hab mir zum Ziel gesetzt auch dem Handwerk eine politische Stimme zusätzlich zu geben zur Handwerkskammer.
00:29:55: und wenn ich im Handwerk Dinge verändern möchte wenn ich gerade das Thema Arbeitsrecht und Menschenrechte nach vorne bringen möchte aus strukturelle Probleme angehen möchte die ich einfach aus meiner Erfahrung sehe dann muss sich mit den Leuten reden die in Entscheidungspositionen sitzen die gewisse Prozesse anstoßen können.
00:30:10: Und dann ist es mir in erster Linie, egal ob sie ein gelbes und grünes oder ein schwarzes oder rotes Parteibuch haben, sondern ich gehe da in den Diskurs, denn wir müssen miteinander reden!
00:30:18: Wir sind eine Demokratie, wir sind eine pluralistische Gesellschaft.
00:30:21: Es gibt nun mal verschiedene Strömungen auch in der demokratischen Mitte, auch einen demokratischen Rändern aber wir müssen den Mittelweg finden.
00:30:28: Deswegen habe ich mit allen möglichen Parteien zusammengearbeitet, die mich eingeladen haben.
00:30:32: Egal ob das jetzt Robert Habeck damals war oder der Volker Wissing im Land war, denn alle diese Parteien haben irgendwo ihre Prozesse und ihre Leute sitzen.
00:30:43: Und solange trotzdem das Grundgesetz gewahrt wird ist es mir egal mit welcher Partei ich da gerade am Tisch sitze oder wem ich da grade rede weil ich fürs Handwerk kämpfe und nicht für irgendeine Partei.
00:30:54: Danke für den ersten Einblick.
00:30:55: Nene, wie schaust du denn auf die Wahlen?
00:30:58: Du hast gerade viel zustimmt genickt bei Ben.
00:31:00: Ich finde es richtig cool das Ben so politischer und da so Bock hat nicht nur einen guten Job zu machen sondern darüber hinaus irgendwie so für das Handwerk zu sprechen und sich da einzusetzen.
00:31:11: ich glaube ist schon sehr besonders dass ich jetzt nicht irgendwie bei allen Leuten.
00:31:14: deswegen war ich die ganze Zeit so.
00:31:15: das finde ich super.
00:31:18: Und wie sehe ich das sonst?
00:31:19: Ich merke schon, dass für mich der Fokus gar nicht in Berlin die Wahlen sind.
00:31:23: Das ist auch interessant.
00:31:24: Ich glaube, Kai Wegner wird sowieso Bürgermeister bleiben und eine andere Koalition eingehen.
00:31:28: Ich bin gespannt, wie es mit der Linken wird.
00:31:30: Die hat ja voll den Aufwänd bekommen in Berlin.
00:31:32: Die haben wahnsinnig viele neue Parteimitglieder vor allem in Berlin bekommen.
00:31:37: Und das wählen jetzt erst einmal sechzehnundsebzehnjährige was echt interessant ist.
00:31:41: da bin ich auch gespannt wie sie wählen.
00:31:42: aber ich habe so das Gefühl im berlin ist es eh ganz Stabil, aber ich bin echt auf Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gespannt was da los ist.
00:31:52: Und bin jetzt gerade in den ländlichen Regionen in den Flächenländern im Osten viel unterwegs weil ich so eine Podcastur mache Engagiert.
00:32:02: viele Leute sind, sich demokratisch einsetzen.
00:32:04: Ähnlich wie Ben einfach Bock haben, Dinge umzusetzen, ehrenamtlich zu arbeiten und denkt dann immer schade dass es so wenig sichtbar ist und das wenn man an den Osten denkt das dann halt irgendwie immer noch so AfD-Rechsextremismus-Strukturschwäche.
00:32:18: des erstes was irgendwie so in den Sinn kommt und merke irgendwie dass mir da oftmals die Differenzierung fehlt und irgendwie auch so die anderen Blickwinkel Und wird der gerne so eine Lanze verbrechen und sagen, lasst uns da immer genauer hinschauen.
00:32:31: Selbst wenn viel AfD gewählt wird und sich etwas verschiebt was aber in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auch passiert ist dieses Jahr finde ich es total wichtig zu sehen welches Engagement er vor Ort stattfindet und dass viele Leute sich in Vereinen engagieren.
00:32:45: das ist nicht nur was im Süden und Westen des Landes passiert.
00:32:50: So ein Gedanke, der mir kommt.
00:32:51: Weil ich schon von vielen Leuten gehört habe, Sachsen-Anhalt ist verloren und dann denke ich so nichts ist verloren Leute!
00:32:56: Was ist los?
00:32:57: Wo kommt es her?
00:32:58: Das ist total furchtbar.
00:32:59: zu spressen.
00:33:00: Weiß nicht wie ihr das wahrnimmt würde mich auch total interessieren.
00:33:03: Die Frage gebe ich gleich an Willi.
00:33:04: Ja die letzte Wahl die wir hatten war eine Kommunalwahl Und da ging es darum wer unsere Gemeinde regiert.
00:33:13: Und obwohl wir hier relativ schwarz und katholisch sind ist unser Bürgermeister seit vielen vielen Jahren SPD-Bürgermeisters Was überhaupt keine Rolle spielt, weil ein Bürgermeister macht eine Politik für die Kommune und da spielen wirklich die Parteizugehörigkeiten.
00:33:29: Nach meiner Wahrnehmung überhaupt keine Rollen.
00:33:32: Der könnte weiß was wir in der Partei sind wenn er eine gute Politik für Die Kommune macht anwirft er wiedergewählt und der hat hier die absolute Mehrheit.
00:33:41: Und das Nächste war die Europawahl.
00:33:43: und was ich bei allem gut fand war dass die Wahlbeteiligung sehr hoch war auch nie mehr.
00:33:48: gerade sagte Eine hohe Wahlbeteiligung ist ein Zeichen dafür, dass die Leute sehr wohl an Politik interessiert sind.
00:33:55: Was mir bei den Landtagswahlen so ein bisschen auffällt... Ich frage mich immer ob wir diesen Föderalismus haben noch wirklich brauchen?
00:34:03: Wenn ich zum Beispiel Bildungspolitik sehe, das kann doch nicht sein, dass in jedem Bundesland das Abitur irgendwie anders gemacht wird.
00:34:13: Warum haben wir nicht wirklich, zumindest wenn es weiterführende Schulen sind aber auch bei den Grundschulen nicht eine einheitliche Bildungspolitik.
00:34:20: Das würde dem Land wirklich, wirklich gut tun.
00:34:24: und auch bei anderen Dingen fehlt mir das Verständnis dafür warum man den Föderalismus immer nur noch haben.
00:34:30: Wenn ich es jetzt auf die Landwirtschaft beziehe muss sich sogar weitergehen und sagen selbst die Agrarpolitik wird heute im Wesentlichen in Drüssel und in Strasbourg gemacht.
00:34:39: Vieles von dem was eine Anagrapolitik auf uns zukommt, auf uns Landwirte kann in Berlin gar nicht mehr anders entschieden werden weil es eine Vorgabe ist, wie sie vom Brust zu kommen.
00:34:50: Und von daher gibt es auch viele Bauern, die sich das mal sagen und jetzt jemanden auf die Füße zu treten, die einfach nur frustriert sind und ausdränglich im Frust heraus dass egal wenn Sie hier wählen in Deutschland dann eben eine Partei wählen, von der Sie glauben, dass es ändern könnte.
00:35:11: ich sage, Sie können's nicht ändern Vorgaben aus Russland halten müssen wie alle anderen auch.
00:35:19: Wenn sie denn nicht und das fordert ja die AfD, was der absolute Wahnsinn wäre für einen Wirtschaftsstandort Deutschland?
00:35:29: Die Landwirtschaft hat nur noch eins Prozent von Bruttoinlandsprodukt ist also wirklich eine kleine Branche.
00:35:35: Was das finanziell angeht aber sehr wichtig war die eigene Ernährung für Deutschland angeht.
00:35:39: Also eine gewisse Ernährungsautarkie schon wichtig Aber die Politik wird in der Hauptsache tatsächlich in Brüssel gemacht.
00:35:48: Und von daher, was dazwischen ist, spielt für uns Landwirte eher eine untergeordnete Rolle.
00:35:55: Ich hoffe, dass das jeder verstanden hat.
00:35:58: Ich habe lange eine politische Kommunikation gearbeitet, da sieht man das auch nochmal und durchdringt es aufs europäische Gesetzgebung.
00:36:07: Und nichtsdestotrotz nehme ich aber wahr dass das für viele superabstrakt ist!
00:36:12: Das Föderalismus total wichtig war Identitätsstiften des in welcher Region man aufwächst... ...und das Europäische Union einfach für viele.
00:36:19: Ich bin generell so ein Erasmus.
00:36:20: Ich war total viel unterwegs im Ausland und fühle mich als Europäerin.
00:36:23: Wenn ich aber wieder nach Hause fahre und auch so in den ländlichen Regionen unterwegs bin, ist es für viele eine Kategorie die gar keine Rolle spielt.
00:36:30: Und da sind das eher wirklich... existenzielle Ängste, die da gerade sind und auch in der jungen Generation das echt so eine Zukunftsangst ist.
00:36:38: Und gar nicht unbedingt so ne Politikvertrossenheit sondern echt so ne Angst vor der Zukunft mit diesen steigenden Preisen dem Angst vor Krieg und Jobunsicherheit und so.
00:36:47: also ich merke dass da im lokalen grade total die große Vertrauenskrise ist ein Staat der nicht die Lösungen bringt, die die Bürgerinnen gerne hätten.
00:36:56: und dann ist auch die Frage was kann der Staat richten?
00:36:58: aber ich merkt dann immer selber traurigerweise Kategorie Europa sehr, sehr weit entfernt ist und die Leute wirklich so mit ihren Überleben quasi.
00:37:08: Und so mit dem eigenen finanziellen Krass-Strugglen.
00:37:13: Der ist auch einfach ein Ost-West Unterschied weil es einen Unterschied ist ob ich zweieinhalb Tausend Euro vererbt bekomme von den Eltern oder zwanzigtausend euro.
00:37:21: Die Lohnenterschiede sind immer noch sechzehn Prozent und das macht einfach mega was aus in der Rente und monatlich was auf dem Gehalt ist.
00:37:27: Du bist nicht so resilient wenn die Preise steigen.
00:37:31: Ich möchte gerne mal was zu sagen, weil ich finde das interessant wie man sich fühlt.
00:37:35: Du sagtest es ja am Anfang auch du fühlst dich als Thüringerin?
00:37:39: Ich fühle mich als Rheinländer noch nicht einmal mehr als Rhineland-Bezwale sondern als Rheinländer weil ich sehe von hier vom Fenster aus in Kölner Dom.
00:37:49: aber das heißt ja nicht dass ich eine rheinische Politik möchte sondern ich möchte eine Politik die mir als Landwirt egal wo ich wohne ob in Thüringen oder im Rheinland eine Politik macht, mit der ich gut was anfangen kann.
00:38:04: Die sich für meine Belange auch einsetzt.
00:38:07: und da muss man sich dann doch die Frage stellen, wo fängt das an?
00:38:11: Also das fängt im Kleinen an wie dem Bürgermeister, der dafür sorgt dass wir anständige Wirtschaftswege haben.
00:38:17: Das kann die EU nicht regeln, das macht der Bürgermeister.
00:38:21: Auf der anderen Seite geht es aber darum haben wir eine Pflanzenschutzgesetzgebung, die europaweit die gleiche ist dann muss ich nach in die EU gucken weil nur sie können schaffen dass von pflanzschutz oder dünne gesetzgebungen was auch immer finden die dafür sorgt dass wir einen gleichen wettbewerb in europa haben.
00:38:38: den haben auch heute trotz iu immer noch nicht wenn ich zum beispiel sehe mindeslohn.
00:38:43: Wir müssen hier im Rheinland und in Deutschland, dreizehn Euro neunzig bezahlen als Mindestlohn für einen Erntehelfer der aus Rumänien kommt.
00:38:50: Und Erdbeerenflügt oder Spargel sticht?
00:38:52: Und ich habe einen guten Bekannten, der hat ein Obstbaubetrieb in Frankfurt-Ruder.
00:38:56: Wenn er über die Grenze geht, dann wird auf der anderen Seite sechs Euro irgendwas bezahlt.
00:39:01: Da wird für den gleichen Spargelstecher der dreifache, nee zweieinhalbfache Lohn bezahlt.
00:39:10: Spargel aus Frankfurt oder dann teurer sein muss als der polnische Sparge ist doch vollkommen klar.
00:39:17: Und da sieht man einfach mal, dass selbst eine einheitliche EU haben noch nicht dazu führt das wir auch einheitlich Grundlagen haben in unserer
00:39:24: Wirtschaft.".
00:39:24: Also du plädierst dafür, dass wir auf der europäischen Ebene einen fairen Wettbewerb hinbekommen und ist ja trotzdem so, dass er auf der förderalen Ebene ne?
00:39:35: Also EU beschließt ja Sachen.
00:39:36: Dann hast du ja die Bundesebene, die sozusagen oft die Förderung gibt und dann hast du eine Landesebene die zum Beispiel die Fördere auch für Agrarbauern verteilt Und dann hast Du ja noch die kommunale Ebene vor Ort Die zB Regelungen hat über den Flächenverbrauch.
00:39:50: Ne?
00:39:51: Du musst ja dort anmelden wenn du umbauten hast oder sowas oder wenn du sowas machst.
00:39:54: Das ist ja schon... also ich finde das schon.
00:39:56: an vielen Teilen finde ich den föderalismus schon sinnvoll weil was weiß denn jemand aus berlin wie es gerade hier vor ort aussieht?
00:40:05: also ich wohne in leipzig.
00:40:07: Was wir hier vor Ort eigentlich wirklich brauchen nur bei der bildung da habe Ich manchmal auch so dieses gefühlt und ich weiß woher das kommt.
00:40:13: Wir haben dem föderals muss da vor allen Dingen wenn man gesehen hat Die NSDRP hat in der Bildungspolitik durchregiert und dann ganz schnell auch die Perspektive des Menschen das Mindset verändert.
00:40:25: Und das will man durch den Föderalismus dem so einen Riegel vorschieben, dass man nicht einfach alle Bundesländer jetzt sagen kann hier ihr müsst jetzt was weiß ich den Holocaust verleugnen und was weiß Ich nicht, dass es nicht so einfach geht.
00:40:35: aber ich frage mich auch und das ist eine Frage an euch wäre es vielleicht gut zu gucken dass man vielleicht für vier Jahre den föderalismus in der bildungspolitik aufhebt alles angleicht und da kann man sich wieder zurückpacken Und gucken, dass es halt dann arbeitet.
00:40:48: Weil ich glaube auch, dass die Bundesländer sich gegenseitig halt immer blockieren gerade bei so Bildungspolitik und Jugendpolitik-Ben.
00:40:55: Ja wenn ich da gleich reinjumpen darf...neem sehe ich tatsächlich nicht vor sich.
00:40:59: Es würde glaube ich massiv Sinn machen ein einheitliches Schulsystem zu haben im Sinne von wie ist die Schule strukturiert?
00:41:05: Wie hier in Rheinland-Pfalz zum Beispiel.
00:41:06: wir haben ja schon seit langem keine Hauptschulen mehr.
00:41:09: der Weg geht bei uns gerade hin zur integrativen Gesamtschule.
00:41:12: Wir haben dort Hauptsicht nach dem Hamburger Modell.
00:41:14: Wir haben dort wirklich sehr, sehr gut Schulen bei uns mit dabei bekommen in Landau bis letzten zehn Jahren gesehen.
00:41:20: Wir sind weg von Förderschule, Hauptschule, Real-Schule plus hin zur Paul Moor Integrative Gesamtschule.
00:41:27: Ich selbst war auf einer integrativen Schulzentrum und ich glaube wenn es dort Deutschland weit mal eine einheitliche Ordnung gäbe Und nicht der eine Bundesland zwölf Jahre die anderen machen dreizehn Jahre Die einen haben Hauptschulen, die andere haben Realschulen Plus das Wir dort zumindest von der Verwaltung her und auch den Vergleich der Bildungsabschlüsse würden wir uns einfacher machen.
00:41:47: Was denn leer Inhalt betrifft, der sollte trotzdem weiterhin teilweise regional unterschiedlich sein.
00:41:54: Weil bei uns zum Beispiel französisch als erste oder zweite Fremdsprache ist natürlich in der Grenzregion zu Frankreich mit denen wir auch eng zusammenarbeiten extrem wichtig!
00:42:04: Aber warum sollten Schüler an Frankfurt oder als erste Fremdsprache französsisch lernen?
00:42:08: Ja, aber das ist ja genau das was ich meinte.
00:42:10: Also vier Jahre den Fördereralismus aufzulösen um das System zu sich anzugleichen und dann können wir trotzdem wieder die Bundesländer danach für sich gucken okay?
00:42:18: Was ist aber unsere regionale Spezifikation, die wir haben also zum Beispiel hier?
00:42:23: Wir haben ja auch immer russisch noch in der Schule gelernt was ich auch bahn finde Aber tschechisch-und polnisch macht natürlich mehr Sinn.
00:42:29: Dann wenn wir gerade so bei politischen Maßnahmen sind dann kommen wir zur mini kategorie hot or not.
00:42:35: Ich habe hier nämlich politische Maßnahmen die jetzt diskutiert werden oder in den letzten Jahr so genommen hat und mich interessiert, ob ihr die gut findet.
00:42:43: Oder nicht?
00:42:43: Sagt einfach kurz Ja oder Nein!
00:42:46: Man diskutiert ja gerade über eine Zuckersteuere.
00:42:48: Seid ihr dafür oder dagegen?
00:42:49: Dafür.
00:42:49: Dafür.
00:42:50: Gegen.
00:42:51: Familiennachzug für Subsiderschutzberechtigte wurde ausgesetzt.
00:42:55: Gegenaussetzung Genau gegen die Aussetzung.
00:42:57: Also gegen die Aussetzung für die Wiedereinführung.
00:43:00: Was genau war die Frage?
00:43:01: Familiennachtzug for Subsidenschutz berechtigter wurde ausgesetzt.
00:43:06: Also man kann, wenn man jetzt zum Beispiel aus Südringen kommt nicht mehr seine Familie nachholen.
00:43:10: Unter bestimmten Bedingungen sollte man das auf jeden Fall wieder zulassen.
00:43:14: Mehr Grenzkontrollen dafür oder dagegen?
00:43:16: Dagegen.
00:43:17: Dageben, dagegen!
00:43:18: Team Europa.
00:43:19: Wiedpreisbremse wird verlängert.
00:43:22: findet ihr gut oder nicht so gut?
00:43:24: Super Berlin ist eine Katastrophe.
00:43:26: Bin es wie gesparte bin ich ehrlich Nicht gut Kann ich aber auch verbinden.
00:43:30: weil äh Wenn Es so ist dass ja Wohnungen fehlen und die fehlen definitiv Dann ist das die Zuckerbrot und Peitsche.
00:43:39: Wen will man den motivieren, dass er Wohnungsfrau geschafft?
00:43:44: Wenn man gleichzeitig sagt aber du darfst nicht mehr als die oder jene Miete nehmen.
00:43:49: Die Kosten für Wohnungen werden ja immer höher.
00:43:53: Also bei uns hier soll demnächst auch ein Neubaugebiet entstehen.
00:43:57: Die Häuser werden irrsinnig viel kosten Auch weil die Handwerke so zäuer sind.
00:44:01: Diese Handwerker... Es stimmt absolut!
00:44:04: Also die Preise sind ja hochgegangen auch bei uns.
00:44:06: Und da sage ich, wenn ein Einfamilienhaus heute im Bau über vierhundertfünfzigtausend Euro kostet und es soll in zwanzig Jahren sich amortisieren dann muss ich eine Miete nehmen von fünfzehn, sechzehn oder siebzehn Euro.
00:44:19: Ja das ist viel!
00:44:21: Es wird ja keiner Haus bauen wo die Amortisation ist nach dreißig Jahren erfolglich.
00:44:25: Es gibt ja auch so Ausnahmeregelungen wie bei Neubau oder so, das ist nicht dass es nicht mitgedacht wird.
00:44:29: Das ist ein bisschen komplexer.
00:44:31: Der Nedevisis tutet das denn auf der Perspektive?
00:44:33: Ich finde das was Willi sagt total Nachverzieber.
00:44:35: ich kann das total nachvollziehen weil dann so einen Pullfaktor für Wohnungsbau ausgehebt wird was eine Katastrophe wäre.
00:44:40: aber es gibt hier so Regelung die besagen dass bei Neubaud das zum Beispiel nicht greift sondern bei Altbauwohnungen und wenn man sieht was in Berlin oder allen großen Städten los ist und Leute sich das nicht mehr leisten können dazu wohnen, denke ich mir so.
00:44:54: Da könnte man mal hingucken wie man Dinge verbessern kann oder ein bisschen regulieren können.
00:44:59: wenn wir differenzieren dann kann die Antwort ja auch anderslaufen.
00:45:03: als weg damit oder dafür.
00:45:06: immer differenzien finde ich finde ich auch super wobei zu viel differenzierend auch wieder zu weiterer bürokratie führt und dann wird es ganz schnell sehr sehr sehr unübersichtlich.
00:45:14: das habe ich auch gesagt hab.
00:45:15: ich bin da so ein bisschen ein bisschen zwiegespalten.
00:45:17: also ich werde ab diesem jahr tatsächlich selbst vermieter sein Und ich kenne jetzt die Kosten, die sich kauft.
00:45:21: Die Werkstatt hier da ist ein Hausnehmentran.
00:45:23: das wird dann vermietet und ich will auch dass ich es harmonisiert.
00:45:25: Ich komme in dem Fall der Miesherrin, jetzige Vermieterin von mir auch entgegen Dass das so funktioniert?
00:45:31: Ich brauche damit kein Geld verdienen.
00:45:33: Aber ich sehe natürlich auch den Punkt Das auch Privathaushalte oder Kleinanleger Ich spreche von eins zwei drei vielleicht fünf wohnen hat die vermietet werden Natürlich massiv unter Druck gesetzt werden, von einer zu stark regulierten Mietbremse.
00:45:48: Wobei ich auf der anderen Seite euch auch sage es kann aber nicht sein dass wir Wonovia und hier Wohnen Deutschland oder wie heißen?
00:45:54: Ich bin ganz sicher Deutsche Wohnen.
00:45:58: Das ausländische Konzerne halt natürlich weil's gar keine Marktregulierung gibt sich dort auf Kosten mittleren und sehr niedrigen Einkommen immer mehr die Taschen vollstopfen.
00:46:08: Denn am Ende vom Tag reden wir noch über Lebensraum von Menschen, wir reden aber auch über das Eigentum von Privatpersonen.
00:46:15: den Konzernen da so nach vorne zu stellen um komplett zu schützen Und teilweise kompletch steuerfrei rauszulassen gerade wenn es dann um Übergabe geht.
00:46:26: Das ist natürlich nicht gerecht.
00:46:28: Also eine sozialgerechte Mietbremse ja auf jeden Fall Auch wenn ich als Vermieter damit mit Einschneidung zu rechnen habe, aber ich maße mich nicht anzuwissen wie die wirklich aussehen könnte.
00:46:40: Dafür fehlt mir viel zu viele Informationen.
00:46:42: Also ist es auch eine Differenzierung zwischen... Und glaube, das hat man ja auch in der Diskussion immer mal mitgedacht.
00:46:48: So Leute die ein zwei Wohnungen haben für ihre Rente und davor sorgen dass man da anders umgeht als große Wohnbaugenossenschaften oder eine große Player Bigplayer Die auch andere Möglichkeiten haben so auf dem Wohnungsmarkt zu agieren und die mehr in die Pflicht zu nehmen.
00:47:06: Aber nochmal zurück zur Nene In dem Augenblick wo wir mehr Wohnraum schaffen werden ja auch die Mieten wieder sinken.
00:47:13: Wenn aber die Motivation genommen wird für Leute, die investieren wollen in Wohnraum Neuschaffung zu investieren, dann muss sich an der Situation nicht ändern.
00:47:25: Es wäre großartig wenn zum Beispiel die Kommunen auch mehr Hausbestände hätten um Bürgerinnen entgegenzukommen.
00:47:30: Aber das Problem ist halt immer diese Haifische, die halt einfach riesige Bestände haben in den Städten.
00:47:35: Aber ja es muss irgendwas dazwischen geben Und da ist vielleicht auch der Unterschied zwischen Stadt und Land.
00:47:40: Da muss man mal gucken, wo... Also nee in Ostdeutschland gibt es halt viele ländliche Räume und ich hab das auch in Rheinland-Pfalz gelesen.
00:47:47: Halt die Leute ihre Häuser nicht mehr los werden, wo der Wohnungsmarkt halt schwierig ist.
00:47:51: Das muss mal differenzieren zu einer eng besiedelten Stadt Wo sich die Leute das Leben einfach langsam nicht mehr leisten können weil die Mieten schwierig sind.
00:47:58: Ich möchte jetzt nochmal zum Vertrauen zur Politik kommen, also Vertrauen über Politik.
00:48:03: Willi hat es vorhin schon angesprochen nur noch fünfzehn Prozent der Menschen sind zufrieden mit der schwarz-roten Regierung.
00:48:10: das ist übrigens ein Prozent mehr Zufriedenheit als die Ampel am Ende hatte.
00:48:15: Was glaubt ihr als Bürgerin, woran die es das eighty-fünf Prozent der Deutschen weniger oder gar nicht zufrieden mit der Regierung sind?
00:48:22: Was müsste sich für euch da ändern.
00:48:24: Ich würde in erster Linie generell einfach mehr in der Politik einer Arbeit und narrativ darauf hinwünschen dass wir uns mehr als wir als eine Gesellschaft verstehen können und eben nicht immer in einzelne Gruppen eingeteilt werden ist.
00:48:37: Und die Bürgergeldempfänger!
00:48:38: Es sind DIE Flüchtlinge!
00:48:40: Die Aussies.
00:48:40: Es ist immer so ein Wir die, wir die und im Handwerk komischerweise auf der Baustelle funktioniert es ja irgendwie auch dass wir am Ende vom Tag gemeinsam Haus gebaut haben obwohl das allen politischen Spektrenn aus jeder Herkunft, was allen sprachen.
00:48:53: da haben wir irgendwie dieses Wir-Gefühl kapiert weil wir sind alle und arbeiten gemeinsam an einem Ding Auch wenn wir uns nicht einig sind, auch wenn wir es teilweise überhaupt gar nicht mögen.
00:49:01: aber wir arbeiten gemeinsam mit etwas Echten der Politik.
00:49:06: nicht das Gefühl, dass das irgendwie weiter nach vorne getrieben wird.
00:49:09: Sondern es ist immer ich habe Recht und ihr habt Unrecht!
00:49:12: So ist es ja nicht... Ist das vielleicht auch so ein grundlegendes Problem?
00:49:16: Mir fehlt auch so'n Projekt, wo man sagt.
00:49:18: Also wie früher die Sozialdemokratie, die gesagt haben aufstieg durch Bildung und dann auch gesagt wird alle Leute in ihrem Leben können dazu was beitragen also indem jetzt dies und jenes und dass tut.
00:49:29: und es ist nicht nur alles immer Berlin oder die Landesregierung sondern ihr selbst als Bürgerinseiteil dieser Demokratie und könnt teilnehmen.
00:49:37: Und es ist ja auch was du vorhin gesagt hast dieses für etwas arbeiten und ich gegen etwas arbeiten.
00:49:41: Das finde ich irgendwie ganz spannend.
00:49:43: Ich habe gerade gedacht, dass ich mir wünschen würde, dass wir mehr klarer und ehrlicher sind.
00:49:52: Ich fand es ganz interessant.
00:49:53: der Deutschlandmonitor wurde vor drei Wochen veröffentlicht.
00:49:56: Der schaut immer die gesellschaftlichen Einstellungen in Deutschland an Und da wurde zum Beispiel gesagt, dass die Leute das voll okay finden.
00:50:06: Wenn sie Zumutungen, politische Zumutungen bekommen, dass sie die ertragen können und halten können sei es irgendwie wegen der Klimakrise oder Wirtschaftskrise.
00:50:13: Ich glaube, dass den Bürgerinnen nicht viel zugemutet wird und dass man da gut erklärend, ehrlicher, klarer auch wirklich eine Vision haben könnte im Sinne von... Wir bewältigen nicht nur Krisen, ich meine es ist auch eine krasse Zeit.
00:50:26: Eine Krise folgt der Nächsten und geopolitisch das ist alles eine Katastrophe so viele Kriege und Konflikte wo wir agieren müssen als Deutschland, als Europa.
00:50:33: Und nichtsdestotrotz fehlt mir dann manchmal so ne Vision So dass jetzt das Thema das gehen wir jetzt an und da müssen wie aber das und das vielleicht einfach mal einstecken.
00:50:40: also die Bürgerinnen sind dafür bereit.
00:50:42: nach dieser Umfrage Das fand ich super spannend Und an sich wünsche ich mir von der Öffentlichkeit auch, weil ich glaube das funktioniert immer alles nur wenn man eine interessierte offene Wöffentlichkeit hat.
00:50:52: Dass man auch neugierig bleibt und nachfragt und zuhört und es auch aushält wenn Dinge kompliziert sind.
00:50:58: Ich wollte noch mal vorhin so Willi auch hinzufügen was so Föderalismus angeht und die regionalen Strukturen in Deutschland dass ich vielfalt nicht als Problem wahrnehme sondern vielleicht auch als Chance diese Diversität in Deutschland eine Realität, die existent ist und das irgendwie wahrzunehmen.
00:51:18: Und zu sagen so ist es in Deutschland und das kommt auch mit total vielen Möglichkeiten ist ja auch historisch eigentlich im Wert, aus dem wir gewachsen sind.
00:51:26: Weil wir kommen ja aus einem Flickenteppich mit vielen Regionalitäten und aus dem... Also ne ich denke mir mal warum bauen wir darauf nicht mal positiv auf die Geschichte auf und sagen Ey!
00:51:35: Wir waren schon immer sehr divers, sehr unterschiedlich.
00:51:38: Wir sind regional kulturell unterschiedlich geprägt aber wir haben daraus eine große Nation geschaffen, die auch vieles Positives bewirkt hat weil sie so unterschiedlich war.
00:51:47: Warum können wir das nicht in die Zukunft tragen?
00:51:49: Und heute sagen.. Heute sind wir auf einer anderen Art divers.
00:51:53: Aber Willi, war das denn immer schon so in der Politik?
00:51:56: Dass man irgendwie dieses Gefühl hatte naja da wird dich richtig angepackt die muten uns nix zu.
00:52:02: Also hatte man als Bürger schon immer so das Gefühl man wird so ein bisschen geschont und es gibt aber diese Vision Wann hat sich das für Dich so ein bißchen geändert?
00:52:09: Hat sich's für DICH
00:52:09: geändert?!
00:52:10: Ich möchte mal auf das eingehen was ich gerade sagte weil ich das voll unterstütze!
00:52:15: Ich glaube die Enttäuschung kommt daher dass nach dem letzten Bundestagswahl es hieß ab jetzt wird alles anderes Und es wurde nicht annahf.
00:52:23: Das ist, glaube ich, die Enttäuschung und ich sage auch genau das was Sinina auch sagt Wir wollen durch das alles wieder ins Not kommt und deshalb wissen wir alle und ahnen dass uns etwas zugemutet werden muss.
00:52:37: Aber es wird uns nichts zugemutet.
00:52:40: Ich will jetzt nicht danach schreien, dass man etwas zumutet aber Es muss passieren.
00:52:46: Also ich sag mal Rentengesetzgebung und und und Es gibt so viele Punkte wo wir alle wissen dass es allein durch die bloße Mathematik nicht aufgeht, das ist nicht weiter so laufen kann wie im Augenblick.
00:52:59: Wer will das alles noch finanzieren?
00:53:01: Und da sage ich ganz einfach mutet uns was zu aber macht das bald.
00:53:05: denn wenn man immer auf die nächste Wahl schiebt und sagt also bis dahin ändern wir doch nichts erst danach dann passiert auch nichts.
00:53:11: Also der Fehlerding glaube ich die jetzige Regierung gemacht hat war, dass sie nicht in den ersten hundert Tagen gesagt hat Da wird es Einschränkungen geben, da wird es Schwiernisse geben.
00:53:23: Da wird das passieren und da wird das
00:53:25: passiert.".
00:53:25: Dann hätte jeder von uns gesagt, oha!
00:53:27: Das ist aber jetzt Haftaktorback.
00:53:30: Aber man merkt dass sich was ändert.
00:53:31: Du hast ja gerade gesagt die Zumutung hätten jetzt am Anfang kommen müssen, dass man auch direkt merkt, da passiert was?
00:53:37: So schnell wie möglich.
00:53:38: Ja auf der anderen Seite möchte ich noch etwas sagen in gewisser Geduld mit der Regierung ist auch angebracht also zu sagen Ihr habt doch von mehr Wohnungen gesprochen und jetzt ist ein Jahr rum.
00:53:50: Und wir haben immer noch nicht mehr Wohnen, es ist doch logisch dass das nicht in einem Jahr zu machen geht.
00:53:55: aber die Signale müssen kommen.
00:53:58: Das Bauen wird billiger als Bauern wird einfacher.
00:54:01: Die Handwerker dürfen nicht mehr so reich werden wenn lacht gar nicht.
00:54:05: Also Willi hat einen Teil ganz schon ausgängig!
00:54:08: Wenn konkretisch?
00:54:10: Nein, jetzt verstehe ich das schon, das war ja eine Schacht.
00:54:13: Dass man da einfach sagt Die Weichen werden so gestellt, dass wir erwarten können das wir in drei vier Jahren mehr Wohnungen haben.
00:54:22: Aber zu erwarten, dass es innerhalb von Monaten passiert ist also auch von unserer Seite und auch von den Medienseiten her einfach unfair.
00:54:30: Also die Zeit muss man auch dem Politikern geben gerade in einer Demokratie.
00:54:35: der Demokratie ist immer langsam nur die Diktatur ist schnell Dass die Demokraten auch demokratische Entscheidungen fällen und die dauern einfach ihre zeit lässt sich, dass wir uns auch ist.
00:54:47: Das müssen wir
00:54:48: ausschalten.".
00:54:48: Ja, Paul und vielleicht nochmal da hinzufügend auch Gutes tun und darüber reden.
00:54:53: ich glaube Bürgerinnen auch noch mal mitnehmen was passiert denn gerade?
00:54:56: Und nicht nur irgendwie die Krisen- und Konflikte, die es natürlich gibt weil wir zum Glück in einer Demokratie leben wo gestritten wird soll ja auch gestriten werden aber das auch noch einmal so ein bisschen mehr zu kommunizieren und zu sagen Was macht ihr denn gerade woran arbeitet ihr?
00:55:09: Was sind?
00:55:09: das erklärt uns Politik.
00:55:10: so nehmt uns mit wo ihr gerade seid.
00:55:14: Ben dran.
00:55:15: Zumal es ja eigentlich schon einfache kleine Möglichkeiten gäbe, von vornherein zumindest mal den Zeichen eines Wandels zu bringen.
00:55:22: Gerade von der Verband der Krankenkassen kam dieser schöne Vorschlag hey!
00:55:27: Zuckersteuer zweckgebunden an das Gesundheitssystem also diesen ungesunden Lebensziel dafür bestrafen um das Gesundheitsystem auch zu stärken sind für mich jetzt aus meiner naiven Sicht aus super sinnvolle Steuererhöhungen in dem Sinne mal wieder, um halt irgendwo auch einfach einen Wandel zu zeigen.
00:55:47: Hey es passiert was?
00:55:48: Wir machen schon etwas und eben nicht.
00:55:51: dann kommen und sagen ja okay, dann zahnärzte decken wir jetzt halt nicht mehr ab.
00:55:55: Am Ende vom Tag wie Willis auch so schön gesagt hat die Regierung verspricht immer ganz ganz viel und spricht von Reformen und spricht vom Wandel.
00:56:02: So jetzt haben wir über anderthalb Jahre oder fast eineinhalb Jahre haben wir den Herrn Merz als Kanzler gefühlt noch nicht wirklich was passiert.
00:56:09: Wahrscheinlich hinter verschlossenen Türen ist ganz, ganz viel passiert, das wir auch gar nicht mitkriegen oder was in Arbeit ist.
00:56:15: auch einfach weil ja Demokratie ist halt nun mal einfach langsam.
00:56:18: aber man hätte doch bestimmt schon im ersten Jahr die einen anderen Maßnahmen treffen können Die wirklich zeigen hell wie arbeiten hier was?
00:56:25: und hey es geht wieder nach vorne.
00:56:27: denn Das was uns hat nach wie vor immer so fehlt ist halt wirklich dieses dieses.
00:56:31: worauf arbeiten wir eigentlich hin.
00:56:34: diese Perspektive, das hat Willi und ich glaube Nina auch noch mal ganz schön gesagt.
00:56:37: Früher hat man sich drauf verstanden Bildung zum Beispiel muss jetzt nach vorne getrieben werden.
00:56:42: wir wussten wofür nehmen wir Einschränkungen kauf?
00:56:45: Wofür?
00:56:45: nehmt ihr auch Zumutungen kauft?
00:56:47: denn einfach zu sagen den Bürgermeer zumuten finde ich bisschen schwierig weil der Bürger hat ja aktuell eher das Gefühl dass wir ausgeschöpft werden Das es immer teurer wird und dass wir gar nicht mehr finanzielle Belastungen irgendwie tragen können.
00:57:00: Das nimmt auch dich noch mal in meiner Generation die Frage stellt, ja wofür mache ich denn das Ganze eigentlich überhaupt?
00:57:05: Aber das ist ja gerade auch zum Beispiel so ein Punkt.
00:57:07: Wenn wir das jetzt mal konkret machen wird der grade teurer durch...ne, wir haben wieder durch die Kriege eine Form von es wächst sich langsam zu einer Ölkrise aus, grade tanken und so wird teurer Und es gibt ja Maßnahmen.
00:57:20: Mehr Leute steigen auf die Bahn um, lassen das Auto zum Beispiel mehr stehen.
00:57:24: Man hat darüber ... Nee man hat ja versucht so einen Tankrabatt reinzupacken was ein bisschen wie der Gießkanne-Prinzip ist, was alle gleichzeitig trifft.
00:57:33: Dann währt sich aber zum Beispiel Katharina Reiche unsere Wirtschaftsministerin dagegen zum Beispiel eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen.
00:57:42: Warum weiß ich jetzt nicht auch genau ne?
00:57:44: Genauso wie Solaranlagenausbau für Das hilft ja auf lange Sicht den Leuten, die sich so eine kleine Solarnlage aufs Dach bauen.
00:57:52: Hilft ihr auch Vermietern einzusparen?
00:57:54: Dass wir sie jetzt zum Beispiel wieder kontaktieren und canceln.
00:57:57: Was glaubt ihr denn bräuchte dir eigentlich gerade... Sozusagen, hey ich merke da kommt eine Entlastung.
00:58:03: Das würde mir helfen gerade im Alltag.
00:58:05: hier an der Stelle gibt es ein schneller einfache Entlastungen wo ich dann auch sagen kann okay Ich kann dieser Regierung vielleicht auch wieder mehr zutrauen dass sie die richtigen Reformen angeht und sich nicht gegenseitig kontakarriert.
00:58:17: habt ihr da Ideen zu?
00:58:18: Sie hätten kurzfristig die Doppelbesteuerung zum Beispiel bei den Spritpreisen wegnehmen können.
00:58:22: Aktuell ist ja so, dass wir auf den normalen Sprittpreis sowohl die Benzinsteuer zahlen, die er seit dem Jahr zwei Tausend drei unter CDU unverändert ist.
00:58:29: Gleiche gilt für den Staffel des CO-Preis.
00:58:31: auch das ist ja noch von CDU Regierung nach wie vor aktuell immer noch unverändernd und die Mehrwertsteuer fällt auch darauf drauf.
00:58:38: zum Beispiel Da hätte man zum Beispiel reagieren können oder allgemein die vielleicht die Benzinsteuermannezeit lang aussetzen.
00:58:44: natürlich kostet das Unmeng an Geld aber es wäre auch ins teuer ist, es wäre eine Direktentlastung für Unternehmen wie mich die jetzt zum Beispiel nicht mehr als dreieinhalb Euro gerade im Monat Sprit zahlen sondern siebenhundert Euro im Monatspritz zahlen was für einen kleinen zwei Mann Betrieb.
00:58:58: Also diesen Monat kann ich keine Aushilfe beschäftigen weil ich den Spritzer sich zahlen kann.
00:59:02: Entweder fahre ich Bus oder habe eine Aushhilfe geht nicht anders.
00:59:06: das wäre eine Maßnahme gewesen wo ich mir zumindest mal gedacht hätte so ey geil der Politik sieht dass wir da Probleme haben und reagiert.
00:59:14: Und wenn es nur zehn Cent sind, die der Sprit billiger sind macht das für mich tatsächlich schon mal ein Tag Arbeitslohn aus.
00:59:19: Nene wie siehst du dass dir jetzt aus einem anderen Bereich kommt?
00:59:23: Ja da muss ich auch nochmal darüber nachdenken.
00:59:25: also ich würde sagen ist persönlich bin ja Freelancerin und merke schon dass das unternehmerische Risiko was sich einfach jeden Monat jedes Jahr eingehe Das ist sehr hoch.
00:59:37: Ich gehöre so zum klassischen Mittelstand und werde einfach sehr, sehr hoch besteuert dafür dass ich dieses unternehmerische Risiko habe.
00:59:44: Ich hab jetzt auch schon mal überlegt ob ich immer eine Einstelle die der mich supportet und so ein paar administrativen Tätigkeiten übernimmt.
00:59:52: aber ich müsste jetzt so viel mehr verdienen damit es wiederum Sinn für mich macht und da merke ich schon das das echt doof ist weil ich viele Leute kennen die gerne selbstständig wären und es ist ja total geil Unternehmerin zu sein.
01:00:04: Aber da sind einfach so viele Hürden von Bürokratie, aber auch einfach diese Steuerlast.
01:00:10: Die das dann oftmals nicht so richtig attraktiv macht.
01:00:12: und das finde ich total schade weil ich denke dass Deutschland viel innovativer sein könnte wenn junge Menschen den Zugang zur Selbstständigkeit easier hätten und dadurch einfach Unternehmen gründen oder halt irgendwie sagen sie haben irgendwie Bock sich neu aus zu probieren.
01:00:27: Und da merke ich sogar geil wenn es mehr Pullfaktoren gäbe Seitens der Politik und der Regierung.
01:00:34: Und ich möchte nicht die FDP wählen.
01:00:36: Weißt du auch so was wie, mach mal die Steuererklärung leichter?
01:00:39: Das kann ja nicht immer so kompliziert sein... Das ist das Geringsteuer.
01:00:42: ...und dass sich Angst davor habt, es zu machen.
01:00:45: Nee, ich find Steuerklang aus dem Geringsten weil man das nicht macht, da muss man erstmal durchsteigen auf jeden Fall.
01:00:49: aber ich finde das ist auch so peu à peu.
01:00:51: Da gibt's auch genug Unterstützung von so Tools.
01:00:54: Es ist wirklich eher so die Steuerlast und überlegt euch doch, wie ihr junge Leute auch in die Selbstständigkeit bekommt.
01:00:59: Damit die Gründen damit neue Unternehmen entstehen.
01:01:02: Weil wenn wir uns die DAX-Unternehmen angucken... Die sind ja alle wahnsinnig alt bis auf Salesforce?
01:01:06: Nee!
01:01:06: Bis auf SAP Und auch im Osten gibt's ja überhaupt keine DAX Unternehmung.
01:01:09: Da braucht es einfach mal junge, gute Unternehmen, die jetzt groß wachsen.
01:01:13: Das was neu entsteht und ich finde das sollte man auf jeden Fall fördern.
01:01:16: Willi, wie siehst du das denn?
01:01:17: Ich will noch mal auf Ben eingeben.
01:01:19: mit der Steuerbefreiung.
01:01:21: Das ist ein sehr zweischneidiges Schwert, wir haben das ja schon mal erlebt zu Corona Zeiten wo da auch Steuerentlastungen gemacht worden sind.
01:01:27: und was jetzt passiert?
01:01:28: die Firmen haben es gleich einkassiert.
01:01:30: ich sehe das auch.
01:01:32: bei der Gastronomie hat man ja auch gesagt wir senken die Steuer.
01:01:36: die Gastronomen haben natürlich die Steuersenkung nicht weitergegeben.
01:01:40: was ich in Ordnung finde war sie natürlich auf höhere Kosten hatten.
01:01:44: wenn jetzt davon gesprochen wird dass man die Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel auf null setzen will Leute, zu hundert Prozent werden das Rewe Edeka Alli und Lidl einkassieren.
01:01:55: Da wird der Verbraucher nichts von sehen.
01:01:58: Und ich frage mich auch ganz ehrlich, wenn das Fundbutter was neunneinzehnt Cent kostet oder ist doch für den FundButter dann dreieinneinzig Cent kostete?
01:02:06: So what!
01:02:07: Also ich glaube, dass das bringt es nicht.
01:02:09: Das führt die Unternehmen nur noch dazu, dass sie unser Erzeuger noch weiter unter Druck sitzen und noch weiter erpressen.
01:02:16: um nochmal diese Steuerbefreiung wird beim Bürger so gut wie nicht ankommen.
01:02:24: Die wird sofort einkassiert und deshalb hat der Bürger davon nichts, das ist meiner Gefahr.
01:02:32: Weil wir den Unternehmen jetzt aber auch die Freiheit lassen genau das zu machen.
01:02:34: ich sehe das Problem zu hundert Prozent.
01:02:36: bei den Gastronomen bin ich sogar voll bei dir.
01:02:38: meine Familie hatte einen Gastronomiebetrieb.
01:02:40: so wir haben jetzt sechs Jahre lang geblutet und wir haben die Ersparnis aus den Achtzigern aufgebraucht.
01:02:46: Bei Ölkonzernen sehe ich es da tatsächlich aber ganz anders.
01:02:48: Und da ist auch die Frage, warum gibt es in Deutschland immer noch diese Möglichkeit?
01:02:53: Wenn der Staat sagt hey wir kommen euch da im Gegen, wir senken da die Steuern, warum gibts dann die Möglichkeit dass... Konferne eben genau diesen Rabatt diese paar Cent pro Liter weiter einstecken.
01:03:03: Dann kommt aus dem rechten Spektrum, kommt ja gerade ganz viel.
01:03:06: Ja, hohe Spritpreise habt ihr selbst, die habt grüne Gewältenbavüse alle selber schuld.
01:03:09: ich denke mir so äh die Grünen haben noch am allerwenigsten mit der Geschichte damit zu tun.
01:03:13: und wenn es dann heißt ja hey die in Spanien die kriegen das irgendwie hin dass es billig bleibt ja die haben wir auch Sozialdemokratie mit einer Preisregulierung Die haben eine übergewinnssteuer eingeführt.
01:03:22: Richtig!
01:03:23: Und das könnte man in Deutschland auch machen, wenn das der Wunsch wäre und damit könnte die Politik mal signalisieren wir kümmern uns auch um den Bürger und eben nicht dann eine Katharina Reiche, die sich hinstellt und dann erstmal Förderungen einstreicht für den Bürger, die wirklich irgendwo sind Machen für Leute die sich einen Eigenheim bauen wollen, die vielleicht renovieren wollen um vermieten zu können weil sich PV Anlagen aktuell nicht mehr tragen.
01:03:46: Weil es wird ja gefühlt, wird der Politik gegen uns gemacht?
01:03:48: Gefühlt Ist Politik da für dich einfach zu nah an der Lobby dran und zu wenig an den Bürgern?
01:03:54: So kommt es zumindest rüber.
01:03:55: Ob das wirklich so ist am Ende vom Tag, bei der PV ist es ja tatsächlich so dass die Überlegung eigentlich ist diese Förderungen einzustreichen bei PV mittlerweile so günstig in der... PV?
01:04:03: Also Photovoltaik!
01:04:04: Mittlerweile so einfach verfügbar und tatsächlich relativ günstigt geworden ist, dass selbst ohne Förderung sich relativ schnell armodisiert.
01:04:13: Das weißt du aber dann, wenn du wie ich in der Branche bist und die Preise kennst und weiß, wie es läuft.
01:04:17: Jeder andere Normale denkt sich, die Regierung nimmt mir hier gerade was weg.
01:04:21: Und deswegen meine ich, es kommt Gefühl zu rüber bei uns als würde gegen uns gearbeitet werden – zumindest empfinde ich das so!
01:04:27: Ich sage nicht dass das so ist….
01:04:28: Aber da fehlt dann diese klare Kommunikation, die Niene sich wünscht in der Politik, damit wir mal checken warum gewisse Maßnahmen getroffen werden und warum eben dann eine AfD, wenn sie sagt ja mehr Wohnungsraum außen abschieben... Schwachsinnige Forderungen sind, die nichts bringen.
01:04:44: Das sind komplexe Probleme und einfache Lösungen!
01:04:47: Und ich finde trotzdem es nur ein ganz kurzer Satz sind das ja total kurzfristige Maßnahmen und nicht langfristig und ich freu mich dann immer... Ich will das Innovationen langfristiger gesehen einfacher wird in Deutschland um halt wirklich eine stabile Wirtschaftsläsung zu haben und halt Dienstlässungssektor und nicht irgendwie die Industrie.
01:05:03: Ja, das war der Punkt den ich noch machen wollte.
01:05:05: Okay, Willi?
01:05:06: Ich wollte in Menn fragen ob er glaubt dass wenn man jetzt CO²-Steuer, irgendeine Steuer auf den Schritt aussetzt.
01:05:15: Ob das dazu führt dass langfristig der Spritpreis sinkt?
01:05:19: Langfristig auf gar keinen Fall denn die aktuellen Sprittpreissteigerungen, die kommen ja nicht durch unsere Steuerpolitik Die ist ja relativ unverändert.
01:05:26: seit ich glaube CO² Preise haben wir zwei sechzehn bis zwei neunzehnt irgendwann eingeführt.
01:05:31: Ich bin mir ganz sicher irgendwas im Rahmen rum.
01:05:35: Natürlich nicht.
01:05:36: Langfristig müssen wir trotzdem weg vom Benzin, langfristig wäre trotzdem Frieden in der Ost irgendwie eine ganz coole Geschichte.
01:05:42: aber jetzt kurzfristig plus Vertrauen vom Wähler zurückgewinnen das wäre ne Maßnahme weil wir brauchen ja auch wieder Vertrauen.
01:05:51: Ja aber die Spritpreisbremse, die Sprittpreiswählernser hatten wir schon mal und die hat uns Steuerzahler sechs Milliarden gekostet.
01:05:58: Wir hatten zwar kurzfristig die Freude, dass der Sprit etwas billiger wurde aber letztendlich hat es zu uns nur Geld gekostelt und da... Aber Billy das ist ja genau das was Ben sagt!
01:06:06: Wenn man das so konsequent machen würde in den Regulierungen, in der Gesetzgebung, dass das nicht möglich ist, dass sie sich das einsacken müssen, dass Sie das nachweisen müssen wo die Gelder hin sind wie das verrechnet wird, dass wir das öffentlich machen müssen.
01:06:19: wenn es Strafen dafür geben würde dann Dann könnte man das ja nicht machen, ist ja genauso wie bei dieser Shrinkflation.
01:06:25: Ich verstehe auch nicht warum es kein Gesetz darauf gibt dass man nicht einfach Produkte da weniger reintun kann für den gleichen Preis oder noch mehr draufpacken müsste.
01:06:32: Das müsste man ja gesetzgeberisch auch regeln können.
01:06:36: Wenn würde stimmt das?
01:06:38: Weil ich gebe dir völlig recht Willi die Realität sieht leider anders aus.
01:06:42: aber das ist ein Punkt wo die Politik zeigen könnte wir machen was für dem Bürger Wir hören eure Probleme und auch wieder Vertrauen zurück gewinnen können, weil alles was wieder aktuell passiert ist dass das Vertrauen immer mehr flöten geht.
01:06:53: Also Merz hat ja ähnliche Umfragewerte wie Donald Trump in den USA und der leistet sich ganz andere Pazzer!
01:06:59: und dass es vielleicht langfristig nicht immer alle sinnvoll ist, das ist auch super teuer wird.
01:07:02: Das mag alles sein!
01:07:03: Da fehlt mir ganz viel Verständnis, da fehlen mir auch ganz viele Informationen um uns richtig einschätzen zu können.
01:07:08: aber es bringt nichts wenn das Vertrauen weiterhin schwindet denn aktuell ist es so, dass wir relativ viele Parteien im mitten und linken Spektrum haben die sich ihre Stimmen leider aufteilen.
01:07:17: Wir haben eine große am rechten äußeren Rand.
01:07:20: SPD hat jetzt reingeschissen CDU hat jetzt rein geschissen Die Grünen wurden abgesägt.
01:07:24: Also wir laufen gerade darauf hin, dass die Einzpartei der irgendwie noch vertraut wird.
01:07:29: Obwohl es, obwohl man gegen seine eigene Interessen wählt aktuell die Blauen sind und das würde ich gerne verhindern aber wie ich glaube nicht dass wir langfristigen wandeln sinnvollen wandelt bei den Benzinpreisen und Vertrauen zurückgewinnen gleichzeitig hinbekommen würden.
01:07:44: Ich glaube das schaffen wir nicht.
01:07:46: Okay dann kommen wir jetzt nochmal weil wir sind ja schon weit vorangeschritten.
01:07:48: zur letzten kleinen Kategorie den Phrasendreschern.
01:07:53: Da interessiert mich nämlich, wenn Politiker im Wahlkampf sind dann erzählen sie ja viel.
01:07:58: und gibt es bei euch da so Phrasen wo ihr sagt das kann ich nicht mehr hören oder so Wahlkampfsplakate?
01:08:05: was ist das?
01:08:07: Was sich nicht mehr hören kann ganz allgemein ist.
01:08:09: Das sind wir bei euch.
01:08:11: Ja bei wem?
01:08:12: Wofür?
01:08:13: Okay Nina Wir müssen die Menschen mitnehmen.
01:08:17: Ich denke mir dann immer so, wehen müssen wir irgendwo hin mitnehmen und vor allem ja auch wohin wollen wir mitgenommen werden.
01:08:23: Also wie soll das funktionieren?
01:08:25: Jetzt ist es immer zu ... Ja, zu frasenhaft und einfach so unklar.
01:08:30: Ben!
01:08:30: Und bei dir hast du da noch was?
01:08:32: Digitalisierung, Bürokratieabbau.
01:08:35: Seit ich mit BWP beschäftige, ist das eine Forderung.
01:08:38: wirklich, was passieren tut nicht im Gegenteil.
01:08:41: Wir kriegen immer mehr Bürokrate.
01:08:43: hier kauf' ich langsam nicht mehr ab.
01:08:45: Also das leerste Wahlplakat, was ich lesen kann ist wenn das da drauf steht.
01:08:49: Wenn du denkst, mach dir doch eh nicht!
01:08:52: Okay dann danke euch für eure Einblicke.
01:08:54: schön dass ihr eure Perspektiven mit uns geteilt habt.
01:08:57: Ich hoffe wir sehen uns mal wieder!
01:08:58: Danke fürs Einladen!
01:08:59: Mach's gut!
01:09:02: Tschüss zusammen.
01:09:05: Das war Mauer Echo für heute, in zwei Wochen reden wir wieder mit Politikern über Wirtschaft und Arbeit.
01:09:10: Ich hoffe ihr seid auch dann wieder dabei!
01:09:12: Wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie gerne, gebt uns Feedback und bewertet uns gerne positiv – das hilft uns bekannter zu machen.
01:09:19: Wenn ihr für die Bürgersprechstunde Fragen habt oder Anregungen schreibt uns gerne an mauerecho at tats.de oder macht uns eine Sprachmemo über WhatsApp an die Besandra, dann gilt wie immer unserem Cutter Sebastian die Ausschuss.
01:09:35: Ja und dann bleibt mir nichts zu sagen als das was ich jede Woche sage macht es nicht nur gut, macht die Welt ein kleines bisschen besser.
01:09:42: Tschüss!
01:09:42: Ist da so ein cuter Schlusssatz?
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